Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 12 (19.3.1861)
- Date
- 1861-03-19
- Page
- Seite 164 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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sWthalW aLSrWMgeN. Wir habest gehört, daß ferne D-sdi-giem sehr: Üesuchti fein sollen^ —. ' Sw dürfest nicht! Muken,, daßm hiesiger Gegend, in der nächstem Mhe- .des- Mainzer Harlekins, sich ^derselben einesbesonderen Anhanges erfreue! Im Gegentheil; gerade inder Nähe-dieser neuen Heiligen gewahrt man recht E^Mr.Mn^efZMrElchm.GMste demselben, z. V. NüP fetten Erbsthäfteck. Mm erzählt sich in diesem Beziehung Eieschichten aus Mainz, die, wie man sprichwörtlich sagt, ins Aschgraue gehen. Natürlich,!^MiMLeuLe-wällenitö biiderrv,- den Jesuiten ähnlich werden; MV Va der Zweck : nach Hyrow Astsichterv dm MlttckchMgti,/ fö^- dürfest sie mManstehm, die? dem TodeNahenzu beärbeistnwenn es, sichum KstiOigkeitest von 20- bis SG tausend Gulden^ für die RellgionsgeMschast, sin RabAckatshaus'u. dgli.. handelt. Aber, dev eMfache''MlM-MOdsm.chM-- chen Gewissen, sieht dann dvchchintck dieEoM-ffeNüNst ss' wirv dw Name desbewußten (wie Fämg -.sagt,. prM? tvßch geübtest) SchaufpietsM me -oder -nur MibderächL-- lichsm- Achsetzuckm gm-annit, unv trotz vitzW Mühe und meines -östern AMheMMmKA ick benächbaM Drtfthäften ist es mir nicht gelungest eine Nummer jenes Witzblattes. zu finden. Ichglaubeversichern zu können, däß es außer Mainz in ganz- - Rheinhessen kein dutzendmal gelesen wird. - J. .El». Preußen. " Schmkg-el, 4. Februar.! (Privatmitch.) Der Kauf- MMW Herr Istkob Hämbur g er in Schryiegel ist vom Magistrate und dm Stadtverordneten daselbst zum KvviS-Deputirtew W--M Stadt! Schmie gel gewählt worden: —- Da mm ick dioftr WahlverhäNdluNgnur eM e-ickz-i g e s jüdisches- Mitglied anweseckd war, so liefE diese Wahl abermals den Beweis,daff -der besonnene Bürg-er, - der den JudM-dorurtheiOffek' durch näheren Nckgawg kennest gelernt, -auch bei'den Wählen auf confessiimell0n U-Wterfch-ednicht achtet, sobald Vas Gesetz ihn nichtdazu bestimmt.?- Pr. Starg-arbtl'A. Februar. (Piivätmitth.)^ Oe-- gen ein Stück Ärttelalter kämpfen auch-dieiftäMischen Grundbesitzer der hiesigen Stadt, und zwar' in einem PuM-e, wo, dem Sprichwort nachdie GemuDichkeit arrfh-ört, da 'sonst in der' hiesigen Stadt, dieverfchM- *rw: EöstfeffiÄren ist Frieden MV Eintracht' ztkfammen- I lebew--EsrOLHellrtäglich schwindeMMv , Beweis , der Liberalen Gesinnung.'UstftM Bürger iffdO ' Anzahl Israeliten, die unter Stadtverordnetem und "städ^ . tischen EommissioneN (seit einigewMhren auch eist M i vischer-- Stadtrckhin dm.Perstmdes -Synägogest^VM s siehers Herrn % ■ Goldfarb) anzutreffen find- - - ip! ' Doch darf ein an dev ifraelikifcheN- Gr- ^löstingszekt nicht. MeMuDerchststgel evatt^eKsche'-M-i' MoindekircheMath verlangt nämlich -von deN Mischest' \ Grundbesitzern die Entrichtung der' MchenguaiMeresh:' Kirchencollectengelder, obgleich'derglMemEäM oM - Abgabm; aus den gedachten GrundMcktst stiM eisige-' - tragen stehen - — unddie- -Katholiken von-'foKher-Lasi befteitffnd. -— Auf die Mt -10 Jahren schock' erfölgtr 'Weigerung, solche zu lzahlen,- wandte -sich! der chiesM! evangelische Kirchemäth -zuerst'aNdirRegikÄrügM Dästs zigdann'äst das Ministerium'der geistlichestici'Än^! legenhei-ten/' worauf ein MimjGriältestript' vortt Z. OM l Lober 1857 erfolgte-' -,daß die dom den hiestgW israekij tischen Grundbesitzern 'bisher entrichtetest KirWkcMM 1 tengelder - da sie nM- Maßgabedes r' MMdbesitzes < hoben werden, nach §. 3^' des Gksttzes wom''M 'Julr : 1847fortzüentr-ichtest seien, indem^-die BstfastuägsüM künde hiermit nicht in Wider-spruch stehe- ' vielmehr Vorschriften überdiesen Gegenstand nicht enthalte:" Hier-' aus' verwandten' sich gedächte' israelitische' Mündbesitzev unterm 5. November M I. an das Köckigk.- StaäbSMi-' nfftenum mit Anführung ' des Edicks- ■ vöm: 1‘1. 'März' 1812in Betreff der jüdischm "Glaübensgenoffest,' wo es ausdrücklich in §§. 11: u. '12: heißt-:-,,'Sie köck^ nen Grundstücke jeder Art gleich destHrrstliH -- ch en^Eickw ohckern erw estb en —'dii mHMsondern Abgaben nicht beschwer^werdendürfeU^ ß. 45.t" „Mit Äusnäh'me' l^WbAttest habest sse gleiche ' Lasten mit ändM'StstaisbÄgern- M trägen:"' — Ferner bestimmt der M?des^Mg. E! Th. H. M. 11. in'Betriff- M PfcktzÄänges' ga8^', - MsLrücklrchV „Doch soll RiemäN bei erckn'Parochiak^? kirche von einer andern Ns'Verj eMrg en Rrligio st^-' Partei, zu welcher er selbst sich hekennt,'zM Päröchtallasten öder A b gäbest an g e hatten werden, wenst er gleich in derPärochie wohstt' oder Grundstücke besitzt." Wenn nach dem M wähnten Ministmälrescript a u sna HMsweise ff<! jüdischen Grundbesitzer,'ja selbst dieMeMeickVe^Mn sihrek Shnägöge Mit'jWei'evättMsch'MchlrHMÄb-- ' gäbe Mästet wirden/iM die MHMkÄ^ dienst'W.