Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 13 (26.3.1861)
- Date
- 1861-03-26
- Page
- Seite 176 (sequence 2)
- Language
- German
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178 donnern. Es geschah^dies bei den Verhandlungen über' das Civilehegesetz, Etwas,^ Lei dem man doch nichts EntfMeP^W-'UeKlM MtLMmken shÄng. KleiDMtz^E DrÄÄst^aWe KoßEStÄ^HlihKrMen, dem Erdboden glerch machen wollte — wahrscheinlich^nM^ er sich erinnerte, daß es die Macht der Städte war, welche dem Handwerk der" hochadligen Raubritter ein Ende gedienstbar machen wollten, werde man nur entgegen treten können, so lange die christliche Trauung aufrecht erhalten werde. Durch die Verwischung der^JüdWmE Christen würde die christlich-germanische Zeit zu Ende; s. | | -puiigAfoK M heit''der preußischen Bevölkerung gesetzlich fei, den Juden wieder zu nehmen verlangte, die demokratiMe Parteimber die Mhen^hMMl, und^wie ^nLererleitM^rM Lie Mnisier rr ruyrg a die MUleM WKrhaupZ die AwemcheMllen! erst fällt. — Aus Warschau wird uns unter Verbürgung der Wahrheit durch^namhafte^Männer folgender Vorgang Le- Pichtetħ^s^^ '7 „In Mlawa, einem acht Meilen von Warschau in Polen gelegenen Städtchen, kamen in der zweiten Hälfte ftdeK'EeErMs L'LWriMWlt^in eine Judenschenke, welche, sie aber verließen ,- ohne dort etwas verzehrt zu haben. gehen und heidnisch-romanische Anschauungen Platz greifen." Man muß gestehen, der Er-Oberpräsident der Rhnnprob'inz'^hat' Äotz^semer^Kanönade'auf tTic~ großen^ Städte Hohl moch ^keinengrößer» Unsinn vorgebracht. Wie? Sind esdie- Judenwelche die Civilehä in. die Welt gebracht unh sie fordern?oder hat man in Preußen sie ihnen, wider ihren HZLllen auftzezwungenI., Sinh es .'die Juhen, welche die^ Vermischung mit Christen wünschen?' 'Ist' das Chri^esithüm..aüs den. deutschen Wäldern hervorgegangen,' oder aus dem Schoße des. Judenthums'? ' Wer hatt>ic’.iftc .i^cibnifd^cn Anschauungen zu überwinden? Der hat.für die Erhaltung der reu n en\ GottHlehre' 'sein Blut sn hunderttäusend. Märtyrern h'exgegehen f''Etwa die' Vorfahren.''des .Kerxnv. Kleist- Retzow/ öder^die.Juden? ' wozu.mit Männem rechten, welche die Rednerbühne nur zü betreten scheinen — um sich lächerlich".zu mächen. Män kann sich denken,' daß der ehrenwerthe^ Cumpäy^iests/Ded.ners., Herr Freiherr v.' Senfft-Pilsach/nicht /unterlassen hat, ihn^ wie. es. in jenem Liede: „In dem Vorsaal eines Reichen re." .heißt, beizustehen. ' Er ließ'unter Anderm Horen: „Ich bitte ins Äuge zu fassen,' daß,die Thüren des Landtages jetzt auch für'Juden und Atheisten offen seien. Die Frage sei, ob Gottes' Ordnung 'gelten solle oder ein Landtagsbeschluß, vieAeicht'cherbeigeführt dürch^^uden und Atheisten? (Oh! links!)" — PefannAiE Minister,. welche den Gesetzen.twürf über die Civileh e'wiederholt in den Land-, tag gebracht, und M. Majestät der Mnig, der ihn in der Thrönredt'dem Landtage empfohlen'haH ^uden, folglich wären sie' hach" der Rede, deh Fresherrn v.'Senfft-W säch Atheisten kann man sich eine größere 'Frechheit demen!"h-' Wie gesa'gt, beinahe wäre es 'ergötzlich zu he-' obachten,"wie, als die Petition der 22h rstaelitischen Gemeindest die Civileh e, so lange 'sse nicht für' die Gesammt- Dcm Schenkwirth war es auffallend, daß sie nicht, wie udlich,''dort' gezecht, noch mehr aber, daß sie sich häufig aus,um'! sie.' von .Weitemzu' beohachterH - Diese /brachte, die Machricht/ daß wie Leuts bis 'zur^Kirche gegangen Ünff dann mittelst einer Leiter durch ein" F^sterhineingeklettert wären, wahrscheinlich umsie zu bestehlen. Auf diese Mittheilung-, sendete iher schenkwirth?Wg.^Hu^.iNzM Schdt und./.siüDte^ d.ie'Mt§xMm; ...nuy-r-jydie Kirche.,hineindrangk, ) traf man/neun!Leute-' -mit. dem Zusammenpacken aller dort vorhandenen weÄHV'ölle^-Mgenstände beschäftigt an. Die verstümmelt, und, /gefchändAfci<Thrhßte.Hsusstgür-' war mit., einer. HrbsFsnDn„mnd,^iner-.jüd.ischen-M det. Vor.Gerichtsgest.andM dle Aebelthäter,^.dafi ihr Vorsatz gewesen wäre, alle m der Kwche-vorhandenen werthvollen Sachen in - der Nacht .bei 3üden,zu/verstecken, diese dann anzuschuldigen, die .Sachen h.ei ihnen des Morgens finden zu lassen, so ei new Äufstand 'gegen sie zu verursa- > chm/und auf.dieses Weise Vier ZudeD "antz-Polchit $u? 'üeA treiben! - ~ Ob es bei der UntersüchMg '/gelungen l ist,; alle.Mitwisser,zu erforschen, verlautet nichts ^edgchgst.eS - als .gewiß-zu erwarten, dgst,-MchoMNe^uM.ihren.Kb?)? lichen. Weg — chie^Gerechtjgkeih. z^^extuschen „/auch in, - diesem Falle.hinschlagen wjrp.^/.. uliiVirtid t.-1ui ,'n:r /;* ,,Wenn man.^lach.Lesung tz^eses^edchW tzii^Mgung. Gottes dankesib.Hnerkm^WÄe chier^zu^/LWhinderung. j großer Schandthaten. so .sichtlich gewirkt HM, spGird Man - /sich doch schaudernd der dünnen Eisdecke.^ bxwußl,. ,ausi /welche die Muhe.mnd Hjcherhejt unserer,Ahaube^sgeyossen /in jenem Lande gebautj.ist.^ Möge^d^r.Kist,;her.Merbrü-, /deruyg,...welcher,MMst inMaMaUosich geltend Leusgcht, sich dauernd.erhalten und. die BehMMMjdeKigdlM.Laydes dmchd^nHM^T/- < ^ih /iWit/V — nwor /i r^n