Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 26 (1862)
- Issue
- Heft 43 (21.10.1862)
- Date
- 1862-10-21
- Page
- Seite 619 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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SIS . ,DD in, unserer Gemeinde vacante Rabbinerstelle foll in Februar fut. besetzt werden. Reflectanien, die äüßer demWesitze einer Len Anforderungen eines "Predigeründ MKgüjnSlehrerS Mnügen -k-nnen und zur Leitung der hier bestehenden Religionsschule sich verstehen wollen., belieben ihre Meldungen in portofreien Briefen baldigst an Unterzeichneten Vorstand eingehen zu lassen. Mit dieser Stelle ist' ein fester Gehalt von 350 Thlr. und Rebeneinkünfte eircas 150 Thlx^ verbunden, außerdem find, genügende Äus sichten für einen lohnenden Privatunterricht vorhanden. Preußisch Stargardt, den . 12. Oktober 1862. Der Vorstand des Synagogen-Bezirks. I. Goldfarb. A.Brilles.J. Mannheim. Die bei uns erledigte Rabbiner- und Predigerstelle ist bis jetzt noch nicht besetzt. 'Wir laden daher wiederholt namentlich solche Theologen zur gef. baldigen Meldung ein, welche bei einem tüchtigen Rednertalente mit einem kräftigen Organe ausgestattet find. Gehalt 600 Thlr. ercl. Accidenzien.' Aachen, den 7. October 1862. Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde. Ein jüdischer' geptüfter Lehrer, der Schüler.für die mittleren Claffen .des Gymnasiums oder Realschule Isten Ranges vorzubereiten im Stande ist, kann sofort hier eine dauernde Stellung hei 15 Schülern mit einem jährl. Gehalte von 360 Thlrn. übernehmen. Reflectirende wollen ihre. Zeugnisse franco einfenden, ode? persönlich sich vorstelleist . F or d o n, he». 30. September 18H2. Heyman« Meyersohn. / ’ Cin tüchtiger Gehülfe findet. dauernde Beschäftigung in der Mützenfabrik von ' Marcus Reichenbach ' in Ballenstedt' a/Harz. ' Die hiesige Lehrer -. und Cantor - Stelle, verbunden mit einem Gehalt sä wimmuw 250.Thlr. jährlich nebst;steiU..Mohyung,,.. wbchmit dem 1'. April 1863 vacant. Die Stelle bietet besonders Gelegenheit durch Privatunterricht obiges Gehalt um wenigstens 100 Thlri zu erhöhen. Oualisicirte Reflectanten belieben ihre Zeugnisse dem -Unterzeichneten Vorsteher recht bald portofrei einzusenden. Bocholt,.den 28. September"1862. . Wl. Liebreich. Für ein Mädchdn gesetzten Alters (Israelitin), welche 'bisher einem Haushalt selbstständig vorgestanden, wird eine ähnliche Stelle gesucht; auch könnte dasselbe die Beaufsicht. von Kindern übernehmen. Der Sintr. kann nöthigenfalls sogl. erfolgen, Näheres durch W. U d e w a l d in Heffen-Cussel. Ein Hauslehrer, der gründlichen Unterricht im Hebräischen und Deutschen zu ertheilen befähigt ist, kanir sofort eine angenehme Stellung bei einer achtbaren Familie in Drengfurt (Ostpreußen) mit einem jährlichen Gehalt von 106 Thlr. nebst gänzlich freier Station übernehmen. Portofreie Anmeldungen nebst Zeugnisse nimmt entgegen Jacob Leffer, Religionslehrer u. Prediger m Rastenburg. : Ich suche einen' Lehrling rechtlicher Eltern, welcher Lust hat die Kürschnerei zu erlernen. Derselbe kann unter günstigen Bedingungen entweder schon zu Neujahr öder Ostern k. I: eintreten, und bemerke, daß bei mir am Sabbath Und Festtagen nicht gearbeitet wird. Portofreie Meldungen steht entgegen M. Hermann, Kürschnermeister in Anclam (Pommern). Einen Lehrling (mosaischer Religion, da ich meist Geschäft an Sonnabenden, und den jüdischen Festtagen geschloffen habe) mit guten Schulkenntniffen und von etwas kräftiger Statur für'mein hiesiges Destillationö-, Materialwaaren- und Eisen-Geschäft sucht ' ' Simon Raihansohn in Hämmerstein i./Westpxeußen. Die hiesige israelitische Gemeinde sucht auf nächsten Januar einen religiösen, wissenschaftlich gebildeten Religions- und Elemeniär-Lehrer, welcher auch den Cantor- Dienst versehen kann. Gehalt bei freier Wohnung 300 Thlr. ercl. Privatunterricht. Bei genügenden Leistungen steht dem Reflectanten eine dauernde Anstellung in Aussicht. Anmeldungen werden erbeten beim Vorsteher. Mors. Herzog Marckö. In unserer WollenwaärenUabrik find zwei Lehrlingsstellen offen, welche unter annehmbaren Bedingungen sogleich oder zum 1. Januar 1863 zu be/etzen sind. Nur Francö-Offerten werden erbeten.; Erfurt, den 1. Oktober 1862. Wahl ff Peiser. Mit innigem Vertrauen wendet sich der Unterzeichnete Vorstand an;den vielfach bewährten Wohlthatigkeits-Sinn unserer theurm Glaubeitßgenossen-tzindem'er sich erlaubt, Nachstehendes einer g'eneigten Berücksichtigung zu empfehlen. Die hiesige ^GenieindesempfindesWr schmerzlich den Mangel eines Gotteshauses. Aus 40, fast nur unbemittelten Mitgliedern bastehends bringt sie schon bei der Beschaffung dernMittel Mr. die-cultuellen Bedürfnisse und den Religions-Unterricht sehr schwere Opfer. Dazu-kömmt noch, daß sie in Folge einer Entscheidung der Königlichen Regierung zu Posen acht Jahre hindurch eine Abfindungssumme von 50 Thalern pro -Anno -an eine Nachbar-Gemeinde > Ler 'als Filiäl anzllgehören sie noch bis zum vorigen Jahre gezwungen war, entrichten muß.