Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 8 (21.2.1865)
- Date
- 1865-02-21
- Page
- Seite 124 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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124 An z e L g e n. ^Offene Lehrerstelle. Zu Ostern oder Johanni wünscht die hiesige Synagogen-Gememde einen Religions- und Elementar-Lehrer, der auch , gleichzeitig Vorbeter und Schächter ist, gegen einen Gehalt von 250 Thlr., zu engagiren. Reflectanten wollen sich dieserhalb in portofreien Briefen, unter Beifügung ihrer Atteste, an den Unterzeichneten wenden. Elze bei Hannover, im Februar 1865. Der Vorsteher S. Wolfes. Die hiesige Cantor- und Lehrer-Stelle soll zum 1. September d. I. besetzt werden. Derselbe muß musikalisch sein und religiöse Vorträge halten können. Gehalt 400 Thlr., Nebeneinkommen 100 Thlr. nebst freie Wohnung., Ferner wird zum 1. April d. I. ein zweiter Cantor gesucht, der als Schächter, zweiter Lehrer und Schammes fungiren soll. Gehalt 50 Thlr., Nebeneinkommen 200 bis 250 Thlr. nebst freie Wohnung. Qualificirte Bewerber, die mit guten Attesten versehen sind, wollen sich beim Unterzeichneten Vorstand melden. Schlawe, den 13. Februar 1865. Der Vorstand. S. I. Groß. Bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde wird zum die Stelle eines Schächters und Vorbeters, möglichst ein zur Leitung des Chor-Gottesdienstes befähigter, mit einem Gehalt von 300— 350 Thaler nebst freier Wohnung, vacant. Bewerber, wollen sich unter Einreichung ihrer Qualificationsut$ FühruNgs - Atteste in frankirten Briefen an Unterzeichneten Vorstand melden. Bemerkt wird, das Reisekosten nicht erstattet werden. Pasewalk, den 30, Januar 1865. De r V o r stand. Lehmann. Lehrer-Gesuch. Der Unterzeichnete Vorstand fud>t einen zweiten Lehrer, der in dem gewöhnlichen Elementarfächern Unterricht ertheilen kann und hilssweise den gottesdienstlichen Vorsängerdienst mit übernimmt, auf 3 Jahre einstweilen provisorisch anzustellen. Gehalt 175 Thlr. — Unverheirathete Reflectanten wollen sich alsbald bei dem Unterzeichneten Vorstand melden und Zeugnisse gleichzeitig franco einsenden. Wolshagen in Kurheffen. Der Vorstand der israelitischen Privatschule. Für die israelitische Religionsschule zu Magdeb n rg wird zum I. April a. c. ein Lehrer gesucht, der neben der Leitung des Unterrichts die Führung des Chors und die Vertretung des Vorbeters übernimmt. Mit der Stelle ist ein festes Gehalt von 300 Thlrn. verbunden. Frankirte Meldungen sind unter Beifügung von Attesten an den Unterzeichneten zu richten. Der Vorstand der Synag.-Gemeinde Magdeburg. Alenfeld, Vorsitzender. Ein tüchtiger, geprüfter, unverheiratheter Lehrer, welcher nebenbei ein guter Pianist ist und die nicht unbedingt nothwendige Befähigung besitzt, als zweiter Cantor fungiren zu können, kann hierorts eine recht vortheilhaste Stelle erlangen. Reflectanten wollen sich unverzüglich an das ehrwürdige Rabbinat Hierselbst wenden. Lundenburg (Mähren), im Februar 1865. Der Schulvorstand. Commis-Gesuch. In meinem Leder-en gro« & en äetail-Geschäft kanü zum 1. April o. ein tüchtiger junger Mann bei gutem Salair placirt werden. Franco-Offerten nehme entgegen B. Goldschmidt in Cöthen. Für ein größeres Bank- und Wechsel-Geschäft in einer der bedeutendsten Städte Süddeutschlands wird unter sehr annehmbaren Bedingungen ein Commis (israelitischen Glaubens) gesucht, der bereits längere Zeit in dieser Branche beschäftigt war und namentlich mit guten Zeugniffen versehen ist. Solche, die der französischen Sprache mächtig sind, finden vorzugsweise Berücksichtigung. — Ein Commis — gewandter Verkäufer, mit guten Zeugniffen versehen — findet Stellung bei Adolph Schiff in Nordhauseu. Zu Ostern kann in meinem Tuch- und Mänufactur- Geschäft ein Commis und ein Lehrling placirt werden. Goldberg i/Mecklenburg, im Februar 1865. ._P. Wolff. Lehrlings-Gesuch. Einen Lehrling für sein Colonialwaaren-, Wein- und Farben-Geschäft, wo Sabbath- und Festtage geschlossen, sucht Michaelis Badt in Schwersenz. Offene Lehrlings- Stelle. Gesucht für ein Colonial-Waaren-Geschäft ein Lehrling, mosaischer Confession, zum baldigen Antritt. Frankirte Offerten werden unter 8. 44. Oldenburg, Großherzogthum, erbeten.