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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-02-26 · Heft 9 (26.2.1861) · p. Seite 118

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 9 (26.2.1861)
Date
1861-02-26
Page
Seite 118 (sequence 4)
Language
German
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V m gWißlüUW^HnLüMeiMch^ZH'M -Rechne -'ertheMir wird, <ünd'''sMe'^d'reS l ^nHt der Fäll' siM^—! wann wahÄ kich rKkbto$0 äuch'keine-' Gerechtigkeit mcht$*/?.} ' 's*in ''-'M " uDieftm Berichte iaüs >weDuM. iVetskereker'! Sfröcfyeni blatte /füge' ich Zhnett-M'ch 'dWwvfreuliche-Thatsäche M- M /dass: aust Ankeguüg- VrK'HerrM-.'Obesgesp'--SttN>ttC^ Mitätsaüsschüsse ''(viMttman^) Wes-'TEntaler- Eomitätes fi'Men 'iAsvaWUeR; wiewohl dieselben don weü-l Wählen '-zur- 'GoneralL Eongregaiidtt! ausgeschlössen -warertj gewähltwürden^: i Eben ^so I tühnilich!:-ist ^esnh ervörzuheb en / daß MsmMet«dev/iGerrchtigkeik '-r-IrttdrudMrTMränz. die allgemeine Zustimcküng: >erfahrene!Mch.' in T t* 'm-r-ÄD ar lwMdenl!beim- Comitatsausschüsse! ZftaÄitennund' zwar 14' gewählt, öbfchon >fie^r auch ''Pei^WrmHaupkwahlrw nicht zugelüssen! wurden. 'Als -einen wahren-' Aetdev LöS: teranxi-Mffew--Mv>'tzen!Befch1üß>!des Heckn^OSevgespäus' Gosdu Mänu l(ein 'gelehrter - Wallache) Äw L'ugv s, Kraft-! sterl Eomitar, bezeichnenpder! in einttl dsnrComitatswählen? vorhergegangenen Eonferen'zerklärte, lwäß^det rmw-l fatschen Geistttchckeit wie wer GDlkchkeik'i-wÄ anl-lddrn -EonfWonendns! Wahlrecht: wei! de'n^'CöNgregatiS» new u/ st>w. .zuerkannt - werden' MUß und diese Mbe« rale- Erklärung '-wurde '-mit lauten AMamatiouen aufge-? nommen und zum rBeschlüß '/erhoben.- Zur' bessern Wür« d>igNng-rdfeser''-Thatfäche'-!'.erlauHe.^tch mirrfüvwieftrnen Leser! zn bemerken;! waß.'im - Krassöev' Comitate die-Wal-' lachen in der! Majorität stnd^ n.'-n/.!-■ v-i\ ww . -Aa* " Eben sdUberichteN die'Zeitungen aus Effek-'i'n Slavonien/waß wev Bischvf und;gewesene: Reichsrath St"r oß- «v« Pe r r -L)bergespan wes-'-'BmMtzer rEymitates, - in' einer' Vorconferenz die Erklärung abgab, daß die Gesetze vdM JaM2I8M auch hlerigwoßtentheilsMopM-werden müssen; aber - daß d'a's Wnin c-ihd er vv-Msta ndigen G l ei ch b er e cht i gun gal l E«Ma-t i M emü nw * Me tt* g iunien gleichim Vorhinein' M Geltung gebracht ' wer-! den soll!-- -Sie sehen, ' daß 'der Vischv-fi Stroßmäyev'die-' mittelalterlichen Schranken-, die das-Gesetz von U84S be-> sonders in Betreff/der Juden -enthält, .durchbrochen und: daß.' erhierin iftcisinniger dachte! und! handelte,- -alMessen College, wer Erzbischof und Primas'- vonMan gegenüber dem Herrn Schoßberger.' - a. . - ,Ueberhaupt. können Sie wie merkwürdige'Wahrnehmung machen, waßdie Intelligenz! in SüdUngarn; -lwo vorzüglich ein buntes.Völkergemisch wohnt, . und in den sogenannten 6psrte§: sänexse, ^Kroatien - und i; Slavonien) sich / durch •< Liberalität und Toleranz!^hochst!vvrtheilhaft auszeichnet und was. Princip'.-dern Gleichberechtigung sind der Gewissensfreiheit ungeschmälert durchgeführt' wis-! sin-will. &r,ÜXSiiT;>:.; f.-A\ : .•/ '' u.:-Jch/.Mn4 mwtnen Artikel nicht schließen,-ohne aufwie WvMrchßs.-S'täVtrkcht<wS"MrA in-Pesih! einew-Seiton- ’ blick - zu^werfen. - Herr i^Stadtrichter: Grass lud nänMch! die Vertreter -der: Israeliten % Pefth zu: einer Besprechung eilt > wegen:-de§ Neu w a h-l - d e s W o rft an d e s v i Undmach : den gewöhnlichen Begrüßungen-' äußerte - derselbe, wäß der! nächste^ Landtag-der schreiendew/llngerechtigkeit^ der Aüs-i! schließung dev Juden aus den- „Bastionen der Verfassung" j ein .Ende machen wird, r' Daher ermahne - er Wie Gemeinde- - nur solche Männer zu wählen, wie durch Intelligenz und - patriotische^HaltuNg'hervorragen. Besonders lege er aus : Letzteres viel Gewicht, - indem wie Israeliten vielen Ver-! dächtigungen -und Beschuldigungen ausgesetzt sind-. Und \ Viele eZ wenselben züv Lttst le g e n!, waß ste .als- Päch- \ tewder :V erzehrwn g su wd a:n d ew e r W i r e c t e n \ Steuern ausitrwton, mnd hierdurchdemBach/fchen System die Einführung^^ derselben'ermöglichten. und minde- - stenS erleichterten! — Nicht wahr, Herr Grast möge bei r Herrn Gosdu Manu und dem Bischof Stroßmayer rc. rc. . lernen, was Toleranz ist!! Tausende und viele 1000 Chri-! ften haben in Ungarn Tabak-, Stempel- und ähnliche Mo-! nopole als Verschleißer, verkauft, wie Verzehrungssteuer in! Pacht: gehabt ja auf einen Juden kommen wenigstens 10 Christen! — Und doch wagt man es, in einer intelligen- : 4em Versammlung ein solches Motiv vorzubringen!!!; : { '! A/u < Südu u ga rn, 13.' Februar-./ Der iftaelitische j Vorstand - in - :P e:sth ' hat überMäls'! ein - Rundschreiben \ aw: wie) Gemeinden in - Ungarn ergehen lassem, /und' zwar! diesmal.'.in ungarischer-Sprache zum Leidwesen vieler. Vor« l stcher;! die sich den Brief, erst übersetzen lassen müssen. Wirerkennen'übrigens dem Eifer, welcher den Pesther Vorstand! bvstelt-:: dankbaram mnd können ihm: nuruden!'besten ^Er« j folKi'wünschen./uDoch können wirr.es! nichtunterlassen/! einige Stellen - ein /wenig zu beleuchten, da der Gegen--! stattd viel zu -wichtigist, um mit Stillschweigen über-! gangen: zu.werwen^.^ : „Damit 'es übrigens",, heißt.es daselbst-, ,;nicht scheine., als ob-wir einer so hochwichti- : gen Sache gegenüber völlig/iindifferent sindhalten wir es/für nöthig, überall, wo wir Gelegenheit haben, auf - dis Verbesserung unserer politischen Stellung , gesuchsweise einzuwirken, und ' das : üst . es eben, was / unser Rundschreiben am meisten bezweckt.-^ „Den-öffentlichen Mittheilungen nach werden wie zu erlassenden Jnstruc^ tionen. der Landtags - Deputirten wieder zur Ge lt un g gMnngen. rWir sind daher-sw frei. Sie

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