Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 21 (23.5.1865)
- Date
- 1865-05-23
- Page
- Seite 325 (sequence 11)
- Language
- German
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325 rade-'MgÄgÜH M - Die ConD:matioÜ ist hier zn Lande eine gesetzlich/; eingeführte, und daS' gibt '■ der Sache einM ganz anders,Anstrich, >al^ .pg, Horste' bpe reiüeu-ÄSillküp! antzeimgegebe^i ifl*, j"M nassayische Regierung..W sich überhaupt des Synagogen- und Schulwesens, recht fürsorglich annehmen und soll eben /jetzt ein Gesetz über Aufbesserung der. WhrgehälterjTPenstonirung u. s. w. in nächster AuDcht^My,^K^^g^d«Mweg,MöMBerhältniß zwischen MbbiueÄl und Lehrern im ganzen Herzogthum verdient lobende Anerkennung uttd 7ehrt> nicht minder die Rabbiner, als eS die Lehrer fördert Und peü Gemeinden in dem Judenthüme frommt. -2-,v,.w»<.nr7i in1» öa*D,«n« na« O'W.nöT .v . . A n z e i g e n* Ein gebildeter, jüdischer Elementarlehrer, der nöthigenfalls auch als Vorbeter fungiren kann und verheirathet 7 ist, Uird 7 zum 7T.7 October a. c, . verlangt Gehalt 300 ^Hlx7 Bewerber beliebest ihre Atteste baldigst portofrei einzüreichen. 7". . 7 - 7' J” <’•' . C örTlsü, 28 'HÄ' 17865.' .7 "7.7 || Der Vorstand 7dtzr Sjinagogen-Gentervde. Baeänz. '7 7 ■ -Die -Unterzeichnete -Synagogen-Gemeinde sucht7.zum 1;; Juli 6. "oder auch zum lillQctober e. einen Religionslehrer-' Catttor «lip -und Schächter, - bei immer fixirtem Gehalt per Aytto von 300 Thlr./ bei freier; Wohnung? und 20 Thlr. auf Holz. ' . 7'-: Die Neben-Einkünste -dürften jährlich sich auf-circa 200 -Thlr. belaufen. 7 - ' ------ 7 wird :-gleichzeitig daraus /gesehen, daß der, Bewerberrdie.' HZildrLchÄHLüaeZ besitzet. >< <:. Anträge postfrei. Reisekosten werden nicht vergütet, ^feuz burg O/S7,' 28.,April 1865. 7 /7 . , . .Der Synagogen - Gemeinde - Vorstand.! ,; , Die Welleeines Lehrers, Vorbeters tM AchachteröTderisraelitischerr Gemeinde zu H7arz g ero d e in Anhalt, mit welcher außer freier Wohnung ein Mhnndell,7iK hÄch7M Tod M/Mherigey In- Habers vacantgeworden. nächst wieder besetzt werden Ed wollen Reflee- Mten-fich' Eter/'BezfüKMg7ihrer Mteste Mer Q^jHMo.MuK'MHWg''fiimetz aü den Israeli-« tischen lIemem-evorstün^ daselbst wenden. . - Herr. Moritz TreicheyLerg aus- Jassy, ..her sjiit dem 1,..September 1863 rin .per htestgen jüdischen HWeinpe als erster Cantvr, ^oreh,i.Gesanglehrer, und. zweitepSchgchler.fungirte,. hat.yiz-^qm„,,8.-d..M» .verkästen. .m. Musikalisch gebildet, reich begabt mit der herrlichsten sonoren Stimme, einem 7 Mällihen^ /erhebeÄheü Vortrage sowohl nach / altem als 7näch neuem Rrtu^ /könrieit.'b)it''i^m nur ein gutes Prögnöstiedn stellen: / ' 7 ' 7''7.7.7 Seist offener, redlicher Charakter, der^ihm M/heucheln verbot, machte es" ihm 7 auch unniögÜch, Hch-' M Gunst einer.elenden, unter der. Äegidreines, Jdemisten stehenden Partei zu erwerben, — einer Parteivor der ein vr. Gebhard die Segel streichest mustte. 7 ^!/7!?i; Um den Chicänen und Anschuldigungen dieser/ elenden Parthei zst entgehen,< mußte Herr T. Mm EngagewAtrWr/uusgeben. <7, - ,7, Herr T.. wurde am 1. September 186.3 für.die Dauer von 6 Jahren hier augestellt, doch da er. sich die Gunst obengedachter Parthei verscherzt hatte, müßte. er schon im Juni v. Z. behufs Erlangun g eines U r l au H s z U e i n e r ich m vom Arzte a ne mp so h l e n e n P a der ei se Concessionen machen und seinen Cp.ntreact., aus zwei Jahre reducirpn. v.. .. 7 Nicht zufrieden '.mit Hese^ Reduction, die einer Beraubung gleich kommtV ^vielmehr stolz auf 1>en mit solchen' Waffen erfochtenen Sieg hat diefe^Partei, die den Gottesdienst mit'Chbrleitung profan Nennt (0 tempora] und der ein musikalisch gebildeter Cantor mit modernem deM 'Zeitgeiste entsprechenden Vortrage ein Dorn im Auge istdahin gewirkt, daß Herd T. schon am 1. Mai'd. I. fein Amtlniederlegte. - :; ■ l-'--'-/ 7- Obgleich wir seinen schnellen Abgang von hier schmerzlich bedauern, da dieser herrliche Tempel seiner schönsten Zierde beraubt, wiederum isolirt' dem mittelalterlichen monotonen^ -Singsang - voü7 Ignoranten - pveisgegeben und wir zu Luhö.rern. von ohrenzerreißendem Gekreisch verurtheilt sind, können wir doch nicht umhin, . Herrn T. zü-ödglückwünschen, da zu hoffen ist/ 'da^'er jetzt zu einer Stelle berufen wirch wo seine Leistungen den woW verdienten Beifall finden werden. Unsre besten Wünsche begleiten'ihn. . ' 7 7(mülti.) Gnesen/im Mai 18657 ' ^"77 7'''"''-''" 77' 7 Die Stelle eines tüchtigen Religionslehr.ers, der auch llniur und Vorbeter , sein muß, ist hierorts sofort zu besetzen. Unperheirathete Bewerber erfahren, Näheres, unter Einreichung ihrer'Atteste, durch den Borstano "17"MLi'"r865:'"^- - -"'-U "n-.ti TüchVlskh. •r.; .. ' ^-7.: 7 & -;Ein -geprstfter! jüdischer-..WM,-,7WÄcher-.L^Klahfll für t Quexitersieines: /Gymnasiums vorzuherei^m7chats,./ wird zum sofortigen Antritte verlangt, mitjährlichen Hehalt von.350 Thlr^Meldungen begleitet von Zeugnissen sind zu.'Msen ustWrrn'Ä. Jsaesohn. Goltnb, den 7. Mai 1865. 21**