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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1862-06-03 · Heft 23 (3.6.1862) · p. Seite 308

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
26 (1862)
Issue
Heft 23 (3.6.1862)
Date
1862-06-03
Page
Seite 308 (sequence 12)
Language
German
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308 Ä n zeig e n. Dom erste« Mai v. an nehme ich meinm Wohnsiß in Bo«» am Rhein (Maarflach Lit. G. No. 131b.), und bitte ich von dieser Zeit ab alle Briefe an mich dorthin z« adressiren. vr. Ludwig Philippson. Die hiesige israelitische Gemeinde wünscht einen unverheiratheten Lehrer und Cantor zu engagiren. Firer Gehalt 250 Thlr. jährlich nebst freier Wohnung und Heizung. Der Antritt muß spätestens am Isten Oktober dieses Zahres erfolgen, kann aber auch früher stattfinden. Hierauf Reflectirende haben sich franco an Unterzeichneten zu melden und ihre Zeugnisse beizufügen. Duisburg, 13. Mai 1862. Der Vorstands-Commissar D. G. David. Conmrrenz - Eröffnung. Seit dem l. April d. I. ist die Stelle eines Religionslehrers und Vorbeters bei der hiesigen Religionsgemeinde vacant. Verbunden mit einem firen Jahrgehalt von Fl. 300., 3 Stecken Buchenscheitholz zur Heizung des Schullocals, freier Wohnung und einem Bett, bietet diese Stelle noch außerdem Gelegenheit zu einem Nebenverdienst von Fl. 60. bis 80. pro Jahr. Concurrenzfähige Bewerber wollen sich innerhalb 6 Wochen unter Anschluß ihrer Zeugnisse portofrei an den Unterzeichneten melden. Gladenbach sim Großherzogthum Hessen), den 4ten Mai 1862. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde daselbst. Ein geprüfter Israel. Lehrer, der zugleich Schochet und Vorbeter ist, kann bei einem jährlichen Gehalte von 100 Thlrn., freier Station und circa 50 Thlrn. Nebeneinkommen bet unserer Gemeinde zum 1. Oktober d. I. eintreten. Reflectanten wollen sich entweder persönlich oder in frankirten Briefen unter Beifügung ihrer Zeugnisse beim Unterzeichneten Vorstande melden. Templin, den 21. Mai 1862. Der Synagogen-Vorstand. I. Kohn. Ich wünsche zum 1. Oktober e. einen Hauslehrer für- 3 Kinder, von denen das älteste 10 Jahr ist. Bewerber bitte ich mit Einsendung ihrer Zeugnisse sich an Füch zu wenden. M Coblenzer in Weh dein bet Pr. Minden. Bekanntmachung. Die 2te jüdische Lehrerstelle Hierselbst, mit welcher ein Gehalt von 250 Thlrn. incl. Holz und Miethsentschädigung verbunden, ist vacant. Für Privatunterricht kann eine Summe von circa 150 Thlrn. jährlich in Aussicht gestellt werden. Qualificirte Lehrer wollen ihre Bewerbungen unter Beifügung ihrer Zeugnisse dem Unterzeichneten Schulvorstande schleunigst einreichen. Pinne, den 19. Mai 1862. Der jüdische Schulvorstand. Weiß. Zum baldigen Antritt oder spätestens bis zum Isten August o. wird ein Cantor unb , ümiö gesucht, der musikalische Kenntnisse haben muß, um den Gottesdienst mit Chorgesang leiten zu können. Jährlicher Gehalt 350 Thlr. ercl. Nebenrevenuen, die nicht unbedeutend sind. Qualificirte Bewerber wollen sich persönlich oder schriftlich an Unterzeichneten Vorstand melden. Der Vorstand der jüdischen Filial- Gemeinde zu Scattowitz. Hermann Fröhlich. S. Hammer. Scattowitz, im Mai 1862. Mit dem Isten September dieses Jahres wird die hiesige Lehrer- und Cantorstelle vacant, und soll gleich wieder besetzt werden. Bewerber wollen sich gütigst an den Unterzeichneten wenden. Uedem am Niederrheinim Mai 1862. M. Devries, Vorsteher. Ein jüdischer Hauslehrer, unverheirathet, welcher außer Religion auch in der lateinischen und französischen Sprache zu unterrichten fähig ist, findet vom 15. . Juli d. I. bei einem Honorar, zu 120 Thlrn. nebst freier Station eine dauernde Stelle. Reflectanten wollen sich melden bei Samuel Zielinsky in Barcin, Herzogth. Posen. ie Unterfertigte beehrt sich hiermit, den geehrten Eltern und Vormündern die ergebenste Anzeige zu machen , daß bei derselben Mädchen jeden Alters als Pensionäre ausgenommen werden. Gewissenhafte Pflege, liebevolle Behandlung, eine umfassende Geistesausbildung nach allen Seiten hin, verbunden mit einer praktischen, auf religiösen Principien gegründeten Erziehung wird zugesichert, und stehen derselben die besten Empfehlungen zur Seite. Therese Goldschmidt, geprüfte Sprachlehreriu in München, Prannerstraße 9/3.

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