Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 26 (1862)
- Issue
- Heft 16 (15.4.1862)
- Date
- 1862-04-15
- Page
- Seite 203 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Da die Lehrerstelle an der jüdischen Gemeinde-Confessions-Schule zu Hopp stad len, mit welcher ein fester Gehalt von 150 Thlrn. nebst freier Dienstwohnung und Feuerung oder einer desfallsigen Geldentschädigung, sowie Anspruch aus demnächstige Alters-Zulagen und Pension verbunden ist, erledigt ist, so werden diejenigen jüdischen Schulamts-Candidaten und Lehrer, welche sich um diese Stelle bewerben wollen, hierdurch aufgefordert, ihre Gesuche mit den Zeugnissen über ihre Befähigung und über ihr sittliches Betragen bis zum lOten April d. I. Hierselbst einzureichen. Zugleich wird bemerkt, daß dem anzustellenden Lehrer für den von ihm mit zu übernehmenden Dienst des Vorsängers und Chorleiters in der zu Hoppstädten befindlichen Synagoge eine jährliche Vergütung von 90 Thlrn. und der Bezug einiger Casualgebühren von der Synagogen-Gemeinde zugesichert, auch wenn derselbe zum Spielen des Harmoniums in der Synagoge befähigt ist, eine weitere Vergütung von 25 Thlrn. aus der Synagogen-Kasse in Aussicht gestellt ist. Birkenseld, 18. März 1862. Großherzoglich Oldenburgische Regierung des Fürstenthnms Birkenfeld. A. v. Finckh. Bartel. Pensionat inFranksurt a.Main von Zfaac Mayer. Kinder, welche eine hiesige Schule besuchen, oder Jünglinge, welche in eine Handlung eintreten, können zu jeder Zeit bei mir in Kost und Logis ausgenommen werden. -— Die sorgfältigste Aufsicht, religiöse Erziehung u. gründlicher Unterricht'in den neuern Sprachen und den Realien wird meinerseits zugesichert. Preise mäßig. Nähere Auskunft ertheilt * Jsaae Mayer, Lehrer, hinter der schönen Aussicht 4. Israelitisches Pensionat und höhere Töchterschule von Fräulein Rosa Leviv. Köln, Mauritius steinw eg 17. Diese Anstalt bietet den Zöglingen jede Gelegenheit, sich sowohl in Wissenschaften, als auch in fremden Sprachen auszubilden. Englisch und Französisch wird abwechselnd im Hause gesprochen. Auch im Haushalte werden die jungen Mädchen angeleitet. Näheres bei der Vorsteherin. Eine jüdische Perrsions und Erziehungs-Anstalt für Töchter gebildeter Eltern unter Protection des hochwürdigen Rabbinats ist ein tief gefühltes Bedürfniß, und habe ich mich, mehrfach dazu aufgesordert, entschlossen, eine solche mit Unterstützung meiner Töchter, welche geprüfte Lehrerinnen sind-, zu gründen. In diese Anstalt werden Mädchen vom 7ten Jahre an bis zum l8ten Jahre ausgenommen und erhalten bei wahrhaft mütterlicher Pflege Unterricht in Allem, was zur Erziehung eines gebildeten Mädchens der Jetztzeit gehört. Für die besten Unterrichtskräfte habe ich gesorgt und stehen mir die nachdrücklichsten Empfehlungen zur Seite. Der Herr Rabbiner Dr. Philippson in Magdeburg, so wie der'Herr Rabbinatsassessor Rosenstein hier wollen die Güte haben, Näheres mitzutheilen. Zu Anmeldungen bin ich täglich in meiner Wohnung , Klosterstraße 47 zu sprechen. Berlin, im Februar 1862. Minna Wafferman, Klosterstraße 47. in Wittwer, Anfangs der 30er Jahre, Vater von | 3 Knaben und Besitzer eines lebhaften Weiß- | l waaren-Geschastes, ist Willens, sich mit einer gebilde- \ | ten und anständigen Dame, gesetzten Alters, wieder zu j | verehelichen. Es. wird hierbei auf eine äußerst charak-? f tervolle, sanftmüthige Person Rücksicht genommen, die f | namentlich zu den zu erziehenden 3 Kindern Liebe hat. - f Auf Mitgift wird weniger, dagegen auf diejenigen Per-; f sonen auch reflectirt, die schon in einem offenen Laden- § | geschäste und wo möglich in einem ähnlichen thätig; f waren. Gefällige genaue Anträge «ub H, 0. No. 33.! | franco an die Expedition dieser Zeitung, wobei bemerkt l l wird, daß anonyme Offerten unberücksichtigt bleiben, r f andererseits jedoch die größte Discretion zugesichert wird, r Für ein lebhaftes Tuch- und Ausschnitt-Geschäft einer größer« Provinzialstadt wird per 1. Mai a. c. ein flotter Verkäufer, wenn auch mosaischen Glaubens, welcher zugleich mit Buchführung und Correspondenz vertraut ist, gesucht. — Franco - Offerten unter Chiffre: 8. 8. X IVO. werden die Herren C. G. Reißig und Co. in Leipzig entgegenzunehmen die Güte haben. Ein junger Mann, der feine Lehre bestanden, in allen kaufmännischen Fächern erfahren ist, schöne Handschrift schreibt, einfache und doppelte Buchführung versteht, sucht als Volontair sofort oder z. baldigen Eintritt eine Stelle, wo am Sabbath und Feiertagen geschloffen oder er von Arbeit an diesen Tagen befreit ist. Gefällige Offerten unter ft.' J. 84. besorgt die Expedition dieses Blattes. Eine Gouvernante wird gesucht für ein achtbares Prager Haus zu einem Mädchen unter sehr annehmbaren Bedingungen. Vollkommene Kenntniß der französischen Sprache und des Clavierunterrichts wird beansprucht Offerten werden möglichst bald unter der Adresse: Buchhandlung des Hrn. Adolf Kurandä zu Prag für D. F. erbeten.