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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-12-10 · Heft 50 (10.12.1861) · p. Seite 716

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 50 (10.12.1861)
Date
1861-12-10
Page
Seite 716 (sequence 4)
Language
German
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m Andacht, uM ErhebhM Mischen KpWshäpftrchu- > rückführen wollen, unter dem Namen „Judenthumsverbesserer". Wohlan, da er und seine Anhänger die Gegen- I füßler von Jenen sind, so haben sie sich hiermit den Titel j „Judenthumsyerschlechterer^'beigelegt,. -und. wer die Bestre-; Hungen,, piessx. Hayner genauer Prüft, wirdeinsehM', daß sie. wenigstens,.'darin, ehrlich sinch-diesen >Tftel wirklich -zu verdienen^/ .,. - ----- . iirjinvi Uri \ , Die Neuorthodoxen ^verfolgen offenbar sdas Ziel--'in jeder,Memeinde,j wo sie es vermögen,, eine Spaltung hervorzurufen, .einen völligen.Bruchso^ daß da.slHäuflein ihrer Getreuen, so klein dies quch sin. der Regelisist-. eine eigene Synagoge mit einem, eigenen -.Rabbiner —- dies letztere ist freilich ,die Hauptsache, denn dadurch kann-man seine Freunde .versorgen — herzustellen.- .Das Streben der alten, orthodoxen, Rabbiner, war stets rauf-den Frieden der. Gemeinde, aus, und ^sie ließen.selbst, wanche^ A.bweichung sipM' gewöhnlichen.Wege < durchgehen,. um.-die Eintracht sin. der. .Gemeinde zu erhalten. , Wir brauchen eben. so rpensg Beweise hierfür;-Hera,nzubxingen, wse nach- ^uwysiN;. daß, sie. damit ganzim Sinne -der Schrift und hes Talmuds . handelten.- Auch,..hierdurch erweisen sich Jene, als .antiorthodox, .und-eI wäre-Zeit, .ihnen diese rechten Namen beizulegen. - Int 2ten Bande dermehrfach. angeführten „Tagebücher" Barnhagens van.Ense finden wir folgende Notizen: „Der König will, die Juden sollen vom Kriegsdienste befr^Ct sein. Die Juden -wosien, es.. nicht. Boyen - istauch ganz dagegen. Es wäre für hie Juden ein schlechtes Geschenk, .begönne eine,Reihe-weiterer Ausschließungen, gäbe sie neuer Verachtung Prels^-Lhre Religionlitte es nicht, sagt der König; die Juden-sagen,,sie litte es recht gut, und sin Preußen nun schon dreißig Jahre lang. Die Juden ständen in der Front nicht stille, , heißt es." Hierzu ^>y,r4s4p:. ,Man sagt, mit der Befreiung: der Juden vom Kriegsdienste werhesin Versuch gemacht, um später auch die des, Adels., im Anregung -zu, bringen. Ein Paar-solche Löcher, . und,-unsere Wehrvesiassung ist sin- Fetzen.". - (Es. ist...,dieß. . aus .dem Jqhre i l 842.'i Es - gehört zu unfern liebsten, Erinnerungen,-, daß. wires, waren, welche,, an t/ex Spjtze/voq 8.3 preußischen Gemeindendem Könige Friedrich Wilhelm IV. so dringende Vorstellungen-machten, daß er dies Project aufgab, was er in der bekannten, Cgbinetsordre an den Vorstand der Magdeburger Gemeinde kundgab., Die. Re dar tion.) oo oiß. «>!i^0f<! /J1 Akag d e'bsiM"' 30." üctober/" ^eÄalsche^ ünh ,chaldäisches''Händwörtetbuch"'üder^D-^alte/^eHai^ent.} Mit Änem Anhästge, 'sind' kusie dMsiAe"her^ebsiaischen Lexicv'gräphie enthaltend. ''Bon 'Ür. Jsir'l'i ns- Für^., Erster 'Band, - ^Leipzig''' jf$57.,i;* 'Bäeiierl'/ 186.1. ~ Wir begrüßen dieses werthöolle' WerkHessen, erster Theil -W'd schon früher erschienen war, mft wahrhafter Are^ude. Wenn 'M hebräiHe "LeÄchgrähhie/sttt 4Ü Jahren keine wesentlichen/Fortschritte genmchisiwahrensidie wissenschaftliche' Exegese ''her Heiligem Schrift^iju /Größen /und /Reinen vielfach ' bearbeitet 'und ' ein/ weiteres, umfängliches Material züsämnreNgebrächt' worden / Vo'muß es uns um sö mehr Befriedigung'' öerschafsen," daß es nun wieder einmal 'ein'Jude ist/'der die SprÜchkunde unserer Bibel zu dem' heutiges Standpunkt 'dsi Linguistik vorwärts geführt, und' äiich hier'' endlich Las' Zudenthumnach Jahrhunderten det VernachiäMusig sin'useine' Pflichten und Rechte eingesetzt hat. Wer' die Völlstandigkeit/der Artikel, die UckfänDchkeit/^'und ußrsi^^ge/^lsitung der Wortbedeutungen,'disiAüssußrlichkeit der grammatikalischen' Angaben 'und 'die Eonsequenz des lexsialifchen Systems in hem'Fürft'schen" Werke 'Ens'/Auge,/faßt und prüft, der wird gern ' eittgestehen/1 daß/ es uns / einen bedeutenden^ Schritt vorwärts führt, und das Wörterbuch von Gesenius MitFüg///und Recht 'Perdrangt. Um „so dringender empfehlen' 'wir es' aÄnbetreffenden''jüdischen Kreisen, und 'MM' sicher, haßsies^bald'/den ^chm^ebüh^ rend'en Platz siNnehme'n' werde'.' — /Durch /Subvention Seitens' hes ' Instituts''zur 'Förderung / der' israel. /Literatur 5 wird in Balde' die zweite' öieferüng der ,, Sch p - lten'zum' T/a'l msit h"/bon/Rabbiner Wiesiner zu Nachod erscheinen! —"// //// 'H { :/<f, /, LeipzäNovember. ^Die SchriftemMs'als Künsi-l kenner und Litemrhistoriker rühnckichst hekannten Gelehrten I akob PHil-ip-p Fablmsi'rah-esi'Uerscheinen''jetzt gesammelt durch feinem;Freund, den- Akademiker^ T h om as in-München sin drei Bänden.' Der'ierste versvlbeüs'^„nöne Fragmente aus dem L)rient^j'siiegt-vvr üns/ ^ünd köntteü wir uns nicht versagenj' ei'no^^ Stelle äW diefew'Schrift/ ' welche den Lesern dieser, BlLtter^nicht üninteresiasik -W dürfte, - da sie uns ein Zeugnisi-der ehrönhciften ''Gestnnung des Verstorbenen in der Benrtheilütig unserer Glaubensgenossen bietet, hier mitzutheileli.- 'Gelegentlich dötBesprechung von> Töblers -bekannsiem Buchet ,';Drittc rung -nach-Palästina" heißk^

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