Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 20 (14.5.1861)
- Date
- 1861-05-14
- Page
- Seite 278 (sequence 4)
- Language
- German
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' ehemälö' ustst ststgehörtst gerufen, 'dist'Beschuldi-? 'güttg blo's '. äufdern; Standpunkte ' des'Diebstahls aüfneh-! men ' ustdsdüWäus.'mW' öön eistet ^Blsti^pfüstg wissen ' wollte. Dieser Professor hat, als er noch in Petersburg 'docirte, dessen Plätz1 jetzt' Dr. Chwolson einnimmt, ein 'Memoire übest die 'Nichtigkeit dieser Beschüldigüng eingeteichst Nüst durch Vermittlung derenglischen und österreichischen Cbnsuln' wurde die Sache in Jerusalem Veen-l digt und der'Jude fteigessröchen. Manche Gelehrte sind; zwar so freundlich zst behaupten) daß wir in Europa schon civilisirt genug sind, um kein Blut zu gebrauchen, hinge-; gegen aber die, Juden, in Asien, noch dessen benöthigen! ■ Ich möchte nur fragen, was denn eigentlich die Juden! in best Ländern' ihu/r) wo keine Christen eristiren? Wir j haben 'unlängst erst hieb gesehen, wie die Geistlichen sich j ' auf ungerechte und' schändliche Weise jüdisches B l'u ’t an-; geeignet (Affaire B lut'h). — ' ' § ' ' /Es wird nicht ohne Interesse hier ein Auszug oder, vielmehr eine' säst getreu? Ueb ersetz« ng eines Artikels in! 'der stdvüe (i'Orient vöm 25. März d'. I. (S. 193—208), l überschrieben „Ueber den Gebrauch Christenbluts bei den- Mazoth der Israeliten", gelesen werden. Es ist ein Aus- ) 'züg aus einem noch ünedirten Buche, betitelt: Die he-; Vräische Nation, das Christenthum und die Gesellschaft. (ta Nation hebraiqüe, le Christianisme et la Societß par: le Prince Pitzipiös). Der Verfasser fängt folgender-! maßen an: „Die Verfolgungen der Christen gegen die! Juden im Oriente datiren erst vom 13ten Jahrhundert.! Obzwar wir in der Geschichte des byzantinischen Reiches j gewisse Einrichtungen, durch. welche man gewisse Rechte! den Juden .streitig Mächte, und welche blos" Christen gej‘ nosseü, leftü; obzwar wir in derGesetzgebung' dieses Lauj des Gesetze' finden, die' den Dtänifestationen1 ddr herrschenj den Religion Mehr Freiheit verleihen, als der'mosaischen; i obzwar m; Privatstreitigkeiten zwischen Juden und Chri- \ sten'die Richter sich aus sehr natürlichen Gründen mehr j austdie) Seite ihrerReligionsgenössest schlügen,' und obj zwar 'endlich gewisse Reibungen zwischen den Fanatikern beider Religionen horsamesi,' so müssen wir doch sagen, i daß nie eine allgemelne"Per^olgmlg))gegen'Äe Inden hör-l Händen gewesen)' auch nie eine 'Intoleranz etablirt, pr'ovöcirt, öder' auch nur hon.' 'Seiten der Regierung geduldet j Ward. 'Denn der Geist. deä.Chrisienthums und die stitch-j liche Verwaltung im. Oriente hatte nie Jnguisitionen, geheime Tribunals Gewissensspäher,Scheiterhaufen oder weltliche Geistliche zügelassen)' >. '! l:r ')Mer seit der unglücklichen Zeit, wo die oriesttali-' scheu Länder kn)' die Hände ‘ detMe'üzfächrer^'fielest,Jund überhaM-seitdem^ »die BeNetiaNer Und'MiWser in'das byzantinische Reich) einfielen, singest ] die orientalischen auch an/ ihren Theist äst den Verfolgungen zü^ nehmen. ' ’* Einerseits wurdest die Verfolgungen im vollen Mäße' gebilligt, wo nur die lateinischest 'Behörden sich festsetzten/'andererseits wurden diese Verfolgungen gewissermaßen theils' aus Jndifferesttismus, theils aus Vergnügest, welches die niedrige Classe empfunden/ Lestte, die ihren Gott gekreuzigt habest, mißhandelt zu sehen, förmlich äutörisirt.—* Der Glaube, daß die Juden'jststge Leute auffangen) um ihr Blüt demOsterbröta beizumischen-'verbreitete sich erst im Oriente, seitdem Konstantistopel ist die'Hand best Mühamedaner gefallest: Diese Meinung kann nur auf den entarteten Geschmack, zu welchem die Lebensweise und die natürlichen Consequenzen der Harems die Frauen dieser Secte gewaltsam hingezogen wurden, sich gründen/ „Die moralische und physische Verurtheilung der Frauen durch das muhamedanische Gesetz, so daß sie jeder Freiheit beraubt sind, ihre natürlichen Rechte nicht üben können, ja sogar isolirt und ganz ohne Gesellschaft dastehen, und stebstdem "die schlechte Erziehung, die sie genossen, so daß sie ihre Zeit nicht zu tödten wissen, dies Alles scheint sich vereinigt zu haben, um ihnen die grausame Partie der sinnlichen Genüsse zu lassen. ' So beschäftigen sie' sich nur immer mit dem Gedanken, auf welche Weise die augenblickliche Befriedigung zu finden. " ' ,)D er S chleichhandel mit Männern, dies war das einzige Mittel,"zu welchem 'sie'ihre Zuflucht nahmen. Jedermann' weiß, baß 6ei ''beit muhämedänischen Frästen die Rollest gewechselt würben, däß'däß sch^ö st e Geschlecht das h äß liche entführt. ' Dies würbe Ahnest sicherer' mit ' Christen (Giaur) zu thust, da sie dest Muhämedanern nicht traüeten. Die Christen ließest sich oft in diese 'Fälle lö- 'cken/ diese haben wenigstens auf Protettkon ihrer Gesandtschaften zu zählen (man erinstere sich der Geschichte der zwei englischest Officiere' 1833'in dem Viertel Rhachim- Pascha in Konstantiiiopel)'. Besonders sind' es die Bäcker- 'Ünd Fleischerjungen )' die chem Härem leichtest-zstkomchen, testest das' Netz der)Sirenen'am stieisieü' gMhrÄ'ch^ wstd; diese, nicht sö 'klug wie 'Ulysses, ließest sich Wsi sangen, -Md einmal' dort, ^wird) ihnen dasselbe' Schi^kja^'zü,ThU, ' wie den jungest Cabalieren in dem Thurme NestlestnsPa- 'ris durch Margarita, die Frau Ludwigs' XI. ' Sie; werden, nachdem sie verwendet, in unterirdische' Canäle gesteckt, oder ins) Meer geworfen." ' (Forts.' folgst) MB