Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 7 (14.2.1865)
- Date
- 1865-02-14
- Page
- Seite 109 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Penswns - und Erziehungs-Anstalt für Töchter istM. Etterst, in Berlin. " In meinem Pensionate beginnt zu Ostern ein neuer Cursus undkötinen nöch Zöglinge jeden Alters unter günstigen Bedingungen Aufnahme finden. — Der Unterricht in allen Wiffenschaften, Sprachen, Zeichnen, Musik und Handarbeiten wird von bewährten Lehrkräften geleitet, französische und. englische Conversation durch eine Französin und Engländerin, — Die mir anvertrauten Kinder finden neben sittlicher und religiöser Erziehung die liebevollste und angenehmste - Häuslichkeit. — Der Prediger, Herr I)r. Landsberger, Burgstr. 1 wird gern über mich Auskunft geben. — Frau Therese Gronau, geprüfte Lehrerin. Neue Königsstraße Nr. 67. Heidelberg. Unterzeichneter empfiehl seinen inmitten der Stadt gelegenen neu und elegant eingerichteten israelitischen Gasthof „Zum goldenen Roß." Billige Preise und aufmerksame Bedienung werden zugesichert. M. Witsenhaufen, vorm. Bamberger. 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Preis: 2 .Thlr. — 3 fl. 5. --- eine Ausgabe in 8° Format mit Rasehi, Onkclos, Toldot Aron und mit einer hebräisch, deutschen Uebersetzung namentlich für Rußland, . .Polen, Galizien und Walachei berechnet, auf Regalpapier. Preis: 2 Thlr.. 20 Sgr. 4 st. 6. — -Teine Schul-Ausgabe mit De. Rettet deutsche . Nebersetzung; 8°. Preis: 2 Thlr. ----- 3 fl. 7. — —- eine Schül-Ausgabe 120 Format, mit großen "..Z Druck, .Tert, "nebst Haphtöroth, 6hsm. Ne GilloU Preis: . =^«!r. nhI : ■ Sammtliche Ausgaben werden stereotipirt, um sie -bei den nächsten Aussagen noch billiger als wie die heute angckündigten Preise abgeben zu können.. . , Buchhändler, Schulen und Lehrer,, welche,.sich sin, frankirten Briefen an nnsere Berlagshandlung wenden, erhalten einen entsprechenden Rabatt. Knöpflmacher Lt Dohne, - Buchhändler in Wien, Seitenstättmgassx/Hx.. 4 l?kPpelgebäude. . Im Verlage der Dchletter^schen Buchhandlung (H. Shttschl in jvrc sl.a u,,. ,Schweibnitzer.str!!'Mo. .16—18 ist erschleizen:,. , Hama», . v .si der große Judenfresser. Hümoristischsatyrisches Purimfprel Mt- GeMg' in 5 Acten t>on Jakob ftorew. Preis: 1.0 Sgr., Dieser sehr humoristische' und witzige Fastnachtsscherz eigner sich ganz besonders zur Ausführung in Privatgesellschaften und dürfte alles Aehnliche in diesem Genre übertrefsen. - Bei ftankirter Einsendung von 10 Sgr. wird das Büch unter Kreuzband portofrei versandt. Bestellungen im preußischen Postbezirk können verinittelst der neu eingftührten Post-Allweisunye» aufgegeben werden, nur ist aus-solchen zu vermerken: „Dre Zahlung bezieht sich auf 1 Haman." Soeben ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: - - tjON^n „Hameassef“ „der Sammler", hebräische Zeitschrift, I. Band vom Jahre 1784. 2te Ausgabe. 'Herausgegeben und vermehrt von vr. M. Lettens. Klein 12" Format. Preis : 2 fl. ö. W.--- I Thlr. 10 Sgr. Dieselben werden fortgesetzt und erscheint alle 4 Wochen 1 Band. vj : Knöpstmacher & -Söhne, Buchhändler in Wien, Seitenstättengasse Nr. 4 lTenipelgebäude). ' D ie in .Nr. 3 d. Z. gegebene „Abfertigung'! hat ,festgestellt, daß derjenige, der sich „Rabbiner vr. Reichmann" unterzeichnet, wirklich der Herr Reichmann ist, der, in Mecklenburg - Strelitz als Rabbiner eine Plage der Gemeinde war. siDieser sollts, aber wissen, daß d e r „siefignirte Schächter", der: sichweder durch Versprechungen noch durch Gewaltmaßregeln. der mecklenburger Regierung abfertigcn ließ, einer von Neichmann sim>liehen'P'reußenlande kommenden „Abfertigung" gegenüber gewiß den Kampfplatz 'zu behaupten wissen wird. Das mag"er auch' Wohl.gewußt haben, weshalb ersagt, es sei dieses sein.',,ftP.es'.uüd Letztes Wort in dieser Sache." Freilich, wenn von Ünhestrestbaren Thatsachen die Rede ist, dann muß die. „Lügenhaftigkeit^ schweigen.. Doch zur Sache: Zunächst /die Erklärung, daß sich' es. niemals und nirgends verschwieg, daß ich ehemals auch als Schächter fungirte, was mir bei den von mir vorzunehmenden Schächterprüfungen sowie bei vor'kymmenden, in dieses Fachsieinschlageütien sehr nützlich ist. Aber Hr. R.'! hat michsidem „Publicum" „signalifirt" und das Signal mit „Lügenhastigkeit^ und durch .„verleumderische Angaben" verwirrt. Der, öfter. wolle die gev, „Abfertigung" prüfen. Wftche Wiversprüche! Hr. R,. sagt in Bezug auf mich: „Derselbe fungirte als Schächter, einige Jahre in Strelitz." Sollte man danach nicht Minen, sich habe sin Strelitz nur einige Jahre und nur als Schächter fungirt? Ferner „Denunciatlonen" — die strelitzer Gemeinde, weiß ein gar sehr trauriges Lied davon zu singen, wer beider-dortigen Regierung „Denunciationen" angebracht. Aber Hr., R> sagt: .„Nach erwiesener Lügenhaftigkeit seiner Angaben" u.s.w. — Wie! meine Angaben. als „lügenhaft" erwiesen^ und doch nicht -estraft, nur gezwungen, die Sjelle nie der zulegen, nicht abgesetzt, nicht weggcjagt, nicht einmal mir die Stelle gekündigt? Und — vom Schächteramte suspendirt,-wegen seines Ungehorsamms", nicht wegen' „Lügenhaftigkeit, der Angaben?" Die folgende Ueberstcht wird dem „Publicum''- Reichmann'S und meinen Standpunkt klar machen, wobei ich bemerke,^ daß alles Folgende aus den Acten des strelitzer Vorstandes erweislich ist.. Am,.1. September 1836 trat ich als Vörbeter, Beglaubigter und vereideter Translator (nicht als Schächter», in Strftitz mein Amt an! 'Als Beglaubigter war ich.auch Rabhinats-Mitglied, und., zwar so., daß! . nachdem ich im..Novembers.836 vereidigt worden war, im-Jgnuar > 1537. der Vorstand feftstellte, daß jeder BeHlüst ünh'We. MHftigMg des Landrabbinats nurrn Ge-