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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1865-10-31 · Heft 44 (31.10.1865) · p. Seite 686

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
29 (1865)
Issue
Heft 44 (31.10.1865)
Date
1865-10-31
Page
Seite 686 (sequence 14)
Language
German
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688 Für die Kinder einer jüdischen Familie auf dem Lande, in dem Alter von 7—12 Jahren, wird ein Hauslehrer gesucht, der wenigstens ein Gymnasium absolvirt hat. Er erhält freie Station und jährlich 200 Thlr., und kann sogleich oder auf sein Begehren etwas später eintreten. Bewerbungen, doch nur mit beigelegten ausreichenden Attesten sind franko einzusenden an Landrabbiner Dr. Herzfeld in BraunschLeig. Für unsere Gemeindeschule suchen wir zum 1. Januar k. I. einen zweiten tüchtigen Lehrer, welcher Kinder mindestens für die Quarta eines Gymnasiums vorzubereiten im Stande ist. Die Anstellung erfolgt auf drei Jahre mit einem fixen Gehalt von 300 Thlrn. per annum. Qualificirte Bewerber belieben unter Beilegung ihrer Zeugnisse sich baldigst schriftlich an uns wenden. Los lau in Oberschlesien. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. B. Schäfer. ' Die Stelle eines Cultus-Beamten der hiesigen Synagogen-Gemeinde ist vom 1. April 1866 zu besetzen und können sich geneigte Bewerber, welche die Stelle als Schächter, Vorbeter, Religionslehrer und Prediger versehen können, hierzu melden. Als Gehalt werden 250 Thlr. bezahlt und beläuft sich das Nebeneinkommen auf gleiche Höhe. — Reflectanten werden ihre Beifügungsatteste franko einsenden. Saalfeld, i. Oftpr., den 18. Oktober 1865. Der Vorftand. I. Goldstein. Bei der hiesigen jüdischen Gemeinde ist die Stelle eines Religions-Lehrers, verbunden mit einem jährlichen Gehalt von 250 bis 300 Thlr., vakant. Qualisizirte Subjekte, die außer den Elementargegenständen, auch im Hebräischen Unterricht zu ertheilen fähig sind, wollen sich bei dem Unterzeichneten melden. Neustadt an der Warthe, im Oktober 1865. Mnreus Lewin, Rabbinats-Verweser. Zum 15. April 1866 wird bei der hiesigen israelitischen Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters, welche bisher außer den Schechitagebühren mit 250 Thlr. jährlichem Gehalt und freier Wohnung salarirt worden, vacant. — Qualificirte Bewerber ledigen Standes ersuchen wir um deren baldgefällige Meldung bei der Unterzeichnung. — Tessin i. Mecklbg.-Schwerin, den 24. Oktober 1865. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Vom 1. Januar 1866 ab ist die hiesige zweite Lehrerstelle in der jüdischen Religionsschule zu besetzen. Dieselbe ist mit einem jährlichen Gehalt von 250 Thlr. verbunden. Qualificirte Bewerber wollen sich chei dem Unterzeichneten Vorstande in Franko-Briefen zeitig melden. Der Synagogen-Vorstand. H. Hirfchberg. L. Knopf. Ein junger Mann, welcher sich dem Predigeramte gewidmet und sowohl in den modernen, als in den allen Sprachen und in allen Elementargegenständen gründlichen Unterricht ertheilt, wünscht ein Engagement. Auf gefällige Anfragen ertheilt das Nähere Louis Heidt- Ittaittt. Neue Weltgasfe No. 38 in Breslau. Gesucht wird ein unverheiratheter Mann, welcher einigen Kindern hebräischen Unterricht gründlich ertheilen kann. Gehalt nebst ganz freier Station '75 Thlr. preuß. Durch anderweiten Privatunterricht kann das Gehalt erhöht werden. Briefe franko. L. Goldstern in Nakskof, Dänemark. Ein junger Mann, der bereits in einem Banquier-- Geschäft gearbeitet, oder mit schriftlichen Comptoir-Arbeiten vertraut ist, befähigt und gewillt ist, Kindern, welche die Schule besuchen, in den Schulfächern und im Hebräischen nachzuhelfen, kann in einer großen Stadt Norddeutschlands, in einem Bank- und Geldwechsel-Geschäft, das an den jüdischen Sonn- und Festtagen geschlossen ist, ein vortheilhaftes Engagement finden. Franko- Offerten 8vb 8. F. 44. befördert das allgemeine Annoncen-Bureau von Jacob Türkheim in Hamburg Ein junger Mann (Israelit), welcher in einem Tuch- und Manufactur-Geschäft vn ilötail gelernt hat und 2 Jahre in einem ähnlichen Geschäft als Commis servirte, sucht, um sich mehr, auszubilden, in einem solchen oder Kurzwaaren-Geschäft als Verkäufer baldigst Stelle, und wird deßhalb weniger auf Salair gesehen. Franko-Offerten erbittet man unter 4. F, 830 poste; restante Elberfeld. Offene Stelle. Für ein Tuch-, Leinwand- und Schnittwaaren-Geschäft wird bis zum 1. Decbr. e. oder zum 1. Januar 1866 ein Commis gesucht, der ein solches Geschäft gelernt und schon einige Jahre als Commis conditionirt hat. Derselbe muß ein flotter Verkäufer und in der Buchführung tüchtig sein. Nur solche, die sich durch gute Zeugnisse legitimiren können, finden Berücksichtigung und wollen sich in frankirten Briefen an Unterzeichneten wenden. Annehmbare Bedingungen werden zugesichert. M. Nonnefeld in Suhl.

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