Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 26 (1862)
- Issue
- Heft 18 (29.4.1862)
- Date
- 1862-04-29
- Page
- Seite 235 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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■ Ein Hauslehrer, der nächst den Elementarwissenschaftcn auch im Hebräischen und Französischen unterrichtet, findet bei fteiek Station und 100 — 120 Thlr. Honorar p. «. eine Anstellung bei I. Jaeobowitz in O r z e sch e bei Nicolai O/S. Cm israelitischer Hofmeister, der in der mosaischen Religionswissenschaft, in den Lehrgegenständen der Realschule und des Commerzfaches, sowie auch in der französischen, englischen oder italienischen Sprache und im Clavierspiele gründlichen Unterricht zu ertheilen die Fähigkeit hat, findet zu Anfang Mai l. I. in einer distinguirten ist. Familie in Südungarn ein sehr vorthcilhaftes Engagement. Offerten nebst Gehalts- und sonstigen Ansprüchen sind baldigst zu richten an Melchior Schreyer's Erben in Arad in Ungarn. Die israelitische Gemeinde zu Jever, Großherzogthum Oldenburg,, beabsichtigt eine neue n-nn -iso anzuschaffen. Geeignete welche eine solche zu liefern Willens sind, wollen unter genauester Preisangabe dem Unterzeichneten Proben von Pergament mit Schrift bis zum 1. Juni a. c. portofrei einsenden. Jkver, 18. April 1862. Leffmann Samuels, Mitglied des Synagogen - Gemeinderaths. Gind jüdische Pertsions- Uitd Erziehu«gS-Anstatt für Töchter gebildeter Eltern unter Protection , des hochwürdigen Rabbinats ist ein tief gefühltes Bedürfniß, und habe ich mich, Mehrfach dazu aufgefordert, entschlossen, eine solche mit Unterstützung meiner Töchter, welche geprüfte Lehrerinnen sind, zu gründen. In diese Anstalt werden Mädcheü vom 7ten Jahre an bis zuui 18ten Jahre ausgenommen Und erhallen bei wahrhaft mütterlicher Pflege Unterricht in Allem, was zur Erziehung' eines gebildeter! Mädchens der Jetztzeit gehört. Für die besten Unterrichtskräfte habe ich gesorgt und stehen mir die nachdrücklichsten Empfehlungen zur Seite. Der Herr Rabbiner Dr. Philippson in Magdeburg, so wie der Herr Rabbinatsassefföt Rosenftein chier wollen die Güte haben, Näheres mitzutheilen. Zu Anmeldungen bin ich täglich in meiner Wohnung, Klosterstraße 47 zu sprechen. Berlin, im Februar 1862. " Minna Wafserman, Klosterstraße 47. finden unter vorteilhaften Bedingüngett (s. No. 9 d. Bl.) Aufnahme bei Dr. H. Lorje zu Frankfurt a/O. Zwei junge Mädcheü finden noch Aufnahme in meinem Pensionat. Berlin. verwittw. Dr. Cohn geb. Levin, 5. Oranienburger Mr. 5. i Ein junger Mann mos. Glaub., Manuf., 5 tüchtiger Berk., mit Buchs, u. Corresp. wohl vertraut, | sucht zu Joh. d. I. eine Stelle in einem Geschäft, | - das am Sonnabend und Festtagen geschlossen ist. 5 Adr. unter K. B. 50. an die Exped. d. Ztg. WwWVV^VWWVAWVWWWW VVWVWVWWVWWVWVV Reise-Stelle-Gesuch. Ein Mann in den besten Jahren, mosaischer Confession, der seit mehreren Jahren in diesen Branchen (und in den letzteren für eine bedeutende Cigarren-Fabrik und Weinhandlung) beständig Sud- und Mittel- Deutschland bereiste, und dem die besten Zeugnisse zur Seite stehen, sucht seine jetzige Stelle zu verändern. — Gef. Offerten franco sud Chiffre F. BL poste restante Würzb urg. Ein junger Mann, der seine Lehre bestanden, in allen kaufmännischen Fächern erfahren ist, schöne Handschrift schreibt, einfache und doppelte Buchführung versteht,- sucht als Volontair sofort oder z. baldigen Eintritt eine Stelle, wo am Sabbath und Feiertagen geschloffen, vder er von Arbeit an Liesen Tagen befreit ist. Gefällige Offerten unter, L. J. 84. besorgt die Expedition dieses Blattes. - Ein jüd. junger Mann, welchem Lust hat, die Landwirthschaft zu erlernen, wird zum baldigen Antritte gesucht. Auf frankirte Anfragen werden vom Unterzeichneten die näheren Bedingungen mitgetheilt. Obra bei Kozmin (Großherzogthum Posen)^ Czapstt. Gouvernanten. Das Institut zum Emplacement von Gouvernanten und Gesellschafterinnen der Mrs. Eütilh Äeisrter in Wiest, Jägerzeile No. 706, sucht eine israelitische Erzieherin für eine sehr achtbare, reiche Familie in Wien. Verlangt wird vollkommene Kenntniß der deutschen und französischen Sprache und Pädagogische Bildung. Außer den Comforts, der angenehmsten Häuslichkeit wird an Gehalt 600 österreichische Gulden oder 300 Thaler Preuß. Court, pro Jahr und Ersatz der Reisekosten offerirt. — Ferner sucht das obige Institut eine israelitische Gouvernante nach Prag; gefordert wird Kenntniß der französischen Sprache und des Clavierspiels. — Gehalt 409. Gulden oder 200 Thaler Pr. Cour. Reisespesen werden vergütet. — . Anträge att: Mrsi Emily Ikeisner in Wien, Jägerzeile 706.