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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-09-10 · Heft 37 (10.9.1861) · p. Seite 539

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 37 (10.9.1861)
Date
1861-09-10
Page
Seite 539 (sequence 13)
Language
German
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539 Gesucht auf den 1. October d. I. ein israelitischer Lehrer, zu dessen Functionen auch Bordeten und Schächten gehören, für die Synagogen-Gemeinde Aerz en Lei Hameln an der Weser. Sälair 80 Thlr. bis 120 Thlr. Court, bei freier Station incl. Wohnung. Es kann auf etwa 12 schulpflichtige Kinder gerechnet werden. Franco-Offerten an Herrn M. Frankenberg in Gr« Berkel bei Hameln an der Weser. Die hiesige Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle, verbunden mit einem jährlichen festen Gehalt von 250 Thalern und einem namhaften Nebeneinkommen, soll zum 1. April k. I. anderweit besetzt werden. — Qualificirte Bewerber wollen sich unter Franco-Einseüdung ihrer Atteste an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Der Synagogen - Gemeinde - Vorstand zu Sag an. Eine isr. Familie in Westphalen sucht für zwei Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren eine geprüfte Lehrerin, welche im Stande ist, in den Elementarfächern, in der französischen Sprache — womöglich auch in der englischen Spräche und Musik — sowie in den feineren Handarbeiten gründlich zu unterrichten...... Hierauf reflectirende Damen wollen sich sub ffl. W. No. 361. franco an die Erped. dieser Zeitung wenden. Knaben-Pensionat tu Handelsschule " zu Hannöv. Münden. Behufs Erkundigung wolle man sich an den Herrn Oberrabbinen vr. Adler in London, oder an die Herren Ländrabbinen L a n d s b e r g in Hild eSheim und vp. Meyer in Hannover wenden. Profpectus und Bedingungen durch den Unterzeichneten Vorstand: S. Mauer. Einige Pensionäre finden freundliche Aufnahme in dem gesund belegenen Frankfurt an der Oder bei »r. H. Lorje. In Abel s Pensionsanstalt zu t Franzstr. 5, können zu Michaelis d. I. noch 2 — 3 Knaben, welche die hiesige Herzogs. Franz- (Handelsschule) besuchen sollen, unter den solidesten Bedingungen Aufnahme finden. Die Anstalt bietet eine gute häusliche Pflege, eine streng religiöse, fittliche Crziehung und auf Verlangen Unterricht in rc?3in, ra'S, rvp3;ö» und Tmbn. — Auch steht ein gutes Instrument zur Disposition bereit. Anmeldungen nimmt entgegen 7 Cantor M. Wel, Lehrer im israel. Gymnasium daselbst. Knaben-Pensionat in München. Mit dem 1. October beginnt in meiner seit einigen Jahren bestehenden Anstalt ein neues Schuljahr. Knaben, welche eine der hiesigen Bildungsanstalten besuchen, oder in einem Geschäfte die Handlung erlernen wollen, finden in meinem Pensionat Aufnahme. Gewissenhafte Beaufsichtigung; gute Verpflegung und gründlicher UnterrHt werden auch fortan das Ziel meines Strebend bilden'^ Näherer Aufschluß und Prospecte sind zu erhalten m M. Kahn, Oberlehrer an der isr. Schule. In dem concessionirten Pensionate des Unterzeichneten finden Knaben zum Isten October d. I. freundliche Aufnahme. Nachhülfe bei den Schularbeiten, geistige u. leibliche Pflege werden zugesichert. Auskunft, ertheilt gütigster Director der Handelsschule, Herr Dr. Schweitzer. Lehmann, Literat und Lehrer an einer höheren Schule in Berlin, alte Jacobstr. 38., vom listen October e. ab Schützenstr. 31. Pe»»flo» für Knaben in Frankfurt a/M. In meine seit einer Reihe von Jahren dahier bestehende, in dem schönsten und gesündesten Stadttheile gelegene Erziehungsanstalt zur Fortbildung israelit. Knaben und junger Leute können noch einige Zöglinge, welche gleichzeitig eine hiesige Schule besuchen, oder die Handlung dahier erlernen, ausgenommen werden. Sorgfältige Nachhülfe zur Beförderung der Fortschritte in der Schule, gründlicher Unterricht in allen zum Handlungsfache erforderlichen Lehrgegcnftänden, namentlich in den neuern Sprachen, sowie gewissenhafte Beaufsichtigung und liebevolle Pflege der Zöglinge werden, wie bisher, stets mein Hauptaugenmerk sein. — Prospecte, sowie jede sonstige erwünschte Auskunft ertheilt der Vorsteher I>r. L. M. Löwenstein, Schöne Aussicht, Ecke der Schützenstr. I. Die diesjährigen Wintervorlesungen beginnen am jüdisch-theologischen Seminar den 15. October. Die Aufnahmsprüfungen finden den 13. und 14. October statt. Erfordernisse zum Eintritte in die Rabbinerabtheilung sind: Kenntniß eines großen Theils der heil. Schrift in der Ursprache, fertige Auffassung des Talmudtertes mit Raschi und wenigstens der leichteren Stellen des Tosafotcommentars, ferner vollständige Reife für Secunda. Erfordernisse zum Eintritte in die Lehrerabtheilung: Kenntniß des Pentateuchs in der Ursprache,' Verständniß leichterer Mischnastellen, Zeugniß über zurückgelegten Elementarbesuch. Breslau, August 1861. Oberrabbiner Dr. Z. Frankel.

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