Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 29 (18.7.1865)
- Date
- 1865-07-18
- Page
- Seite 450 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Verlangt! Bei der Gemeinde- Schaar fiashomajim New-Uork, Vereinigte Staaten Nord-Amerika's ein Rabbiner. Die Gemeinde besitzt eine Orgel, hat Familiensitze in ihrer Synagoge eingerichtet und ist zu Reform geneigt. Salair 25 00 Dollars Pr. Annum, für fünf Jahre. Näheres zu erfragen bei H. Eckstein, Präsident. ~ 97 First Avenue. An der hier zu gründenden Religionsschule soll ein geprüfter Lehrer angestellt werden, welcher neben gründlichem Unterricht im Hebräischen auch Gesang-Unterricht zu ertheilen im Stande ist. Fixixtes Gehalt 300 bis 350 Thlr. ' Qualificirte Lehrer wollen sich unter ‘ Einreichung . ihrer Zeugnisse bis spätestens zum 15. September d. I. an den Rabbiner Herrn Dr. S. Bäeck Hierselbst wenden. Lissa, Reg.-Bezirk Posen, im Juli 1865. Der Verwaltungs-Vorstand der Synag.-Gemeinde. Die in hiesiger Gemeinde vacante Stelle eines Religionslehrers soll sofort wieder besetzt werden; das jährliche Gehalt beträgt 225 Thlr. Bewerber, welche die Lehrerprüfung bestanden, wollen ihre Qualifications-Atteste dem Unterzeichneten Borstande franco zusenden, und bemerken noch, daß die, welche mu-- sikalisch gebildet und befähigt sind, einen Chor zu unterrichten und zu leiten, noch 25 Thlr. jährlich zO erwarten, haben. Pr.-Stargardt, den 5. Juli 1865. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. I. Goldfarb. Saul Dyck. Für die hiesige Synagoge, welche demnächst Orgel und Organist erhält, soll ein Cantor, der zugleich geprüfter Sch och et sein muß, baldmöglichst und spätestens bis zum 1. Sept. d. I. angestellt werden. Da die Schächterfunction dem bisjetzigen, 71jährigen Schochet bis zu seiner Dienstunfähigkeit verbleiben soll, so wird das jährliche Gehalt vorläufig auf 500 fl. mit dem Bemerken festgesetzt, daß dasselbe durch die spätere Uebernahme der Schächterfunction, welche im obgenannten Falle dem Cantor zugesichert wird, auf beiläufig 800 fi. sich erhöhen dürfte. Uebrigens ist in der hiesigen, circa 150 isr. Familien zählenden Gemeinde Gelegenheit zu Nebeneinkünften reichlich geboten. Bewerber moralischen und religiösen Menswandels, im Besitze einer schönen Stimme und musikalischer Kenntnisse wollen ihre Gesuche mit Belegen innerhalb 3 Wochen an den Unterzeichneten einsenden, wo auf frankirte. Anfragen das Nähere zu erfahren ist. Buchau a. Federsee in Württemberg, d. 2. Juli 1865. Das isr. Kirchen-Vorsteher-Anit. Weimann, Rabbiner. Die hiesige Cantor-, Lehrer- und Schächterstelle, mit einem jährlichen Einkommen von circa 400 Thlr.- soll vom 1. Mai 1866 ab anderweitig besetzt werden, und woÜen Bewerberunter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse sich bei uns melden. ' Rummelsburg in Pommern, den 16. Juni 1865. » Der Vorstand der Synagogen-Gerneinde. Bei der israel. Gemeinde zu Schlawe soll die Stelle eines zweiten Cantors besetzt werden, der als Schächter, zweiter Lehrer und Schammes fungiren soll. Gehalt 50 Thlr. Nebeneinkommen 200 bis 250 Thlr. nebst freier Wohnung. ■ Der Vorstand. . S. I. Groß._; Es wird beabsichtet, einen musikalisch gebildeten Chordirigenten, der Gesangunterricht zu ertheilen im Stande ist, anzustellen. —Solche Persönlichkeiten, die wissenschaftlich gebildet und Lehrfähigkeit besitzen, ober auch als Vorsänger fungiren könnten, würden ihre Stellung dadurch bedeutend verbessern. — Unser Hauptaugenmerk wird indeß auf Ersteres gerichtet sein. — Reflectanten wollen sich unter frco. Einsendung ihrer Zeugnisse an Einen der Unterzeichneten wenden. — Hannover, im Juli 1865. Die Vorsteher der Synagogen-Gerneinde. Daniel Heinemann. D. Peretz. Für die hiesige Gemeinde- und Elementarschule wird zum baldigen Antritt ein erster Lehrer, welcher neben der Befähigung zu einem gründlichen Elementar-Unterricht auch für die unteren Classen eines Gymnasiums oder einer höheren Bürgerschule vorzubereiten im Stande ist. gesucht. — Das jährliche Gehalt ist auf 350 Thlr. festgesetzt, unter Umständen würde jedoch eine Erhöhung desselben erfolgen. — Bewerbungen nimmt entgegen Lubliuitz, den 4. Juli 1865. Der Vorstand der Synagogen-Gerneinde An der hiesigen hebräischen Lehranstalt sind für die hebr. Fächer zwei Stellen sofort zu besetzen, und zwar, die Stelle eines ersten Lehrers, womit ein jährlicher Gehalt von 450 f. O. W. und die eines zweiten Lehrers, womit ein jährliches Gehalt von 200 f. O. W. nebst in Aussicht gestellter freier Station verbunden ist. Bewerber, welche unverheirathet und im Alter von 22 bis 30 Jahren sein müssen und. die Prüfung als deutsche Volks schullehrer gemacht haben, wollen die Zeugnisse .ihrer Befähigung und bisherigen Berufsthätigkeit baldigst portofrei an Herrn Rabbiner und Prediger vr. J.B. Lehm ans Hierselbst einsenden. ' . Böhm.-Leippa, den 4. Juli 1865. * Das Schulcormts.