Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 16 (16.4.1861)
- Date
- 1861-04-16
- Page
- Seite 220 (sequence 4)
- Language
- German
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koriMUeVöreiüstinMuüg Wahrscheinlich iin dep-großen Ma--. rdritä-t-'-tzes- HguseSvorhanden' feii^;;y;:-7f-■>;!*•?/} h; Abgc Wra. kd sEr lWrNn rMn dies - anerkenne-/ so ssolle man. dö ch - süv: fein Ämsmd'M»eM HimMmr Die! Bedenken, daß das: ZustandekomywW'des Gesetzes dadurch: gefährdet worden könnte-^feienrrnichvchurchgreifend,'' den« das- HerpenhÄus'.werd^ höchstens^ dM AmendeMeitt '>wbe8ernaMhs nen, -Üich^-aLevlbas ^göNze-^Gtfttzl - - or.3 - br. Abg/^Stw.öchM-'DMWmendeMent sei eine Verbesserung! ^Veö'-GHetzgeMKA.'^7Arötzdsm.^erMäver er sich gegendas' Amendement! aus- Geschäftsordnungs-Gründen. -Die Geschastsordnung bestimme, daß' die-Amendements Mit dem Hauptgögenstando inwesentlichem- Zusammenhänge stehen muffen; diesen Zusammenhang zwischendem Amendement und. dev^Vorlage vermisse'-er> '-.'Das Amendement handle von dem -allgemeinen Eide der -Christenwährenddie- Vorlage-. ein-Speeialgefetz - für die-Juden fti.! -rV Auch' der- Rdjererch dmpstshlt die Ablehnung desAmerrdeMents^-----'^'" '-''Nr -y.ytvx r- Bei der Abstimmung wird das Amendement-abgelehnt M fe \ , MMtqe, d^. KhAMWoh,,) HngellMUMr,, vM -Vtlh hf ,v. «r/|.:Y;i; :ti‘i ..,i{. Aamit„ist^hies. ^^^chung,^r Hörige.beend et,;,-> Mg hij.dW .BeMtz. ersvähist^ HeMoy-Mf MKnhexuug. HM MiMezl H.Msteches. wird,, dem, Commisfioils-Antrage M Wß-, Mng ^Deh-He, dijlrch-.ULbergLng M Tagesordnung erledigt. _ (J;, K;r. .-. zyyr Mhyrtlstclge -cs .Königs - vam Pxeußen inherUniverfitäLsaula J.r-:'hib'i zu Kortin. '■■.•• Seit dem 3ten August 1812, also fast fünfzig Jahre, halt Döckh,dieftr noch immer frische-Jubelgreis) als Prostffdrdev- El'oqneNz die Festrede''am'Geburtstage des Königs, und-fast jedes Mal-ist-dieselbe an Form und-Inhaltausgezeichnet.-'- So sprach-derselbe auch am 22sten -d: am Geburtstage: des- Königs Wilhelm-!., demersten Geburtstagedeni-dwftr als König: gefeiert. Die gedachte Rede liegt' uns ' in-der „Preußischen-Zeitung'' vom 23. h.. vor, und wirheben ans ihrzwei Bemerkungen heraus, vM denen wiv! die eine bestreiten: müssendie andere freu-- dkg-'lbegrüßen. ■■■'''■■ ■■ - Böckh sagt: „Was ich früher an dieser Stelle geäu-^ O<mch.- mtyt’Mmmum» k ernem-'Gtaa^ esM großes Gudlfei., wenn ck^ihWi k'eü-nenbeHusHchi c-b^#c tt-! Rdligiowshecke nn^stissie l vörk o-mme s^-^Wirr müssen beMmen-wäß ünsd-left 2knsicht dös: grdßew-Phrlologen und Geschichtskenners^der - bekanntlichjedesrekigiösM Fanatismüs' baav UndtzeEkeichL ' berechtigung-' vsllig-'erg'eb'en tst, außeMdeMich-nbeMscht hat. Es ist'dem'Menschen-Nicht-gegebenohne KüM-hf eiüe! höhere^'Stüft'. de^JnteMgen^Md^dev-Sittlichkeit er- - reichen; nur durch den Kampf wird dia EntwMMW'Ve-! wirkt--und 'gefördert- und wo kMMmpf:üorhchlden>-tritt - Berdurnpfung oder -Einseitigkeit'- ei-m -WenndüM-B-ö'ckh - gesagt: hätte, daß ein Staat, in welches nür-e istReligiönsbekenNtnist vorhandenvon vielen Kämpfen st'ek bke'ibt, : so wäre nichts zw erinnern;' dH ereinem-folcheir aber ein : großes Gut zuschreibt- - müssen wir als einen großen-Irri thumansehen. ' '.'Deün-ohstWbaV^'Mitt: in einem -solchen - eine'schwere Merdückpstlng' in -religiöftr: Beziehung euh \ ober-: es erhebt sich von rnnen heraus eine-''Entwickelung \ innerhalb" einer und derselben ^Kirche.- -und dannbNb'en die-MuHfe -'doch sttcht -aus!.- - Weiftn l wir als'-WeWM auf? Spanien-von ckatholische-r/ -auf Nvrwegen' von pstote^ staniischev Seite-'hin. ^Fragen wirden golehr-tm '-Mker- \ chumsforfcher-'wb l'er Aegypten,:MÄuseinet religiösen" Ab^! geschloffenheit"dem--r-freMenMkigiaN-d'n -'>ist-'- Schö'ß ausnehmenden Rom vorziehe?' Reli'giöse!Klärüng^lBc-- ftstigungr- -dos 'Aberglaubens-- und FanatrsmüskaNn nur da Platz-stnden-, wo - verschiedene- ReWonsparteitzn Nus \ einander wirken und zum Th eil einander enttzegonstreben. Wö ein ReligionsbekenntNiß allein herrscht, da erfließt von selbst eine hierarchische Gewaltdie um ihrer eigenen Eristenz willen. alle- Mittel und Wegs anwenden muß,' um das Volk in ihren Banden zu erhallen. Entwickelt j sich ab er ' dennöch äu s and eren Motiven eine' Bewegung der Geister,: sosind trotz der Einheitdev Kirche-'-SchM \ men. unvermeidlich, und es werden sich h-icraw nur umso- '^erschütterndere Känrpfe reihen, '-wie die- Reformation k siein allen Ländern hervorbrachte. :-Dies in religiöser! Beziehung. Die Einheit -des Re-ligionsbekenntniffes ist! aber auch unausbleiblichmit unsittlicher Intoleranz verbünden. Nur wo verschiedene Religionsbekenntnissene- \ ben einander bestehenwird-staatlich und social die Gleich--! berechtigung errungen, muß die Minorität der Majorität' gegenüber - diegleiche Geltung- und Stellung erkämpfen/ und svmich! der hsheven Sittlichkeitder Gesellschaft -der Sieg gewonnenwevdm. Die Erwägung - aller dieser, durch die Geschichtealldr- Staaten - bewährten Möm-ostte muß mt& zu> dem Schlüsse! isühren, - dass-das Vorhattdenfeiw eiM es ReligtonöbeVonntmsses iw einem Staate 'M'Gütuvdn'seW