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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1865-09-12 · Heft 37 (12.9.1865) · p. Seite 576

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
29 (1865)
Issue
Heft 37 (12.9.1865)
Date
1865-09-12
Page
Seite 576 (sequence 12)
Language
German
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Ein geprüfter Elementarlehrer,!der zugleich die Fähigkeit .hebräischen Unterricht zu ertheilen, besitzt, kann in der hiesigen Synagogen - Gemeinde mit einem Gehalte von ca. 300 Thlr. sofort eine Anstellung finden. Darauf Reflectirende wollen in portofreien Briefen, mit Beifügung ihrer Zeugnisse sich beim Unterzeichneten Synagogen-Vorstand 'melden. .Schmiegel, den 22. August 1865. Der Shnagogen-Vorstand. Mit dem I.October er. wird die Lehrer- und Cantorstelle hiesiger Gemeinde vacant, und soll selbige wo möglichst sofort wieder besetzt werden. Jährlicher Gehalt 275 Thlr. Qualificirte Reflectanten wollen ihre Offerten baldigst unter Franco-Zusendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten gelangen lassen. Würselen, LdkrS. Aachen, d. 3. Septemb. 1865. Der Vorstand der Filial-Synag.-Gemeinde. Zum 1. November a. c. wird die hiesige Religionslehrer-, Vorbeter- und Schächtersielle — mit 150 Thlr. Gehalt, freier Wohnung, Kost und circa 30 Thlr. Schechita — vacant. Privatunterricht gewährt die Aussicht zu einer größeren Einnahme. Das Nähere zu unterhandeln mit dem Vorstande zuPenzlin (Mecklenburg). Ein junger, unverheiratheter Schächter und Vorsänger wird gesucht. Zu melden beim Vorstand der Israel. Gemeinde zu Hornburg bei Halberstadt. Ein unverheiratheter, junger Mann, geübter Schächter, Religionslehrer und Vorbeter, wünscht bis Mitte November d. I. eine Stelle, wo möglich in einer Mittelstadt. - Gefällige Offerten unter A. B. No. 100. poste restante Düsseldorf. Die Lehrerstelle an der hiesigen israel. Schule ist vacant und soll unter Vorbehalt halbjähriger Kündigung, mit einem jährlichen Gehalt 750 Mark Schlesw. Holst. Courant oder 300 Thaler Preußisch zum 1. Nov. d. I. wieder besetzt werden. Der Uebernehmer hat die zur Gemeinde gehörigen circa 50 schulpflichtigen Kinder selbstständig in den hebräischen und deutschen Schulwissenschaften zu unterrichten. Qualificirte Bewerber wollen ihre Gesuche mit Anschluß ihrer Zeugnisse, auch über religiös moralisches Betragen innerhalb 4 Wochen dem Unterzeichneten Vorstehercollegio einsenden. Friedrich st adt, Herzogth. Schlesw., I.Sept. 1865. Das Vorstehercollegium der isr. Gemeinde. Ein jüdischer Elementar-Lehrer, der Knaben bis Quarta vorbereiten kann, wird vom 1. Januar oder auch vom 1. April künftigen Jahres, mit einem jährlichen Gehalt von 300 Thlr. für unsere Gemeinde zu engagiren gesucht. Unter portofreien Briefen können sich die Befähigten bei dem Vorstande melden. Constadt, in Preußisch-Schlesien. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. Die hiesige-jüdische Gemeinde sucht zu ynün Hh einen Religionslehrer, Vorbeter und Schächter. Fester Gehalt 100 Thlr., nebst Schechitagebühren, freier Wohnung, Heizung, Mittags- und Abendtisch. Geeignete Bewerber wollen sich unter Beilegung ihrer Atteste wenden an den Vorstand der jüdischen Gemeinde zu Neubrandenburg in Mecklenburg-Strelitz. Zu den heiligen Feiertagen suche ich ein Engagement als nbsn ba>3 und bemerke ich, daß ich das Amt seit vielen Jahren so wie ich mir schmeicheln darf, zur Zufriedenheit der Gemeinden verrichtet habe. Jfaac Lesfer in Treptow a/Rega in Pommern. Bei der hiesigen israelitischen Gemeinde ist am 1. December. a. c. die Stelle eines Religions-, Elementar- Lehrers und Cantors zu besetzen. Salair Thlr. 200 bei freier Wohnung, Heizung und Beleuchtung. Geprüfte, unverheirathete Bewerber wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse baldigst bei mir melden. Schwelm, 28. August 1865: Der Vorsteher David Meyer. Die Lehrer- und Cantorstelle bei der Gemeinde Lippstadt, wofür neben freier Wohnung 300 Thlr. ausgesetzt sind, wird mit dem 1. April 1866 vacant. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse baldigst wenden an den . Vorstand der Synagogm-Gemeinde zu Lippstadt. Unterrichts-Anzeige. Ein Dr. phil., der seit einer Reihe von Jahren mit bestem Erfolge pädagogisch wirkt, beabsichtigt, in einer Stadt, wo eine größere jüdische Gemeinde ist, sich bleibend niederzulassen, wofern daselbst sichere Aussicht vorhanden ist, durch Unterricht in Sprachen und Wissenschaften ein jährliches Einkommen von mindestens 500 Thlr. aufzubringen. Jnteresienteu, besonders Eltern, die geneigt sind, ihren Söhnen eine allgemeine höhere Aus^ bildung, verbunden mit einem gediegenen Unterrichte in hebräischer Sprache und Religion ohne bedeutenden Kostenaufwand (pro Zögling etwa 50 Thlr. jährlich) zu Theil werden zu lassen, werden ersucht/ ihre Adresse nebst Angabe der dortigen Verhältnisse unter der Aufschrift: A. Z. No. 16 an die Expedition dieser Zeitung richten zu wollen.

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