Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 23 (6.6.1865)
- Date
- 1865-06-06
- Page
- Seite 354 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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354 Die hiesige Gemeinde sucht zum 1. September oder auch zum 1. Nov. dieses Jahres die Lehrer- und Cantor- Stelle neu zu besetzen. Die Schule ist eine öffentliche, städtische, Gehalt 230 Thlr. pro Jahr; außerdem bietet die Stelle sichere Aussichten auf Neben-Accidenzien, sowie bei tüchtigen Leistungen auf Ertheilüng von Privatunterricht. Die Anstellung kann geeigneten Falls und unter Berathung der gesetzlichen Vorschriften eine definitive werden. Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand baldigst wenden. Berleburg (Westphalenl im Juni 1865. Der Vorstand der Synagogen- und Schul- Gemeinde. F. Beifus Zun. Ein von verschiedenen Celebritäten gut empfohlener Religionslehrer, Vorbeter und Schächter, der auch deutsche Vorträge hält, wünscht in einer ruhigen und friedliebenden Gemeinde ein Engagement. Es wird mehr auf eine dauernde Wirksamkeit, als auf ein hohes Salär gesehen. Einer Gemeinde, in deren Orte ein Gymnasium existirt, würde er den Vorzug geben. Gefällige Offerten nimmt entgegen und ertheilt nähere Auskunft Herr S. G. Jacobus, in Schievelbein. Die israelitische Gemeinde Jever (Großherzogth. Oldenburg) sucht zum 1. November d. I. einen Cantor und Religionslehrer. Gehalt 225 Thlr. nebst üblichen Nebeneinkünften. Meldungen werden franco erbeten an den Unterzeichneten Vorstand. Jever, d. 18. Mai 1865. C. Löwenstein. Die hiesige Synagogen-Gemeinde beabsichtigt zu Michaeli d. I. die Anstellung eines geprüften Religions- und Elementarlehrers, der jedoch auch gleichzeitig die Function eines Cantors und Balcores übernehmen muß. — Der feste, Gehalt beträgt 400 Thlr., die Neben-Einnahme 50 bis ltfo Thlr. — Qualificirte Bewerber belieben sich in portofreien Briefen, unter Einsendung ihrer Zeugnisse, an den Unterzeichneten Vorstand zu wenden. Namslau, den 20. Mai 1865. Der Vorstand der NMagogen-Gememde. Annonce. In der Synagogen-Gemeinde Sögel (Königreich Hannover) ist im Mon. Juni d. I. die Stelle eines Elementarlehrers, Vorbeters und Schächters zu besetzen. Bei einem fixen Gehalte von jährlich 220 Thlr. ist mit derselben freie Feuerung und Beleuchtung (für unverheiratete Bewerber auch freie Wohnung) verbunden. Anmeldungen sind an den Gemeindevorsteher Isaak Jakobs daselbst zu richten. Sögel, im Mai'1865. ConcursausschreibnnH für die erledigte Stelle eines Predigers ber der israelitischen Cultusgemeinde in Wien. Durch den Tod des nun in Gott ruhenden Predigers Herrn Jsak Noa Mannheimer ist eine coordinirte Predigerstelle an der israelitischen Cultusgemeinde in Wien in Erledigung gekommen. Als Erfordernisse zur diesfälligen Bewerbung werden bezeichnet: Umfassendes rabbinisch-theologisches Wissen und Besitz der nhnin; allgemeine auf Universitätsstudien beruhende wissenschaftliche Bildung. Die Bewerber haben sich außerdem über ihren streng religiösen Wandel, über ihre bisherigen Leistungen auszuweisen und Geburtsort, Alter und Familienstand anzugeben. Die gehörig documentirten Gesuche sind bis 3 1. Jujli an die Kanzlei der Gemeinde in Wien, Seitenstättengasie No. 4 einzusenden, wo die Bewerber die Mittheilung über die mit der Stelle verknüpften Bezüge entgegen nehmen können. Wien, im Mai 1865. Die Vertreter der israel. Cultus-Gemeinde. Joseph Wertheimer. Moritz Ritter v. Goldschmidt. Jonas Ritter v. Königswarter. Jacob Brandeis. Moritz Pollak. Israelitische Lehrerstelle. Die hiesige Lehrer- und Cantorstelle wird mit Ende Oktober dieses Jahres vacant und ' werden Reflectanten ersucht, sich in portofreien Briefen an den Unterzeichneten zu wenden. Hovestadt, den 30. Mai 1865. Der Synagogen-Vorstand. Lehrer-Gesuch. Im Herbste d. I. wird an meinem, von Schülern der verschiedenen Confessionen des In- und Auslandes besuchten Handels-Institute eine Lehrerstelle vacant, mit welcher außer freier Station und Nebeneinkünften ein Gehalt von 180 Thlr. pro Jahr verbunden ist. Qualificirte Bewerber, welche befähigt sind, in den Elementarfachern sowohl als in den Anfangsgründen der franz. und engl. Sprache Unterricht zu ertheilen, wollen ihre Offerten nebst Zeugnissen gef. an mich gelangen lassen. Die Stelle ist eine dauernde und, wenn der sich Meldende auch gleichzeitig im Stande ist, die Zöglinge in Geschichte, Geogr. und Machen:, für das Examen der einjährigen Freiwilligen vorzubereiten, um so einträglicher. Cöln, 21. Mai 1865. I. Ochs, Vorsteher. In meinem Manufactur- und Colonialgeschäft ist sogleich oder auch später eine Commisstelle vacant. — R. Rachmann, in Polle a. d. Weser.