Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 20 (14.5.1861)
- Date
- 1861-05-14
- Page
- Seite 286 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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bent. Gedächtnisse recitsten .konyte uyd ..si«A>..ganze:Traetate aus dem Talmud, aus,wendig wußte. Der Enkel des Rabbinen M a r u m.S a mu,e l Mai er lebt seit 33,Jahren als Professor Dr.. juris. und Lehrer des römischen Rechts in Tübingen , und bei ihm im Hause wohnt, ^er Enkel des Hofactors, der Professor vr.juris Leop old Pfeiffer als Lehrer des deutschen Strafrechts. 2)iefe. Zukunft ihrer Enkel haben weder der Rabbi noch der Finanzmann geahnt. — Der in Frankfurt ausgewiesene und wieder restituirte Dr. Eduard Löw enthal, jetzt bei der Redgction der Naffauischen Mg. Zeitung .angestellt, ist der Sohn des israelitischen. Lehrers Löwenthal in. Buchau und bürgerlich zu Nordstetten im, Schwarzwald, also..ein Landsmann Berthold Auerbachs. — In. Pen viel geschmähten . und viel belobten Reden D ö l l i n g e r s spricht sich derselbe auch über Judenemancipation aus und weist nach, daß die -Anstellung der Juden im Staatsdienste den christlichen Staat durchaus nicht bedrohe und daß es. nur ein Armuthszcugniß für den christlichen Staat wäre,^ wenn er von den Juden für seinen Bestand Gefahr fürchte. .... A «zeige tu Die hiesige Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle ist noch nicht besetzt. Wir fordern daher, geeignete Persönlichkeiten auf, sich deshalb bei uns unter Ueberreichung ihrer Zeugnisse portofrei zu melden, und bemerken, daß mit der Stelle ein fester Gehalt von jährlich 200 Thlrn. und .ein bedeutendes Nebeneinkommen von ca. 15 O Thlrn. verbunden ist und sofort oder auch später bis zum Isten Oktober. d. I. an getreten werden kann. Auf interimistische Uebernahme der Stelle Reflectirende wollen sich gefälligst auch melden. Wangerin, im April 1861. Der Vorstand der-Synagogen - Gemeinde. Die Synagogen-Gemeinde zu Werl sucht einen Cantor und Lehrer, welcher sofort oder im. Laufe des Sommers, oder, spätestens bis, zum 22. August d. I. eintreten kann. Der firirte jährliche Gehalt beträgt 300 Thlr. Außerdem bietet die Stelle sichere Aussicht auf mehr als 100 Thlr. Accidenzien durch Ertheilung von Privatunterricht. Reflectanten wollen -sich entweder persönlich oder in frankirten Briefen unter Beifügung ihrer Zeugnisse bei Unterzeichnetem Vorstände melden^ Für Reisekosten bei persönlicher Meldung und Probe im Cantorat an einem Sabbath werden' 5 Thlr. vergütet. Werl in Westphalen, im Mai 1861. Der Synagogen- Vorstflnd. Anzeige. -- c, Die chiesige Mabbinats-Stelle-? seit. 15.Jahren von Herrn Rabbiner Flehinger verwaltet, ist durch dessen Weiterbeförderung mit dem Isten Mai d. J. anderweitig zu besetzend — Außer den Casu alten ist die Stelle mit einem fixen Gehalte von gl; 600. verbunden. Es wird daher ein.tüchtiger Mann, welcher seine Fähigkeit gehörig, nachzuweisen hat, für diese Stelle gesucht, der sich recht baldigst an den Unterzeichneten Vorsteher, welcher ihm die nöthige Auskunft ertheilen wird, zu wenden hat. Meis en h eim am Glan, Landgrafschäft Hessen-Homburg, den 15.-April 1861. Der Vorsteher der israelitischen. Gemeinde. Jacob Haas. In hiesiger Synagogen-Gemeinde ist die Religionslehrerstelle vacant, und durch, einen Lehrer, welcher -die nöthige Concession besitzt, sofort zu besetzen. Eventuell nehmen wir auch einen Cantor auf, der die Eigenschaft hat, den Religionsunterricht zu ertheilen. Offerten'sehen wir baldigst entgegen. ' Mewe, den 21. April 1861. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Mewe. D. Schneider. .. Die hiesige Lehrer- und Cantorstelle wird Mitte September d. I. vacant. Dieselbe ist mit einem firen Gehalte von Thlr. 200. dotirt, Schulgeld für ca. 50 Kinder ertra. Unverheirathete, geprüfte^ Reflectanten belieben sich b a l - dig st zu melden. Mülheim a. d. Ruhr, April 1861. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Gust. Hanau. Ein geprüfter israel. Lehrer, u nverheirathet,; der außer Religion und Deutsch auch fn Französisch und Latein zu ' unterrichten versteht, findet. bei, einem Honorar von 130 Thlrn. und freier Station vom 1. Juli, früher oder auch später eine dauernde Hauslehrerstelle bei Gebr. Zielinsky in Barcin bei Bromberg, Großherzogth. Posen. i . Bei der Gemeinde zu G r e vi s mühlen kann ein Religionslehrer, der Schochet und Vorbeter ist, bei einem jährlichen Gehalte von 110-Thlrn. nebst freier Station und den Schechitagebühren fofbtt ins Amt treten, und in Hagenow zum-nächsien Mar.cheschwan;^in letzterer Gemeinde ist außer ber freien Station und den Schechitagebühren der jährt. Gehalt 100 Thlr.'' Bewerber sollen sich postfrei an dtn Unterzeichneten wenden. " Schwerinden l. Mai 1861: , I»p SalpMpn Mohn, Grpßherzotzl. MMey.hnMssch.fr Hy^e^-Atabhjmx.