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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1862-12-02 · Heft 49 (2.12.1862) · p. Seite 714

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
26 (1862)
Issue
Heft 49 (2.12.1862)
Date
1862-12-02
Page
Seite 714 (sequence 14)
Language
German
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tismus hatte bestehen lassen, daß nämlich die Verfasser der biblischen Bücher vom Geiste Gottes inspirirt worden seien, um sie, in Sachen der' Religion vor Jrrthümern zu bewahren rc., ist dem Judenthume fremd. — DaS Judenthum kennt keinen 'strengen Dogmatismus, rationelle Auslegungen hat es vom jeher gestattet, ich erinnere nur an Maimonides/ Aben Esra und Ben Melech^ allein diese betrafen nur einzelne Stellen, im Ganzen und Großen aber hat es festgehalten an dem Grundsätze ■}» min, die Thora sei von Gott geoffenbart worden, und wo es heißt: ri' *Da&ri;i „Der Ewige sprach zu Mose", war es ihm über allen Zweifel erhaben, daß dies also fei und keine Täuschung vorliege. DaS Wie der Offenbarung war ihm von jeher in das Dunkel der Rauchwolke gehüllt, das kein menschliches Auge zu durchdringen vermag. Indessen hat sich der neuere Rationalismus ebenso wenig im Judenthume wie im Protestantismus behaupten können, wie dies Herr Dr. Philippson in der von ihm heraus gegebenen „Israelitischen Religionslehre II/' so treffend, wahr und geistreich nachgewiesen. Är» zeig e n. Zum Februar k. I. ist in hiesiger Gemeinde die Stelle eines vom Großh. Landesräbbinate zu äpprobirenden Predigerswelcher auch den Religionsunterricht zü ertheilen hat, zu besetzen. 300 Thaler fester Gehalt und freier Mittagstisch. - - - Kandidaten, welche mit gutem Rednertalente begabt sind, den regelmäßigen höheren Studien obgelegen und eine besitzen, wollen sich schleunigst in Franco-Offerten unter Anschluß ihrer Zeugnisse bet uns melden. Waren (Mecklb.-Schwerin), den 16. Novbr. 1862. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. In hiesiger Gemeinde ist am 1. Januar 1863 die Religionslehrer-, Schächter- und Vorbeterstelle zu besetzen. Gehalt 70 Thlr. bei gänzlich freier Station und außer Schechita und sonstigen Sporteln. Refleetirende wollen sich in portofreien Briefen wenden' an M. Warschauer, Vorsteher. Wilsnack, im November 1862. ' Für die hiesige Synagogen-Gemeinde wird ein Eantor und Schächter, der mit n"n versehen ist, vom Isten März 1863 gewünscht. Der Gehalt desselben wird sich auf circa 500 Thlr. belaufen. Resiectanten belieben ihre Meldungen mit den nöthigen Zeugnissen an Unterzeichneten Vorstand bis spätestens den Isten Februar 1883 franco einzusenden, wonach fernere Mittheilungen diesseits erfolgen werden. ' Strasburg in Westpr., den 3. November 1862. Der Synagogen - Vorstand. Gman) Grunbaum. Die hiestße israeliLische Gemeinde wünscht Kim Äffen April 1863 einen Lehrer zü engagiren/ der-diel iLtelle eines l CantorS i und vniw mit versehenxckann^! Festet Gehalt bei tze-iex Wohnung , Feuerung, u.np Licht, - auch Mittagstisch (in. ein em. bejlimmten Hqusej ist 130 Thlr., erclüsive Reflectirende w ollen sich in portofreien Briefen wenden an '' / D. Goldschmidt, Vorsteher. .Ritzebüttel im Hamburger Gebiet. , Die; israelitische Kultus - Verwaltung O st erb erg, Bezirksgericht Jllertissen in Bayern, sucht einen .Schächter U"rw, der sich zugleich als Privatlehrer eignet, auch in "der französischen und engl/' Sprache — womöglich nur in einer dieser Sprachen — Unterricht ertheilen kann, und wird hauptsächlich auf Religiosität und-soliden Charakter., gesehen.-.- ■ . n;- Demselben werden nebst freier Kysi und Logis jährlich Fl. 150. zugesichert.; . Bewerber um diese Stelle wollen ihre Gesuche mit Quälificationsnoten und Zeugnisse portofrei anher einsenden. -Den 6. November 1862. - - Die israelitische Kultus - Verwaltung, ..... ... Der Vor ft a nd: > - I.. B. Guggenheimer. Jacob Binswanger. Wolf Springer. Bewerber um'die zu Ostern 1863 vacant werdende Oberlehrerstelle, welche äußer freier Wohnung und Feuerung -jährlich- :;24 0 ' .Pr.-. Thlr..: einbringt'/- werden ersucht- Abschrift ihrer Zeugnisse bis zur Mitte Januars. k..J. einzusenden. E l m s ih o r n, (Holstein). , ,. Namens der Schulcommission: vr. med. Cohen. Die seit mehreren Jahren hier erledigte Stelle eines Rabbiners und Predigers, mit welcher täglich einige Stunden Unterricht an der hiesigen israelitischen Stadtschule und ein Einkommen von 500 Thlrn. verbunden ist, soll baldmöglichst wieder besetzt werden.. . - Qualificirte Bewerber werden ersucht, sich unter .Einreichung ihrer Zeugnisse über rabbinifche und akademische Ausbildung beim Unterzeichneten Vorstande zu melden, i Märkisch Friedlrnd, den 24. November 1862. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde, Die Schächter- und Vorbeter-Stelle in der hiesigen Synagogen-Filial-Gemeinde soll sogleich oder bis zum Isten Januar 1863 wieder besetzt werden. Dieselbe gewährt ohne Nebeneinkommen ein Firum von -jährlich 130 Thlrn. - ' Qualificirte Bewerber haben bei ihren Anmeldungen Zeugnisse, beizulegen. Neust ä-dtel in N.-Schlefien, den 11 . November 1862. . . Die-Vorstands-^Kvmmifstom - N. M. Prausnitzer:

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