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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-06-04 · Heft 23 (4.6.1861) · p. Seite 333

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 23 (4.6.1861)
Date
1861-06-04
Page
Seite 333 (sequence 13)
Language
German
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; Die Stelle eines zweiten -Lehrers mit einem jährlichen Gehaltevon--100 Thlrn. und fteier Station wird zum 1-^ Juli-d. I.'vacant.- Reflektanten belieben sich baldigst unter Beifügung ihrer Zeugnisse zu melden. Anclam, den 24. Mai 1861. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. In die Samsonsschule zu W o l fest b ü t t e l können beim Beginne des Wintcrcursus (Anfang October) wieder einige Pensionäre ausgenommen werden. Nähere .Auskunft wird der Direktor i>r. Ghrenberg gern ertheilen. Die Administration des Samson'schen ' Legatenfonds. Zur gefälligen Beachtung. Am lsten Oktober l. I. wird hier die neu erbaute Unter - Realschule eröffnet.' Gefertigter nimmt Zöglinge, welche diese Schule besuchen wollen, in Pension auf, ertheilt die nöthigeSchulnachhülfe, so wie Unterricht im Hebräischen und Französischen. Die Kinder werden sorgfältig beaufsichtigt, und sowohl religiös als moralisch geleitet. Die darauf achtenden werthen Eltern wollen sich gefälligst längstens bis Ende August an den Gefertigten wenden. , Teplitz, Ende Mai 1861. Theodor Taußig. Privatlehrer. Junge Leute, die hier die Handlung erlernen wollen, können in einer gebildeten jüdischen Familie Aufnahme finden. Nähere Auskunft ertheilen die Herren Gehr. Bauer, Sockel & Behrens und Dr. Unna in Hamburg. Wildbad in Würtemberg. Unterzeichneter zeigt hiermit ergebenst an, daß er seinen Wohnsitz von C an stad t nach Wildbad verlegt und während der Saison eine Israelitische Restauration errichtet hat; für reinliche, gute Speisen, verbunden mit reeller und guter Bedienung, werde ich alle Sorge tragen, und lade zu zahlreichem Zuspruch höflichst ein. I. Dessauer, Optiker und Graveur, Hauptstraße No. 183. Israelitische Wirthschaft zum r o t h e n Schild in Baden, einer der besuchtesten Kurorte in der Schweiz, gehalten von Frau Maria Muhlhäuser geb. Ul mann, früher zur Kanne in Basel, empfiehlt sich dem geehrten reisenden Publikum zu geneigtem Zuspruch bestens , und sichert demselben unter Verabreichung guter Speisen und Getränke prompte und billige Bedienung zu. Ein junget Mann mosaischer Religion, 14^2 Jahre alt, welcher die nöthigen Schülkenntniffe besitzt, sucht auf Michaelis oder früher als Lehrling eine Stelle im Colonial- oder Manufaktur-Geschäft, bei welchem der Laden am Samstag oder Festtag geschlossen ist. Nähere Nachricht ertheilt der Herr Redakteur d. Bl. in Magdeburg unter Chiffre V. Ein militärfreier junger Mann, welcher 5 Jahre im Lager und Comptoir eines Manufactur-Detail-Geschäftes gearbeitet, einiges Engl, und Franz, versteht, sucht ein anderweites Engagement in einem Geschäfte ähnlicher Branche, wo er am Sabbath und jüd. Feiertagen von geschäftl. Arbeiten dispensirt fein kann. Die besten Zeugnisse stehen zur Seite, und werden Franco-Offerten unter 5. H. 10. kn die Erped. d. Bl. erbeten. Eintritt kann von Mitte Juni e. an erfolgen. Ein junger Mann (Commis) mosaischer Konfession, welcher das Eisen - und Eisenwaaren-Geschäft erlernt hat, ein gewandter Verkäufer und mit der Korrespondenz und Buchführung betraut ist, auch zugleich Kenntnisse von dem Landesproducten-Geschäft hat (Getreide und Saaten), kann sofort oder spätestens Johannis er. bei uns eintreten. — Diejenigen, welche hierauf reflectiren, .wollen sich baldigstunter Einsendung ihrer Führungs-Atteste direct an uns wenden. Zü.llichau, 28. Mai 1861. D. H. Guwpertz Ls Sohn. Ein junger Mann mosaischen Glaubens, der bereits mehrere Jahre in einem Geschäft fungirt, welches aus Manufaktur-, Tuch-, Leinen-, Weiß- und Kurzwaaren rc. besteht, sucht, um sich zu vervollkommnen! wegen Mangel an kaufmännischen Bekanntschaften auf diesem Wege als Buchhalter oder Commis zum 1. Juli, spätestens 1. Oktober ein anderweitiges Unterkommen. Derselbe spricht französisch und etwas englisch, und kann mit dem vorzüglichsten Atteste aufwarten. Gefällige Franco-Offerten erbittet man unter Chiffre J, 8. 150. bis zum 15. Juni er. in der Expedition.dieses Blattes abzugeben. Ein anständiges, in allen Wirthschaftszweigen sehr erfahrenes Mädchen mosaischen Glaubens, welches 7 Jahre im Hause des Herrn Ascher Meyer in Prenzlau zur Unterstützung der Hausfrau gewesen, wünscht in gleicher Eigenschaft oder als Wirthschafterin bei alten Leuten in einem jüdischen Hause recht bald eine Stelle, wobei mehr auf gute Behandlung, als auf hohes Honorar gesehen wird. Ans Offerten ertheilt Auskunft Dr. Wrefch- Ne? in Pyritz. Eine junge Dame, die vermöge ihrer sittlichen Eigenschaften sich besonders zur Erzieherin junger Mädchen eignet und die in der deutschen,^ französischen und englischen Sprache, so wie im Clavierspiel Unterricht ertheilen kann,

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