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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1862-01-14 · Heft 3 (14.1.1862) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
26 (1862)
Issue
Heft 3 (14.1.1862)
Date
1862-01-14
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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1862. ,M 3. ^Dieses Blati erscheint wöchentlich einma li D i enstag s, in Bogen. Preis des ZahrgangS 2l> Ngr. Halbjährlich 1v Ngr. Bierteijährlich 5 Ngr. Inserate werden mit, l1/* Stßr. für die Petitzeile oder deren- Raum berechnet. Die Lurch No: 27,- 28 und 29 der diesjährigen Allgemeinen Zeitung des Zudenthums von uns ausgeschrie- Lene Concurrenz um die hiesige Cantor- und Schächterstelle ist durch Beschluß'der Synagogen-Gemeinde-Behörden dahin erweitert worden, daß das Cantorat von der iiüTnz) getrennt und also angestellt werden sollen : 1) ein Cantor und Vorleser der Thora und 2) ein Schächter. Außer den von uns durch hie erwähnte Zeitung veröffentlichten..Bedingungen sind Erfordernisse: für erstere Stelle gediegene musikalische Kenntnisse) für letztere Stelle eine tüchtige Gewandtheit in der und die Befähigung als zweiter nhoy fungiren, namentlich an dey die v''»'» u. dgl. m. vorbeten zu können. . . , . ..} " Wünschenswert^'wäre es ,, wenn der pn iw auch Hebräische und talmudische Kenntnisse in dem Grade besäße, um erforderlichen Falls' in rituellen Fragen den Rabbiner vertreten zu können. Füy.den Cantor uüd Vorleser der Thora wird neben freier Wohnung, ein. fixirter jährlicher Gehalt von 300 Thlrn. ausgesetzt und außerdem ein jährliches. Einkommen von 200 Thlrn.,.garantirt. Auch dürfte demselben noch so viel Zeit übrig bleiben, um durch Privätunterricht in der Musik sich ein ziemliches Nebeneinkommen zu verschaffen.? Für den Schächter wird neben freier Wohnung ein jährliches Einkommen von 400 Thlrn. garantirt. Bewerber um die eine oder die andere Stelle, oder auch für beide zusammen, in welchem Falle ein jährliches Einkommen — bei freier Wohnung — von 600 Thlrn. garantirt wird und ein Schächtergehülfe angestellt werden soll, — wollen ihre Gesuche unter Beifügung ihrer Führungs- und Befähigungs-Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand einsenden und wird bemerkt, daß die Concurrenz spätestens am 1. April k. I. geschlossen wird. Gnesen, den 27. December 1861. Synagogen-Gemeinde-Vorstand. Die hiesige Stelle eines i ist sofort, spätestens aber zum Isten April 1862 zu besetzen. Candidaten, welche auf dieselbe reflectiren und zur Haltung deutscher Vorträge befähigt sind, wollen ihre Meldungen unter Beifügung der Zeugnisse bei uns sofort franco einsenden. Das jährliche Einkommen incl. für den mit zu übernehmenden Religionsunterricht ist baar 225 Thlr., sowie die sonstigen Nebenrevenüen, welche auf ungefähr 200 Thlr. zu veranschlagen sein dürften. Der Synagogen -Vorstand. in B or ek, Prov. Posen. . Das neuerdings erledigte Rabbinat B u ch a u, mit welchem, neben freier Wohnung und außer den Gebühren für Casualien ein aus der israelitischen Centralkirchenkasse zu empfangender Firgehalt von 750 Fl. verbünden ist, wird besetzt werden. Auswärtige Bewerber werden aufgefordert', sich unter Angabe ihrer persönlichen Verhältnisse und ihrer Bildungölaufbahn und unter Vorlegung der Befähigungs-Dokumente bei der unterfertigten Stelle innerhalb fünf Wochen von heute an zu melden. Stuttgart, den 30. December 1861. Königs, israel. Ober-Kirchenvehörde. Schmidt. t^Dum Isten Mai 1862 ist die Stelle eines Cantors <£ß und Schächters bei der israelitischen. Gemeinde va-> vant. Der Gehalt und Emolumente beläuft .sich, auf ca. 180 bis 200 Thlr. Darauf Reflectirende wollen sich baldigst an den Unterzeichneten Vorstand wenden. . Hoym, den 30. December 1861. D. Bloch. a c a n g., Die Cantorstelle in unserm Tempel ist noch nicht besetzt und soll dieselbe miteinem Gehalte bis 450 Thlrn. und Nebeneinkommen vom Isten April-1862 besetzt werden. Cantoren, die musikalisch gebildet und ,einen Chor? zu leiten verstehen, wollen sich gefälligst unter Franco-Einsendung ihrer Atteste bei unferm Vorsitzenden, Hrn. M^orrtz Eichdorn hier, Sophienplatz melden. Reisekosten für Probevorträge werden nicht vergütigt. Posen, im December 1861. Der Vorstand des Humanitäts-Vereins. Der Unterzeichnete sucht einen (unverheiratheten) Hauslehrer, der 11 Kinder in den Elementarwissenschaften und im Hebräischen zu unterrichten hat. Gehalt:' 100 Thlr. jährlich und freie Station. Die Bewerber haben ihre Zeugnisse einzusenden an D. Rosenberg auf Samocziner Netzdam bei Bialosliwe. Ein geprüfter jüdischer Lehrer findet, beim Unterzeichneten sofort ein Engagement als Hauslehrer. Honorar i 20 Thlr. pr. anno und freie Station. Qualificirte Bewerber wollen mir ihre Zeugnisse postfrei einsenden oder sich persönlich vorstellen. Adolph Rose in Lipine bei Morgenroth O/S.

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