Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 47 (19.11.1861)
- Date
- 1861-11-19
- Page
- Seite 679 (sequence 11)
- Language
- German
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m fcej; diesen. n ordamerikanischm. Händeln^ Ach dey^krassesten Widerspruch zu. Schulden korflmew.lassen.- .Wej. die, viele . Millionen, Mr,. die Sclavenemgncipntjon in ihren Colonien und für die Kreuzerflottert ausgegeben haben, 'legm. sich jetzt für die Sclaveflstqaten Norhame^- rikas ins Wittel. Warum? Dorf galt es, durch eine kluge. Hst die Herrschaft.zur Der üher alle, Schifffahrt treibende Völker vermittelst des Durchsuchungsrechtes zu bekommen, hier die rivalisirende Seemacht der nordamerikanischen Union zu.brechen. Vor solchen Erfolgen ist das Genüssen Albions Nie rn Zweifel. Was den Juden Salomons betrifft, so kennt er wahrscheinlich den Geist des Judenthums zu wenig, um sich durch diesen von solchen Reden zurückhalten zu lassen. Die Redact. der Allg. Ztg. v. Judenth.) Morresppn-enz. ' Würitembergische Briefe I , : f! | von . n; Alexander Elsätzer. L IH. 1 Die Fortsetzung der Briefe hat eine Unterbrechung erlitten, weil der Korrespondent einen Monat in Ferien und einen weiteren durch unfreiwillige Ferien ans Krankenbett gefeffelt war. Ob chie Leser dabei verloren haben', muß ich dahingestelltsein lassen, aber bei werthen Freunden und lieben Bekannten, die mir interessanten Stoff für diese Blatter freundlich lieferten und der nun unbenutzt liegen geblieben, muß ich um Entschuldigungbitten. Herr Lehrer Löwenstein aus Oberdorf berichtete mir Erfreuliches über die Wirksamkeit, des aus dem Auslande berufenen Rabbiners Oberdörfer und wie die Gemeinden des Bezirks der Acquisition sich freuen. Der Talmit d -!Lh o r a - B e rein daselbstwächst durch reichliche Stiftungen, und die'Fürsorge des Kirchenvorsteheramts für den ZugendMteniM^.^erßreD^ ssch,. sogar, bis auf'die Anordnung frö^ep KtnHrfeste. Wir^chimschfe^ den übrigen Landgemeinden^, eben so schul -: und: lehrexfreundliche! Schulvorstande. Von 12 Rabbinaten sind' jetzt,^vier^ mit Ausländern besetzt und zwei ^weitere erledigt: ' Kurz" vor dent Neujahrfeste starb' Rabbiner M'a inzer in Weilers heim, eiü Mann von tüchtsgern rahbinsschen -Wissen. — Den Bericht über^die staatsbürgerliche Emancipation der ZftaelitM MKnsechV Stgydekammer haben diese Blättexjschon-geLeben^iJm.Prin.cip jsi die Emancipation durchgeführt,-, nur einige,,wenige bürgerliche: Beschränkungen bestehen noch. Die jüdischen, Haufirhändler find vor Gericht keine vollgiltigen^ZeugN in.^Civilprocesserr; es bestehen noch drückende Formen bei der Eidesabnahme für Israeliten; die Israeliten -haben an der Armenversorgung der Christen mitzutragen und ihreeigenen Armen allein zu unterhalten. Wir erkennen wohl die Ungerechtigkeit dieser gesetzlichen-Bestimmung, wünschen aber doch nicht, daß die jüdische Armenpflege zur .Polizeisache wird. Die Armenversorgung ist--Sache der. Religion-.und der.Religionsgenossenschaft.-Die. jüdische Urmenpstege wird gewöhnlich aus ' dem Heldisch. bestritten, dessen Einkünfte aus religiösen Spenden beim Gottesdienste erwachsen; -dann.sind auch die Stiftungen für die .Armen eng mit -der Synagoge verbunden, und würdedie Armenpflege zur Pplizeisache, so gingendiese Spenden^ und Stiftungen-.in den Polizeiseckel über.^ Wer die-polizeiliche Armenfürsorge kennt, weiß auch, daß. sie. - nicht imiSinne unserer Religiongeübt wird, : Die i israelitische Oberkirch.enbehörde scheint die .Sachlage auch - so aufgefaßt zu haben und die israelitischen Kirchenvorste- - herämter werden, ihre.Armen, und. ihre Stiftungen aus - Heiligenpflegen,. Brüderschaften rc. nicht in i den polizeilichen.Armenkasten.werfen wollen. — Die israel. Schulen j sind den christlichen Oberschulbehörden und dem. Ortsgeist-; lichen der herrschenden. christlichen -Gemeinde! unterstellt; ' der Heligionsunterricht aber wird von dem Rabbinen und der israel. Oberkirchenbehörde beaufsichtigt. Wir wünschen; keine, Ae.nderung:. tu dieser r Sachlage, und sind wir von - vielen Cpllegen im.Lande aufgefordert, zu erklären/ daß sie' keine, anderweitige, Bestimmungen, in der Beaufsichtigung der israelit, Schulen wünschen. Man schreit nach : Emancipation der Schule von der Kirche, und wir sind ] von jeher emancipirt; die. israelit. Schule war stets ein . Gemeindeinstitut, .sie. ist, nie zum geistlichen.Schleppenträger herabgesunken> ist nicht aus Möncherei und Jesuiten-. ' Wstern: hervorgegangen/ Wir wollen, daß dieisraelitische : Schule-ihren konfessionellen Charakter bewahre/ daß der : Religionsunterricht Mx rabbinatamtlichen Aufsicht unterstellt/ dleibe>. aber> drei Aufsicht über das? Gesammtschulwej sm, kann nurn von der' allgemeinen Landesschulbehörde mit i Erfolg, aüsgeübt werden.n Es. sind gegen 50 israelitische! Schulen-und nur 12 Rabbinatefim Lande; es wäre also j factisch unmöglich; . die Schulenden Rabbinen zur Beauf-- j sichtigung /zu-nübertragen. c - Bon - anderen -Jneonvenrenzen j wollen:tpir-gar.michi,reden,: die >aber actenmäßig aus den - verschiedenen Registraturen aufgedeckt werden--könnten und' 47**