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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1865-02-14 · Heft 7 (14.2.1865) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
29 (1865)
Issue
Heft 7 (14.2.1865)
Date
1865-02-14
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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Der herein )irr Unterstützung hilfsbe-ürftiger israelit. Lehrer, Eehrer-tvitwen und -Waisen '' . aN . alle hochherzigen Israeliten insbesondere an die verehrlichen Herren Vorsteher , Rabbiner und Lehrer der . , - israelit. Gemeinden Deutschlands. Israeliten bewähret Euch als barmherzige Kinder barmherziger Eltern! Die von Erfolg gekrönten Bestrebungen, zum Besten hilfsbedürftiger israel. Lehrer, Lehrer-Witwen und -Waisen einen Verein ins Leben zu rufen, — in welchen auch Rabbiner, als Träger des höchsten Lehramtes, sowie Cantoren eintreten können, — werden Ihnen nicht unbekannt geblieben sein, und legen wir, zu näherer Kenntnißnahme, ein Exenrplar des betreffenden Statuts hiermit ergebenst bei. Der Verein ist gegrüdet;' — die Blüthe.und ErhÄküng'desselben hängt zum großen Theile von dem Intereffe ab, welches die'Vertreter der Religionsgemeinden und deren hochherzige Mitglieder an demselben zu nehmen geneigt sind. Wir halten weder für nothig, ' Äw. Wöhlgeboren die Dringlichkeit eines solchen Vereins zu erklären, noch sie zur Förderung besonders zu ermuntern. Sie werden dessen fühlbare Nothwendigkeit bereits selbst erkannt haben. Bestünde aber auch für Sie zunächst kein derartiges Bedürfniff, sondern übten Sie nur einen Akt der Wohlthätigkeit, durch die Theilnahme, welche: Sie unserem Werke widmetd— Wohlthätigkeit ist noch immer Gottlob dem jüdischen Denken und Leben nicht so fremd geworden, daß es großer Anstrengungen und vieler Morte bedürfen sollte, zu derselben anzuregen. Für die genannten Schul- und Shnagogen-Beamten aber in ihrer oft so drückenden Lage und namentlich auch für deren Witwen und Waisen zu sorgen , ist nicht blos eine Pflicht der Humanität. Es liegt Dies vielmehr im Interesse unserer Schulen und Synagogen, die wir zu erhalten suchen wollen , suchen müssen. Was Sie daher im Interesse des Vereins thun werden, das thun Sie zugleich in dem der Gesammtheit Israels. Sie werden das Verdienst haben, eine freudigere Thätigkeit jener Männer! in ihrem Amte zu veranlassen und mitbewirkendaß sich kräftige Geister demselben wieder zuwenden. Was einzelnen Gemeinden und selbst Provinzen bisher zu erreichen schwer wurde, wird durch die Vereinigung derselben nunmehr leicht werden. Von Opfern und Bürden soll hiev nicht die Rede -sein.. Denn was gefordert wird, ist gewiß für die Kräfte jeder/auch der kleinsten! Gemeinde, 'nicht Bürde und Opfer zu nennen. Jedenfalls würde Das, was zu leisten ist, der schwachen Kraft des Lehrers' mehr als doppelt schwer werden. — Wer weiß nicht, was unsere Väter selbst an Geldopfern, — von anderen nicht zu reden, — zu leisten hatten, die zu erschwingen ihnen dazu noch sehr erschwert wurde? Unsere Zeit wird es in Weiten der Liebe und Barmherzigkeit den Vätern noch immer Dich zu thun suchen! Wir bitten Sie daher, Ähre geneigte Aufmerksamkeit auf folgende drei Punkte richten M wollen: . - - . l) Die. Gemeinden möchten sich hochherzig entschließen/ ihre Rabbiner, Lehrer und Eantoren ÄS Mtglieder des Vereins anzumelden und den bezüglichen Jahresbeitrag (Statut IV. 4) für sie zu zahlen^- 2) Sie möchten die Gewogenheit chabdn, in ihrtn Gemeinden"und Kresseu best Verkauf' unsLrer-'SchnsteN möglichst zu fördern: (Jahrbuch mit Kalender sind bereits erschienen Preis 54 kr. ---

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