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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-01-23 · Heft 4 (23.1.1866) · p. Seite 58

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 4 (23.1.1866)
Date
1866-01-23
Page
Seite 58 (sequence 12)
Language
German
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öffentliche Aufmerksamkeit auf die traurigen Zerwürfnisse in den Gemeinden mehr auf sich, und setzen das Judenthum tief cherab. Zu den vielen Auswüchsen, an denen die Juden in Ungarn überreich sind, äußerte jüngst ein geistreicher Mann , gehört sieben R.-Hillel Szikßo, dem Verfasser des Lew Jbri, auch Ben Chananja, wodurch die Gegensätze, welche hier zu Land herrschen, am schärfsten charakteristrt werden! Beide sind von schädlichstem Einflüsse und da der Ben Chananja einen größern Leserkreis hat und unter der Firma des Fortschrittes sein Unwesen treibt, so ist dieses theologische Blatt, das sich nach Ungarn verirrte, ein wahres U n g lü ck für die Juden in Ungarn! Wir können nur der Wahrheit dieser Ansicht bestimmen, denn was ist für die öffentliche Moral schädlicher, als wenn fortwährend die zweideutigsten Charaktere gelobhudelt und vergöttert und die verdienstvollsten Männer mit Koch beworfen werden! Die Korrespondenten des B. CH. benutzen dieses Blatt um ihre Privatangelegenheiten und Differenzen auszukämpfen! Sie werden kein Blatt in die Hand nehmen, wo nicht die abscheulichsten Lobhudeleien einem Vorsteher rc. gesagt 'und wiederum einem andern achtbaren Mitgliede die gröbsten Vorwürfe gemacht werden. . 'B. Ch. stützt sich auf seine Unterstützung von Seite deutscher Rabbinen und eines Albert Kohn; aber diese Herren kennen die Verhältnisse nicht und lassen sich von Hr. L. mißbrauchen. Wahrlich um Theologie zu treiben braucht man nicht nach den Ufern der Theiß zu wandern! Dixi et animam salvavij Anzeigen. Die hiesige Lehrer- und Cantor-Stelle, verbunden mit einem jährlichen Gehalt von Thlr. 275 Pr. Courant, wird am 1. April dieses Jahres vacant, und soll bis dahin wieder besetzt werden. Durch Privat-Unterricht bietet sich Gelegenheit, ein größeres Einkommen zu erzielen. Reflectanten (unverheirathet) wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand wenden. . Geldern am Nieder-Rhein, d. 1. Jan. 1866. ' _G. Gowpertz. Für eine benachbarte Landgemeinde suchen wir einen Religions- und Elementarlehrer. Gehalt 275 Thlr.— Aachen, den 2."Jan. 1866. ' Der Vorstand der Shnagogen-Geineinde. -: - Ein Unverheirateter Religionslehrer und Schächter wird für Luckenwalde zum 1. April d. I. (M)-gesucht. Einkommen 250—300 Thlr. jährlich. , '? .. Portofreie Meldungen nebst Zeugnissen sind an M. Marens dort zu richten.. Für die hiesige Synagogen- Gemeinde wird sofort, oder zu n"->, ein unverheirateter Schächter und Hülfslehrer gesucht. Frankirte Meldungen mit : beigefügten Attesten nimmt der Unterzeichnete entgegen.' Anclam, ün Januar 1866. , Ahrenfeldt, Cultusbeamter. Zu Ostern 1866 als n"^> suchen wir in unserer Gemeinde einen Religionslehrer, Vorbeter. und Schächter, auch wird gewünscht, daß derselbe an Fest-, tagen deutsche Vorträge Hallen kann.' ' ' Jahresgehalt ist 260 Thlr., dann bringt die nvniw bestimmt 40 Thlr., auch freie Wohnung, Heizung und Licht. -■■■:.■ Qualificirte Bewerber wollen! bald ihre Zeugnisse an Unterzeichneten Vorstand einreichen. Dann wird noch bemerkt, daß sie sich der Prüfung unseres Landesrabbiners Herrn Dr. Cohn in Schwerin zu unterwerfen haben. Röbel, M.S. den 29. Decbr. 1865. Der Vorstand L. Levy. S. Tobias. Die Stelle eines Vorbeters, Schächters und zweiten Religionslehrers in hiesiger Gemeinde ist sofort, oder spätestens zum 1. Mai e. zu besetzen. Der Anzustellende hat sich der Prüfung durch den Landrabbiner zu unterziehen. Gehalt 250 Thlr. nebst nicht unerheblichen Schechitagebühren. Strelitz in Mecklenburg, im Januar 1866. Der israelitische Gemeindevorstand. H. Josephson. H. Barsdorf. K.H. Bock. Die Stelle des Vorbeters, Schächters und Religionslehrers ist in unserer Gemeinde vacant, und soll sofort besetzt werden. Gehalt 200 Thlr. und Nebeneinkünfte 150 Thlr. Hierauf Reflectirende werden ersucht, ihre Zeugnisse rc. dem Unterzeichneten franco züzusenden. — Tiegenhof, im Januar 1866. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. ' Joseph Ruhm. Die Gemeinde Beth Israel und Bikur-Cholim in New-Hork verlangt einen guten Chasan, dessen Gehalt sich auf 1500 Dollars belaufen würde; die sich Bewerbenden müsien mit guten Papieren versehen sein und werden dann dem Erwählten die Reisekosten erstattet, werden. Das Gebet wird nach polnischem Ritus verrichtet. Zu melden bei , R. Gowen, Präsident, - ~; s; 207 Canal-Street,, New-Uork, oder Herrwann Rosenthal, Vice-Präsident,- 195 East-Broadway.

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