Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-12-17 · Heft 51 (17.12.1861) · p. Seite 739

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 51 (17.12.1861)
Date
1861-12-17
Page
Seite 739 (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/3224737-3226256-3226308--19956-3249002
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Ko gLiiMe^ MedMP txVktlti, Mßj sieüiu' demWeiM MgeoMM^aüfi^äsi Mz^ttschwmd'ön'wiM Auch thikk lWn WhÄr Weint dick-Parteb'verlMesi W sollen. " Im' Wahlkreise Äum gärd-Regenwaldd' erlitt 'diesmal Hr. Ä B läst ck e n b u r g eine totale NiUerläge.- - Es Mrden ^gcWhlt Landräth vstKehler ^mit203Stirumest' Mnr l56 Hr v. BlästckenbUrg^ - Gütsbesttzer R ö & T o r now' auf Ruhnow mit 199 Stimmen, abermals gegen v. Blanckestburg. In Belgard - Neustettin unterlagen ebenso die Herren v. Arnim-HeinnH shörf mndHustizrath Wagener. Ferner fehlen der Partei bis jetzt noch beide v. Wedel!, Kühne.- (Erfurt):, 'Graf Pückler j i v. Prittwitz, y-'jGravenitz,! v. V. Hagen und Andere. Auch die ultramom tane . Purt ei. wird' minder stark!austreten, obgleich unsaus; Schlesien und dem Westen eine Anzahl!: klerikaler Wahlen-gemeldet werden. (Es werden übrigens viele liberäl-katholische Wahlen, weil - sis gegen Eandipaten -des Fortschritts-Programms durchgebracht wurden, .in"den Wahlberichtm als „klerikal" bezeichnet. Neberhäupti .sind die einstweiligen Bezeichnungen-noch sehr UnvollständigUnd mehrdeutig^ - ■ Starken Ausfall erleiden - auch die Unentschiedeneren Liberalen. So scheinen, -die .Herren Mathis, Hartmann, Ämele, Bardeleben, Beseler, v. Putlitz, v. Bethmann,- v. Eckardtstein, v.: Schleinitz, Schmückert rc. u. nicht wieder zu kehren. Ferner werden. fehlen, weil sie abgelehnt, v. Vincke, Reichensperger (Köln), v. - Ammon rc. i-.! ,j Berlin,, 1. December. - (Privatmitth.) - In derhiesigen Gemeinde herrscht über - die Einführung der Orgel in die in Bau! begriffene kolossale Synagoge viel Aufregung , und es drohen sich über diese Frage neue Spaltungen, zu bildem Genauer angesehen muß mandie Erhitzung der Gemüther' über diesen Gegenstand für sehr wenig am. Platze erachten. Denn da die alte Synagoge ohne Orgel bleibt, und die neue Synagoge doch;.nur wieder-,für einen Theil der-16,000 Seelen zählenden Gemeindegenügen wird, - so kann der An-- Hänger -her -Orgel,-in dieser,.! der-Gegner -derselben in' jener Synagoge sich einen Platz miethen nach seinem' Belieben, und die Dinge gehen nach wie vor.- In einer kleineren Gemeinde, wo. Alle .eine Synagoge besuchen müssen, kann die Sache als eine Gewissensfrage allenfalls, betrachtet, werden, und.beide-Parteisn - Mogelst einander <des7Zwanges> zeihen/ ibte; eine, daß^ihr-woM der arhhKkEMOrgÄ:aNfgezwmgeÄ werde,, diese, PaßMvÄ WuüMeN1 ein'MstWs MfttLder Erhebung v'oreüMlten U>eM''Wer hier, wb dästst die Äte, bie neue, E'Jnttrkms-Synatzoge. und' der 'Reformteds. nebeneinander hestehm werdest, und ein Jeder das Gotteshaus besuchen" kann, wo' er feinem religiösest Bedürsniß am ehesten genügen zu können glaubt, ist ist der Thai jeder religiöse Streit über eine besondere 'Cstltüseinnchtung ganz am Unrechten Orte. Dasselbe gilt von dem an der Synagoge fungirendenGelstlichen. Eine so große Gemeinde sollte niemals mit Einem Predig er sich begnügen, sowohl weil er an jedem Säbbäth und Feste nur an einer Stelle sprechest kann, als auch, weil eine Mehrheit der Predigenden für die Zuhörer einen großem Reiz und eine mannigfaltigere Belehrung mit sich führt. Fühlt sich nun der eine Geistliche in seinem Gewissen verletzt, die Orgel zu hören, st mag er nur da fungiren, wo dieselbe nicht vorhanden. Am wenigsten könnest wir einem Geistlichen stie Berechtigung zuerkennen, eine große Gemeinde durch die Androhung' seiner Amtsniederlegung nach irgend einer Richtung hin zwingen zu' wollen. Die Reformgemeinde ist noch immer ohne Ersatz für den verstorbenen Holdheim, Und sucht' nach' einem Prediger, der die erste Stelle an ihrem Tempel aüsfülle. Von den namhaften jüdischen Theologen will Niemand das Amt bei ihr übernehmen, und wän kann daraus folgern, daß jene, welche sich einst die Zukunft des Judenthums zu tragen berühmte, völlig zu einem localen Cultusinstitute geworden, das nur für eiste Fräctiön der Gemeinde besteht, welche eben in den andern Gotteshäusern sich nicht zu erbauen glaubt, um st mehr, - da die bisherigen Räumlichkeiten der Synagogen für! die Mehrzahl der Gemeindemitglieder gar keinen Platz ‘ hatten. ' '. '; Magdeburg, 8. December. (Privatmitth.) Als : vor Kurzem das „Centralblatt für die gesammte üni terrichts-Verwaltung in Preußen" über die preußischen Seminarien berichtete, bemerkten wir, daß von dem jü-! diMhevlo^schen Seminar zü Breslau auch stichst die I geringste Erwähnung geschähe. Im jüngftenstNöveinst i brr-) Hefte holt jenes' Blatt das Persäumte nach,' in-! dem. - es die lMsteshertÜch stestätigMSMüM zminars, st wie einen Ätrszug stüs 'dessen letztem Jahresberichte mitthellt. — Unsere Leser wissen, welches ^Interesse wit aftch^stom StanHstMk dieft^HÄung ^füist'distWahWdlft jfteWsHettÄbKördnekenHause' 51**

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.