Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 47 (21.11.1865)
- Date
- 1865-11-21
- Page
- Seite 733 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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733 Neuestes. In Jerusalem ist die Cholera in furchtbarem Maße ausgebrochen. Der Pascha und viele Einwohner haben die Stadt verlassen. — In Wien beginnen die Probepredigten am 18. November und werden alle vierzehn Tage fortgesetzt. Es haben sich vierzehn Candidaten gemeldet. — Aus Lemberg telegraphirt man vom 8. November: Die engeren Wahlkomit6s haben den Beschluß gefaßt, einen Aufruf an die Stadt zu Gunsten der Wahl Goluchowski's zu erlassen; die israe lirischen Mitglieder haben in Folge dessen ihren Gesa mm tau stritt erklärt. — Am 8. November wurde der Lord-Mayor Philips von London nach alter Weise eingeschworen. — Außer diesem wurde Herr S. M. Emanuel zum Mayor von Southampton und Herr I. Abrahams zum Mayor von Bristol gewählt, so daß also gegenwärtig drei Israeliten die Bürgermeister dreier großer englischer Städte sind. Anzeigen. Für die hiesige israelitische Gemeinde wird zu izi&n T”« wnn ein Religionslehrer, Schächter und Vorbeter gesucht. Die Stelle trägt 150 Thlr. ein, bei freier Station. Gadebusch in Mecklenburg, November 1865. S. Franck, Vorsteher. Die Stelle eines Lehrers und musikalisch gebildeten Vorbeters ist bei der israelitischen Gemeinde zu Oberstem sofort zu besetzen. Gehalt 300 Thaler. Frankirre Meldungen, mit Beischluß der Zeugnisse über Befähigung und bisherige Leistungen, nimmt der Unterzeichnete entgegen. Birkenfeld, den 15. November 1865. Landrabbiner Goldmann. Zum sofortigen Antritt oder p. Ostern 1866 suchen wir einen zweiten Lehrer, der den Unterricht in den ersten Elementar-Gegenständen zu ertheilen und das Amt eines Vorbeters- und Schächters zu versehen hat und bewilligen wir ihm Thlr. 300 Gehalt.— Reflektanten wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse recht bald bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Neuwedel, den 31. October 1865. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. C. Casparius. Zum 1. April 1866 findet ein Lehrer, welcher in Religion und den Elementar > Gegenständen gründlichen Unterricht ertheilen, auch dem Vorbeter-Amte vorstehen kann, ein Engagement. Gehalt 160 bis 200 Thlr. außer Neben-Einkünften. Anstellungen werden baldigst franco erbeten vom Vorstande der israelitischen Gemeinde zu Hagen bei Bremerw Mit dem 1. April 1866 wird bei der hiesigen, Synagogen-Gemeinde die Stelle eines Lehrers und Vorbeters vacant, und werden qualificirte Bewerber ersucht, sich hierzu bei den Unterzeichneten unter frankirter, von den Zeugnissen begleiteter Abschrift, gefälligst melden zu wollen. Festes Gehalt beträgt Thlr. ,350 pro anno, ohne die nicht unerheblichen Emolumente. Beverungen, d. 18. Nov. 1865. „ Der Synagogen - Vorstand. I. Griesbach. M. Meyerbach. _ Abr. Sudheim.__ Bekanntmachung. Die Stelle eines Religionslehrers und Canto rs ist in hiesiger israelitischen Gemeinde zu besetzen. Antritt der Stelle am 1. Januar oder 1. April k. I. Jährlicher fester Gehalt 600 fl. Bei nicht unbedeutenden Nebeneinkünften bietet sich in hiesiger Cürstadt auch vielfach Gelegenheit zum Ertheilen von Privatunterricht, indem für den Religionsunterricht nur 12 bis 16 Stunden ertheilt werden. Bewerber, welche mit den erforderlichen Kenntnissen ausgerüstet, namentlich auch musikalisch gebildet und befähigt sind, einen Chor zu unterrichten und zu leiten, wollen ihre Gesuche mit den entsprechenden Zeugnissen portofrei an den Unterzeichneten einsenden. Wiesbaden, d. 6. November 1865. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Die in unserer Gemeinde durch das leider erfolgte Ableben unseres bisherigen Rabbiners, Herrn Jacob Ezechiel Lewy erledigte Rabbinats-Stelle soll mit einem fixirten Jahresgehalte von 800 Thlr. anderweitig besetzt werden. In ritueller Beziehung qualificirte Bewerber, die das philosophische Doctor-Examen absolvirt haben, wollen ihre Meldungen bei uns anbringen. Beuthen O/S., im November 1865. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. In unserer Gemeinde soll die erste Cantor-Stelle mit einem fixirten Jahresgehalte von 500 Thlr. in Folge Pensionirung des bisherigen Cantors anderweitig besetzt werden. Qualificirte, musikalisch gebildete Bewerber wollen uns ihre Meldungen unter Beischluß ihrer Zeugnisse vorläufig schriftlich zugehen lassen. Beuthen O/S., im November 1865. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. r