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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-04-02 · Heft 14 (2.4.1861) · p. Seite 200

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 14 (2.4.1861)
Date
1861-04-02
Page
Seite 200 (sequence 12)
Language
German
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die Mdern Mrn- ^-..Wer^urirl) siegM?-, Me MerMiMtoM, die-.Mmges;^.,-H ,..-1;• ,ri!'r r-f;•;• rri )iV^) Mavid Löwy, MabbikM . Wrz.....Aex.. ,,N,'M«j Z^"- schreibt Man: Die.Meiste. .Aussicht, M - der. inner» Stadtt gewählt: zu /haben . Pie; Adv o caten ,. Berg er .und Mühlfeld- SuWAtendsns Franz. uH^ Red.acteur;.Kuranda.-Dieses, Resultat hätte-.maNsHeils^der -liberylen Strömung, theils dem ComprMiß; wegen; .confessioneller.Gleich-, berechtigung M verdanken.- (Ineiner früheren. Nummer chaMguirt/die , ,,A. L."-die IsraelitenWiens, ihren-.,„nationalen. Charakter" bei-.der Wahl .nicht zu berücksichtigen', um einen.. -LantztagSabgeochneten? -^aus ihrer Mitte zu/wählen, sondern. ihre ..Stimme einem bedeutenden Staatsmanne; zuzuwenden. .Wenn-. aber die^ Juden. Wienseinen; bewährten Mann ihres Olaubens^unter den; HlndMÜ,-. denen. Ke shre Stimmen geben, auch .gewählt haben,.Mollen,- so flösse dies, nichtaus einem.,-nationalen/Charakter," da /es sich für die,Juden' nichtmmihre-Nationalitätsondernum-ihre bürgerlichen, und staatsbürgerlichen. Rechte handelt- -;um Beseitigung .schwerer Ausnahrnegesetze,' die - Man nicht, ihrer Nation, sondern ihrem Glauben, auferlegt hatte, ha',uder..Abtrüynjge- M AuWung Wes Glaubens jene,;Rechte:sofM erhMiDasi.es bei dem jetzigen Landtage.-./der--jedenfalls.,den - .Charakter einer-uEonstitugyfe,chat,gMch-M hiej Juden-von -höchster..vaterländischer-. Bedeutung ist,. Jemanden, dort Stzen.-zu Habens d^r. Don....durch We> Gegenwart ihre Rechte ä vertritt-, liegt < auf/derMan^, Hstrin -liegt, sicher kein Wider-- streit gegen die patriotischesten Interessen Md Gesin-, nungem; jEsgenthümsich ist -es-, daß dieselben Männe?, welche^dieJichm-,WMerfortmit-Schrnahungen?uberhaufta, . Mdi sie!-ass den, - verkörperten Egoismus zu bMdMrken suchen, bei jeder Gelegenheit- -wo.;.es gilt-: an jlhreiMWv.erläugnung appelliren, .D. sie. Med.) ■.■< Wien, 20. März. (Privatmitth.) Die Wahlkämpfein welchen wir.seit einigen Wochen leben, nahen sich dem Ende. Die Gemeinderathswahlen sind vorüber und heute werden definitiv die Wahlen für den Landtag vorgenommen. Es freuet mich vor Allem constatiren zu können, daß beiallen Wahlversammlungen * und es r fanden deren - sehr viele stattdie Glaubensfreiheit und' -das Princip der Gleichberechtigung! allen.Staatsbürgern vor dem Gesetzt. .mit warmen,-begeisterten > -Worten vertheidigt wurden-.?und überall.nahm das Publikum diese Erklärungen . der Eandidaten! - mit. großer Acclamatiott aus./- Nirgends-zeigte .sich auch die geringste Spur von Judenhaß/ und wurdendie - jüdischen Eandidaten auf das. . -Wärmste. von - den: .christlichen Mitbürgern : untere stützt - 'Ms.! bewährte.!sich:-wieder das ^2 1N712selbst die ehemaligen Anhänger des Concordates schrieben, auf ihr Banner das Princip der GläübinsstnhW Und' dev Gleichberechtigung. - ' . - -Indem hiesigen lGemeinderathe werden zwei. Juden sitzen, wie Herren Jg. Kuranda und Moriz Pollak, .und!für den -Landtag' wurden gewählt die Herren I. Kuranda und Simon Winkerstein. Herr Prediger Dr. Jellinek. trat in der Leopoldstadt als Candidat - auf und wurde mit rauschendem-Beifäll empfangen. Wenn er nichts desto weniger.nichts durchdrang, so lag dieses darin,- - daß derselbe einen der hervorragendsten Gegenkandidaten -hatte, den ehemaligen Minister Baron Pillersdorf, welcher unter-dem Barschen Regime so viel zu. leiden: hatte und:.dem -das Publikum innige Sympathien bewahrt hat. Die Candidatenrede Jellinek's war übrigens eine glänzende. — Herr Prediger Manheimer wurde von verschiedenen'Seiten' auf die Candidat enlisie gestellt,- er: hat' es jedoch abgelehnt, irgend eine Wahl - anzunehmen. 1 / -; 1 / - Wie ich höre, will man bei der nächsten Wahl des Vorstandes für - -die jüdische Gemeinde die Erfährün gen der jetzigen - großen Wahlbewegung sich zu 'Nutzen' machen-i und -einige/Gemeindemitglieder wollen den Vorschlag machen) daß man die Kandidaten' interpeltire. Die hiesige „Presse" bringt unter den Inseraten eine Erklärung.des Vorstandes der israelitischen Religionsgesellschast' in Frankfurt am Main -in Angelegenheit -des Hirsch-Frankel'schen Streites. Die Herren erklären) daß sie - sich - g lücklich - schätzen, Herrn Hirsch - i h - re n Rabbiner nennen zu können.' Unseres Wissens will- Niemand: die Frankfurter- Religionsgesellschaft ihres Glückes berauben.; Herr Hirsch hat zwar schon um andere Stellen ambitionirt, aber die betreffenden Gemeinden wollten die Frankfurter Religionsgesellschaft nicht ihres Glückes berauben. Mir fällt es auch nicht ein,: ihr Glück zu trüben. Empörend aber ist es, daß Herr Hirsch: es wagt, sich an die Stelle Gottes zu setzen und den Richter-zu spielen. Herr Director Frankel Hat ein: Buch geschrieben, und dasselbe verfällt der Kritik Mie jedes andere Buch. Niemand hätte es Hrn.

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