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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1862-08-26 · Heft 35 (26.8.1862) · p. Seite 495

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
26 (1862)
Issue
Heft 35 (26.8.1862)
Date
1862-08-26
Page
Seite 495 (sequence 13)
Language
German
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495 3um findet ein (Schächter und Vorbeter, der auch befähigt ist, Kindern von 10—1.2 Jahren den jüdischen Unterricht zu ertheilen, ein Engagement bei der jüdischen Gemeinde zu Greifswald. Der Vorstand. V a e a n z. Vom Isten Oktober o. ab, event. auch sofort, ist bei der Unterzeichneten Gemeinde die Stelle' eines Cantors, Schächters und N-np bya vacant. Der jährliche Gehalt ist bei freier Wohnung auf 300 Thlr. firirt und genießt derselbe noch ansehnliche Accidenzien. Es wird besonders darauf Rücksicht genommen, daß der Anzustellende gleichzeitig religiöse Vorträge Hallen und auch den Religionsunterricht ertheilen kann, zumal hierorts eine Realschule eristirt und kann sonach der Gehalt vergrößert werden. Persönliche Vorstellung ist wünschenswerth , jedoch werden Reisekosten nicht vergütigt. Creuzburg O/S., den 31. Juli 1862. Der Synagogen-Vorstand. Ein tüchtiger Lehrer für den hebräischen und deutschen Unterricht, gegen dessen religiös-moralischen Lebenswandel nichts einzuwenden ist, findet sofort eine Anstellung in der hiesigen israelitischen Gemeindeschule mit einem Iahresgehalt von 400 Thlrn. Portofreie Anmeldungen unter Adresse „Herrn Morchel GuttttMNN werden daher baldigst erwartet. Beuthen O/S., den 11. August 1862. Die jüdische Schuldeputation. Concurs-Ausschreibung. Zur Besetzung der vacanten Stelle eines Religionswcisers und Predigers im israelitischen Tempel zu Lemberg, mit welcher der israelitische Religionsunterricht an den Ober-Gymnasien und an der Ober-Realschule verbunden ist, wird hiermit der Concurs ausgeschrieben. Mit diesem Posten ist ein firer Gesammtgehalt von 2100 Fl. ö. W. verbunden, außer Emolumenten und der Aussicht auf spätere Vermehrung der Bezüge. Bewerber haben sich über ihre Qualification zur Rabbinatsfunction, wissenschaftliche Studien und namentlich auch über pädagogische Kenntnisse, die eine besondere Beachtung finden werden, sowie über ihre bisherige Verwendung und etwaige literarische Leistungen auszuweisen und sich einigen Gaftpredigten zu unterziehen. Die gehörig belegten Gesuche sind bis 1. September 1862 an den Vorstand der Lemberger Jsraelitengemeinde zu überreichen. Lemberg, den 30. Juli 1862. Im Namen des Gesammtvorstandes ör. Max Landesberger, Landesadvocat und ist. Gemeindevorsteher. Bei unserer Gemeinde wird ein Cultusbeamtcr als Schächter, Rcligionslehrer und Vorbeter, der den Gottesdienst mit Chor, sowie Vorträge halten kann, sogleich oder innerhalb zweier Monate gewünscht. Der feststehende Gehalt ist 200 Thlr., sowie auch das Nebeneinkommen mit Bestimmtheit zu 200 Thlr. anzunehmen ist. Bewerber wollen sich recht bald an uns wenden. Saalfeld in Pr., 4. August 1862. Der Vorstand der SLnagogen-Vememde. Bekanntmachung. Die hiesige Elementar-Lehrerstelle ist vacant, und soll bald wieder mit einem Subject als Lehrer, Schächter und Cantor besetzt werden mit einem jährlichen Einkommen von 275 Thlr. nebst freier Wohnung und Accidenzien. Qualisicirte Bewerber wollen gütigst ihre Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstande einsenden. Reisegeld wird nicht erstattet. Gniewkowo, den 29. Juli 1862. Der Corporations-Vorstand. Ein Lehrer, der sowohl über seine wissenschaftliche Bildung, als auch praktische Leistungsfähigkeit sich gehörig auszuweisen im Stande ist, sucht in einer Stadt oder deren Nähe eine einträgliche Lehrerstelle. Nöthigenfalls könnte er auch das Cantoramt versehen und einen Vortrag halten. Auf frankirte Anfragen unter Chiffre H. D. wird Herr vr. Philipp so n in Bonn Näheres zu eröffnen die Güte haben. Für einen braven, tüchtigen Religionslehrer und Vorsänger ist eine sehr empfehlenswerthe Stelle in meinem Rabbinate: zu H u n g e n in d e r W e t - terau, offen mit Fl. 250; firem Gehalt, freier Wohnung und Accidenzien, und nehme ich portofreie Bewerbungen um dieselbe gern entgegen. Gießen, den 4. August 1862. Rabbiner Df. Levi. Aufforderung. Zur Bewerbung um die bei der hiesigen Synagogen- Gemeinde zu besetzende Stelle eines musikalisch gebildeten Cantors werden Kandidaten von uns hierdurch mit dem Bemerken aufgesordert, daß diese Stelle ein Jahrgehalt von 350 Thlrn. ercl. Reineinkommen gewährt und zu den Obliegenheiten ihres Inhabers es hauptsächlich gehört, daß derselbe genaue Kenntniß der Schechita besitzt und Religionsunterricht ertheilen kann. Den durch Befähigungs - und Führungszeugnisse gehörig unterstützten postfreien Meldungen sehen wir spätestens bis zum 1. September d. I. entgegen und bemerken ausdrücklich, daß Reisekosten nicht vergütet'werden. Grünberg i/Schl., den 13. August 1862. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde.

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