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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1865-04-18 · Heft 16 (18.4.1865) · p. Seite 247

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
29 (1865)
Issue
Heft 16 (18.4.1865)
Date
1865-04-18
Page
Seite 247 (sequence 13)
Language
German
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24? hat. Herr Castro ist Mitglied des Institute d’Afrique und Vicepräfident der Louveteurs de 1a Oironde. Die Zeitschriften von Bordeaux melden diese Auszeichnung mit großem Beifall. Aber auch ein anderer Israelit von Bordeaux ist Ritter dieses Ordens geworden, Herr Theodor Bloc, ein bedeutender Industrieller, der sich um die Industrie der spanischen Colonien Verdienste erworben. Palästina. Jerusalem. Hier ist der auch in Europa rühmlichst bekannte Rabbiner Dr. Jos. Schwarz (aus Hürden in Bayern) verstorben. Seine geographischen Arbeiten über Palästina sind als Materialien schätzbar. Australien. Auckland (Neu-Seeland), im Februar. Das Jrew. Ehr. berichtet: In Auckland hat Herr Arney, obiek justice (oberster Richter) durch die Jury einen Beschluß annehmen lassen, kraft dessen am Samstag keine Gerichtssitzung stattfinden soll, in Betracht, daß ein ansehnlicher und einflußreicher Theil der Bevölkerung den Samstag als Sabbath streng beobachtet, und daß man die Menschen nicht in die Alternation versetzen soll entweder die Prinzipien des Glaubens, welchen sie bekennen, zu verletzen oder an ihrer Pflicht als Bürger zu fehlen." Anzeigen. Die hiesige Cantor- und Lehrer-Stelle soll zum 1. September d. Ä. besetzt werden. Derselbe muß musikalisch sein und religiöse Vorträge halten können. Gehalt 400 Thlr., Nebeneinkommen 106 Thlr. nebst freie Wohnung. Ferner wird zum 1. April d. I. ein zweiter Cantor gesucht, der als Schächter, zweiter Lehrer und Schammes fungiren soll. Gehalt 50 Thlr., Nebeneinkommen 200 bis 250 Thlr. nebst freie Wohnung. Qualificirte Bewerber, die mit guten Attesten versehen sind, wollen sich beim Unterzeichneten Vorstand melden. Schlawe, den 13. Februar 1865. D er Vorstand. S. I. Groß. Coneurs. Die Gemeinde Koritschan in Mähren wünscht einen Rabbiner anzustellen, welcher auch an der Gemeindeschule in den höheren Classen das Hebräische zu lehren hat. Jahresgehalt p. a. 400 fl. ö. W. nebst den üblichen Emolumenten und einer besonderen angemessenen Vergütung für den hebräischen Unterricht. Bewerber um diesen Posten haben ihre mit den erforderlichen Zeugnissen und Ausweisen über ihre bisherige Wirksamkeit belegten Gesuche bis 15. Mai d. Ä. bei dem israel. Cultus-Vorstande in Koritsch an einzubringen. Die hiesige Synagogen-Gemeinde will die Stelle eines Vorbeters, der zugleich die Functionen eines Schächters und Religionslehrers zu übernehmen hat, mit einem jährlichen Gehalt von 200 Thlr. und einem Nebeneinkommeu von circa 100 Thlr., anderweitig besetzen. Reflectirende wollen sich melden und ihre Zeugnisse einsenden. Reisekosten werden nicht erstattet. Löwenberg in Schlesien, den 25. März 1865. Der V o r st a n d. An unserer öffentlichen Gemeindeschule wird eine mit 400 Thlrn. dotirte Lehrerstelle vacant. Bewerber, die das Examen pro facultate docendi absolvirt haben, wollen gefäll. bis zum 15. April e. ihre Zeugnisse nebst einem curriculum vitae. in portofreier Zusendung an den Unterzeichneten gelangen lassen. Gleiwitz, im März 1865. Der Vorstand der Synagogeu-Gemeinde-Schule. _Dr. Wollner.___ Wir wünschen sofort öder spätestens zum I.October a. c. einen Vorbeter anzustellen, der auch den ersten Elementarunterricht ertheilen kann, und zugleich als Camus zu fungiren vermag. Fester jährlicher Gehalt 300 Thlr. Bemerkungen sind an den Vorstand zu richten. Neuwedell, den 20. März 1865. Der Vorstand der Sxnagogen-Gemernde. In hiesiger Gemeinde ist die Stelle eines Vorbeters und Schächters gegen Ende Thamus d. I. zu besetzen. Die Einkünfte sind, außer freier Wohnung, 4 bis 500 Thaler jährlich. Bewerber um diese Stelle wollen ihre Gesuche, mit entsprechenden Zeugnissen über Tüchtigkeit und seitherigen Wirkungskreis belegt, frankirt einsenden. Kreuznach, im Februar 1865. Der israel. Gemeinde-Vorstand. Bacanz. — Die vereinigte Lehrer- und Cantor-Stelle ist zu besetzen. Gehalt 800 fl. Bewerber mit entsprechender Lehrkraft und musikalischer FähiZkeit wollen sich innerhalb 3 Wochen wenden an Wolf Jfank, Synagogen-Vorstand. Edenkoben (Pfalz), den 22. März 1865.

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