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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-11-19 · Heft 47 (19.11.1861) · p. Seite 680

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 47 (19.11.1861)
Date
1861-11-19
Page
Seite 680 (sequence 12)
Language
German
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die -schon-die-iftMtische^ÖVErHeMhöMWstiKM'haben, die Aufsicht über die Schulen/ 'so,J lweit es' 'nicht^ den Religionsunterricht angehl/ abzülehnenl —* "! Dev Stuttgarter neue Sh n'a göllencültüs ist "iw diesen Blättern 'einer Kritik unterzogen worden. ' Wahr-istes, daß das ' einzelne Individuum nur zut stillen! Andacht verurtheilt - istj das Ist aber bex künstlichem Chor'gesang nicht anders möglich;' es 'wird auch für Landgemeinden, in denen keine mustkalischen Kräfte sind, -unabweisbavsein/ einfache Melodien für l die Responsorien zu schaffen:' Geht ja die protestantische Kirche damit um, liturgische Gottesdienste einzuführen, damit der Einzelne seine Andacht laut mit der Gemeinde anssprechen dönnei Uebrigens wird sich das Rechte in der Zeit schon hetaüsLilven , und' Mollen wir „vor' dem Hamen' nicht fischen".' —' Der neue Stuttgarter Synagogencultus ist - freilich einanderer/ als der um 1350 / denn-iw diesem'Jahre' bestand'schon' ein solcher in Stuttgart, und - wie > ein altes- Zinsbuch der' Stadt Stuttgart sagthat die Rentkammer'jährlicheine Gült von zwei Kapaunen von der Judenschule — Synagoge erhoben. . In dernKammer der Abgeordneten ereiferten sich einige Herren, über: das Verbot '•> der gemischten Ehen zwischen Juden: und? Christen; i wir glauben v! daß die Masse der. Israeliten Württembergs keirr Gelüste hat, von die» ser künftigen! Emancipation - Gebrauch" zu machen , denn der Standpunkt Esrn 10, 10. u. 11: ist noch kein überwundener. —4 .v:;:..""■■■ vr. Leopold K o m-p e r t giebt im Feuilleton der Neu zeit, ein Geschichtchen: „ K ö n i g Fri edr i ch b o n W ü rt t e mb erg u n-d d ie-K a ull a ’ s ", das der Wahrheit ins Gesicht "schlägt. Er erzählt nämlich die Begebenheit, wie- König. Friedrich den Rabbinen Alexander Elsä ßer in Freudenthal, -meinen Großvater, zum Landesrabbiner:. erhebt und' ihmeinennGehalt von jährlichen 600 :Fl.> schöpft. Wir chaben diese-"geschichtliche Thalsache,' wenn! wir -nicht irren, im jüdischen Volksblatt' vor' Jahren schon' dargestellt und werden sie actenmäßig wieder in denselben Spalten erzählen. Herr- Kompert stellt den ^würdigen Rabbinen, Vevrinder. jüdischen Lite-- ratur Namen hatte, > -dessen"Persönlichkeit eine achtungge-i bietende war und der einen. Ruf. als-Oberrabbiner nach Amsterdam abgelehnt hatte, in der Weise wie das Värele.den Helden feiner'Ghettogeschichte Franzenfwß! rav:i / 'Wir hatten - gewünscht,' daß. der .berühmte Novellist etwas -glimpflicher mit ..der Wahrheit-, umgegangen - wäre und. nicht-udie edle/-That"des. Königs^ wie -die.Person de's^ greiseü WM^H^Ägss^t-ilhn demnächsteiNes'Bessern belehren?-^' Hl In' der'181. Sitzüirg der Kammer deÜ Abgeotönetm am- 7. 'October bei Berathung des Etats des' CültMinisteriums beantragte' die Commission Zustimmung' zu den jährliche epigirten'70ÖW Fl. als Beitrag zu der israelitisches Centrälkircheflkaffe: -Die' Kämmer' ist einstimmig eisiverstanben:- ' '' ' ' ' .- - 1 ' - c7!:: ' ' Zu Weihnachtm K %r esentuaKtre zu tzsterii k. 3. ist die Stelle eines Vom Großherzogl. Mecklenb.-Schwerin'schen Landes -Räbbinat zu ahprobirenden Religionslehrers und Vörbeters in hiesiger Gemeinde, mit einem vorläufigen Jahrgehalt von 275 Thlrn. preuß. Courant,! zu besetzen. .. | Hierzu Befähigte wollen sich unter portofreier Ein-! sendung ihrer Zeugnisse an den unterschriebenen Vor- > stand wendend' ' ' ' ' . - > - - | Bützow, den 1. November 1861. I Der Vorstand der HaMtisHen Gemeinde. Salouwn Simonis. j Mit dem Isten Januar k. Jahres wirb die hiesige Religions- und Elementarlehrerstelle, verbunden mit ei-! nem Gehalte von 300 — 350 Thlrn., vacant. Hierauf - reflettirende nnverheirathete.Lehrer, welche bei acht reli-! giöfem Charakter'und Wandel im Stande sind, auch rei ligiöse Vottrage zu halten und ihre Tüchtigkeit im Hebräischen nachweifen können, so wie auch nöthigenfalls den Cantorvienfl versehen Müssen, belieben ihre Franco- - Offerten mit Zeugnissen begleitet, an den Unterzeichneten Vorstand baldigst einzureichen. Neuß bei Düsseldorf, im October 1861. Der'Vorstand der Synagogen-Gemeinde. M. I. Gmanüel Vaieante Lehrer-Stelle. - Die hiesige israelitische Gemeinde' sucht einen Lehrer \ und Cantor zu engagiren. Fixer Gehalt 2-50 Thlr" jähr-'! lich nebst freier Wohnung,..Heizung und verschiedenen! Ne-! benemolumenten. Der Antritt kann sofort erfolgen... .Hierauf reflectirende Lehrer haben sich an Unterzeichneten nebst Einsendung ihrer Zeugnisse zu wenden. / Duisburg, den 8. November 1861. n - i i Der Vorstands -- Eoinmiffär. I UV'i" ' V,!

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