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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1862-01-14 · Heft 3 (14.1.1862) · p. Seite 33

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
26 (1862)
Issue
Heft 3 (14.1.1862)
Date
1862-01-14
Page
Seite 33 (sequence 9)
Language
German
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d.es Gesetz: i/. . :: JU-;;■ ' /// 7 E Gesetz ,; betreffend. die Unabhä.ngigsiellung Hx -staatsbürgerlich en Rechte von dent reli/ .jJ' v' g iö fe n B ek e n n L n i s se. . Wilhelm ... : ., von Gottes Gnaden,/ . . König.von Württemberg. Nach Anhörung Unseres Geheimen-Rathes. und unter./Zustimmung Unserer getreuen, Stände, nach Maßgabe^deL 17 6 der Verfassungsurkunde am.Ende, verordnen Wir: wie * folgt: vi-i / : i; 77/s/ ul 7 'Einziger.Artikel. .. : / . An die Stelle des zweiten Absatzes des §.. 27 der Verfassungsurkunde tritt folgende Bestimmung: .\ Die.. staatsbürgerlichen .Rechte, sind..unabhängig l/...'^/v.on,:d.eMreligiösen Bekenntnisse.. 7 .-In dem §. .135 der: Verfassungsurkunde fallen die Worte:^ /. n-l .,-einem der drei christlichen Glaubensbekenntnisse; , „angehören und" - .. ■/; : . y , weg. ' : ■ kv. './v: i u Unsere Ministerien des^ Innern und des Kirchen-' und <Schulwesens find mit. der Vollziehung dieses Gesetzes beauftragt. 5 n . u - > Gegeben, > Stuttgart - . den 31. December 1861. ,r.y ,;.i! : ...^Wilhelm. . .7 ist' j! Der Minister des Innern: Auf. Befehl des Königs: Linden. der Chef des Geheimen Der.Chef des Departements, des - y Cabinets: ' Kirchen - und ,Schulwesens: - .Mau c l e r. - ■ - w -l ■, :i, ■. G ol tch er. .. > : y i - 7 Nest er re ichi scher Kais erstaat. Wien, 18. December/ (Privatmitth.) Es herrscht in det hiesigen 'GeAeinde eine' sehr große Erbitterung gegeür die fogeNäiinte Mhodoxe FraMn/^ Mäst'traul räM'Weii- Äugest wenN stkän'Mst,' daß eine'Frattiön/ aus MäiirLM-'^MERe -zumÄst'/feit'- kaW Zeit evst hier sind,' es' watzen' kättit dem' aus' freied^ Wahl cher^ vorgeg'ängeneN Vorstände dük Gemeinde/ - welchAstmdieselbe große'Verdienste 'hat/ Gesetze zst dittiren^stnd' sich \ deuteten dieses Vorgehen' als Schwäche des Vorstandes' \ und führten diesem gegenüber eine Sprache/als wenn ^sie die Sieger wären, die zü gebstken Haben'und bej dienten 'sich dabei Ausdrücke', wie sie' unter' gebildetest fMastnern nicht üblich sind.' Die frostckest'Herrest ^scheueten es nicht, auch wa und dort eine Lüge zü ge- /brauchen, um zu ihrem Ziele zu' gelängen. Äo^z/M'? klagten sie in' offener Dörstandssitzung Über die Relii giönsschule und hinterher stellte es sich heraus/ W sie j die Religionsschule und ihre Wirksamkeit gar nicht kenj nen und frischweg verleumdeten, urttpäneghrisch für'ein / Odecier in optima korwg, "das sich ihres Schutzes"^ /freut, das Wort zu nehmen. '' " ' ' "" i Um Ihnen ferner einest Beweis' von der Frömmig-! keit dieser Herren zu geben, bemerkt ich/ sie ' verlangen, daß die Trauungen unter freiem Himmel stattfindest ' sollen. Sie gehen in dieser Beziehung' noch weiter als der „Zauberer" in Frankfurt/ Herr' Rabbiner Hirsch hat als mährisch-schlesischer 'Landesrabbiner die Trau- - ungen in der Shnägoge' vörgenömmen und R. Moses' j Jfferls, den' unsere Neüorthodoxen äüch' für orthodox' .'anerkennen, denn dieser führt ja eben den Gebrauch - am, böig Trauungen ' Unter freiem Himmel vörgenommest werdest, traute 'selbst in der Synagoge. In der' j N/iS Synagoge in Krakau ist der Platz bezeichnet, wo! R. Moses Jfferls die Trauünge'st vornahm. - - '' Dek Wiener kann vieles - ertragest und vertragen, j aber diese Dinge sind' deün doch' zu chunt und wenn' / auch vielleicht einige Vdrstandsmitglied'er des liebest Frie- ' dens'wegen geneigt geMsest wären , dieser Fractidn die eine öder die ' andere'Eöstcessiott zu' Mächen, die Macht , der öffentlichen' 'Meinung' ' wird ^' diese 'Minoritätsvota zerdrücken. Der Vorstand würde übrigens seine Vcr- - gängenheit verläügtten und' die / Zickuuft der Gemeinde ' btößstellest/' ivenst estdstWWÄt wollte/' daß untek seiner' Aegide' die,'HstordÄüH^ 'ibiMr' atzfblühe und der! alte Unfug / wi^est'äst bie!'Tagesordnung' koiNnie.; : 1 Es Bfetef sich - übrigens^ jetzt die' Gelegmheit, ' wo ' es sich zeigest ^wird//'welchestSympathien fichwiesd KraMst ist-der-'GemeMe zst' erfreuest hat. Es sind so eben M?G/M^,"j^drHeb'MMMMWMMevÄungest^ jj MndAkn Mm Vorftänd? 'zfi' stecreEen. W'MtzlW der^ist^sebr^bedeuttstdes' Rednertatent^ besitzt.-däs-des/! rNnä wächst/ -dstkü'''< '‘frptatfc'j der^eMsehr' bedeuttstdes' Re'dstertälent^ besitzt,'M' desfällsige Festmahl durch ihre' Reden verherrlichten: ' '"' - i:; Gtuttgart/ t/i Januar. -. Der i -Ktstatsanzeigerr für Württemberg" No. 1/ enthält un. seiner. Spitze folgenrNng wächst, wa' 'ntän' sö'MaNche' Details 'WnimM Der VorstäW nämlich/' in'M eblest'Ahsichst ddü'/gere^ ten Wünsthen'Mser Fräctiost entsprechest zu wöllen, lud einige' Herrest' zu Sitzungen ' ein, um die Wünsche und Beschwerden derselben anzuhören,' und denselben, wenn sie gerechtfertigt sind, abzuhelsen/ ' Diese Herrest

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