Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 32 (8.8.1865)
- Date
- 1865-08-08
- Page
- Seite 497 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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49t Baratt z. Für die israelitische Gemeinde in Ritzebüttel (Hamb. Gebiet) wird ein Religionslehrer gesucht, der gleichzeitig als Vorbeter und Schochet fungiren kann, unter vortheilhaften Bedingungen. — Man wende sich an den Vorstand der obigen Gemeinde. _ Die in der hiesigen israel. Gemeinde vacant werdende Stelle eines Religionslehrers und Cantors ist zu besetzen. Jährlicher fester Gehalt: 600 f. — Zeit des Antritts der Stelle: 1. Oktober d. I. — Bewerber, welche mit den erforderlichen Kenntnissen ausgerüstet, namentlich auch musikalisch. gebildet und befähigt sind, einen Chor zu -unterrichten und zu leiten, wollen ihre Gesuche mit den entsprechenden Zeugniffen portofrei dem Unterzeichneten einsenden. Wiesbaden, den 28. Stoß ,1865. Der Vorstand der israel. Cnilusgemeinde. Bekanntmachung. Die hiesige, Cantor- und Religionslehrerstelle exclusive des Schächteramts, mit welcher ein jährliches Gehalt von 200 Thaler und circa 50 Thaler Nebeneinkommen verbunden ist, soll zum 1. Septemper d. Is. oder auch später durch einen gep rüsten Religionslehrer, der auch befähigt sein muß, religiöse Vorträge in der Synagoge zu halten und den Cültus nach neuerem Stile einzurichten, anderweit besetzt werden. Qualisicirte Bewerber, welche auch unvrrheirathet sein können, werden aufgefordert, sich schleunigst unter Einreichung ihrer Atteste bei dem Unterzeichneten Vorstand zu melden. Lübben, in der Niederlausitz, den 1. August 1865. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. M. Jsaac. _ Am l. November d. I. soll in unserer Gemeinde die Stelle eines Religions-Lehrers, der zugleich an Sonnnnd Festtagen einen Vortrag in der Synagoge halten kann, besetzt werden. Das Gehalt ist 300 Thlr. ohne Nebenaccidenzien. Geeignete Bewerber wollen sich mit Beifügung ihrer Qualifications-Zeugnisse beim Unterzeichneten melden. Pasewalk, 17. Juli 1865. Der Vorstand der Synagogen-Gcmeinde Lehmann. Bei der israelitischen Gemeinde zu Altenkirchen (Reg.- Bez. Eoblenz) wird zum sofortigen Eintritt oder bis zum 1. Septbr. d. I. ein Lehrer, der auch Vorsänger und Schächter sein muß, gesucht. Außer freier Wohnung ist mit dieser Stelle ein Fixum von Thlr. 200. und Nebeneinkünfte von ca. Thlr. 100. verbunden. Qualisicirte Bewerber wollen ihre Anmeldungen unter Beifügung der Zeugnisse an den Vorsteher S. M. Hellwitz gelangen lasten. In hiesiger Gemeinde, ist die Stelle eines Hülfs-Lehrers, Kantors und Schächters, welcher gleichzeitig die Function eines Gemeinde-Boten zu versehen hat, zum 1. October vacant. Das Gehalt ist auf 250 Thlr. jährlich mit freier Wohnung und einem Nebeneinkommen von circa 50 Thlr. festgesetzt. Geeignete Bewerber wollen ihre Anträge unter Beifügung von Attesten baldigst an Unterzeichneten einreichen. Stargard in Pommern, den 18. Juli 1865. Der Vorstand der S§nagogen-Gemeittde. L. Pröeoffs. Annonce. Die hiesige Cantor-, Vorbeter- und Schächterstelle mit einem jährlichen Gehalte, inclusive Nebeneinkommen von 400 Thlr., soll mit dem 1. September dieses Jahres anderweit besetzt werden. Bewerber wollen sich zur Probeleistung, mit Zeugniffen versehen, persönlich vorstellen. Reisekosten werden jedoch nicht vergütigt. Poln.-Crone, den 25. Juli 1865. Der Vorstand der Synagogen-Gememde. Philipp Lesser. Bei der Synagogen-Gememde zu Dir sch au sind folgende drei Vacanzen zu besetzen. 1. Zu Johanni 1866: Die Vorbeterstelle, verbunden mit dem Predigeramte, mit dem fixirten Gehalte von Thlr. 500. 2. Zu Neujahr 1866: Die Stelle des Religionslehrers, mit dem Gehalte von Thlr 250, exclusive der Revenüe für Erthei-- lung des Privatunterrichts. ' 3. Zu Johanni 1866: Die Stelle des Schächters, womit das Amt des Hülfsvorbeters und Synagogendieners verbunden, mit dem Gehalte von Thlr. 200 exclusive der Neben-Nevenüen. Qualisicirte Persönlichkeiten wollen sich gefälligst unter Franco-Einreichung ihrer Zeugniffe an den Unterzeichneten Vorstand wenden, und erfolgen die Engagements nur auf persönliche Vorstellungen, wobei ausdrücklich bemerkt wird, daß Reisekosten nicht vergütet werden. Dirschau, 20. Juli 1865. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. S. Lilienthal. Bei einem Gehalt von 300 Thlr. und freier Wohnung wird Hier sofort ein zweiter Cantor und Schächter verlangt. Angenehmer Vortrag im Vorbeten ist erforderlich. Nur solche werden ersucht, sofort persönlich ' sich zu melden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Bromberg, den 26. Juli 1865. Der Verwaltungs-Vorstand.