Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 7 (12.2.1861)
- Date
- 1861-02-12
- Page
- Seite 91 (sequence 5)
- Language
- German
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MMettsMMtNiß 'Acht Mos-'M MdiUguNK üM Unterweisung gemacht, die zu ihm in-irßen-' WelchWDwD ren - Bezieh ün'g steht-/ sondekttschlech'thin zur Bedingung jedes- -Mnfchlichen /' 'jedes nfitrMheM EinstüsseS-'den der weite- Bereich des / Evziehens- 'stmsHt. - Wir aber?: Ist denn - ctwä' das rVerhMüiß -zwischen -Lehrer' und:'-Schüler das - eirszitze / ttt'-welchem' der' Mensch 'Nus den Menschenin: Welchem' Seele! nuf Seele wirkt? :^Ist das ZufMmenlvben in der bürgerlichen Gesellschaft-, indev Gemeinde, tm: Staate, ist die güneinsame -Thätigkeit in ihrem weiten Bereich nicht düch erfüllt'und bedingt durch geistige Wechselwirkung,: durch sittliche'EiNstüsse? Steht es : denn so ffest, dH: die' Eindrücke' der Schule iw höherem-Grade den Charakter dndGeistder Menschen bestimmen und bilden): als : die des: Lebens%■ Giebt man:die hier-aufgestellten Prämissen: zu) so ist die Schlußfolge, dienamentlich Herr v. Kleist-Retzow -im Herrenhause gegen: die Minister daraus gezogen Hat,- „dH die Genossenschaft der Schule^keirt höheres Recht haben könneals die'Gemein-- schast -des' christlichen Staates",- ' eine mindestens' sehr nahe gelvg'tt. ' Was haWJhv erreicht: durch jene Engherzigkeit, mit -der:Jhr-das Gemüth: des Schülers vor jedem geistigen! Lüstzuze'. bewahren wollet, der'nicht von demorthodoren: Bekenntniß' durchwehtest/- wenn' Ahr nicht auch den B?ü!rg er^ der: gleichen -Strömling: zn: entziehen: mit Erfolg' bedacht 'seid?' Haltet Ihr Euchberechtigt, je V o Lehrchatigkeit! - -an die Bedingung des christlichen GW«' Lens -znEiüpfm/ gilt/ Euchder -s-istt^i'ch d- 'Charakter für keine ^genügende Bürgschaftum' einem Andersgkaubend'en unterZahlreichen Christen, eineerziehende Einwirkung!! aüf die lJ ug e nd-!zn - gestatteü rr-waM': könnt: Ihr: ein wenden/ wenn--Diejenigen:- die- Eure eigene; 'Gesinnung auf das! bürgerliche Gebiet/! das' ihnen Mehr am Herzen liegt) als Euch, .übertragen; demselben Andersglaubenven nrit gleichem'Mferreine: Stellung versagen-die ihm einen- Ein-, siuß: ans das P orlH''tz'ewährKf<:Hat:Mr'WLM5beO vom Staat 'übertragenem Amtes, har das detedtr Wort des: Volksvertreters einen' solchen Einfluß; nicht? Wenn' Ihr dem.gerechten Korn der. Rvdncrbühne: nicht wchren^könnt, mit! welchem-/der:durch: dM vVvurtheilslösrVertrauen^sti^ newMtzbürgerrWerufene' Euch. an - geleistete Eide und an> dir werkmümerten: Existenzen erinnerndavsi die ihre! M»! wiffrichafttgkeit zwOpfern.EUresWortbtuchs^gemacht hat:! -^7-. glauht Ihr,'.Mßssolcher schwer wiegender Vorwurf Euf. rer Art;von -Kirchenthum sin:den Gemüthern wonigerSchcr! den/ Mfüg-e/- als - wenn; Ihr dem! Rechte und dsv Verfassung: dieäEhr^gäbet? Und tföi dem! uwichnDexetche dss chreußischm/ höWen Unterrichts 'vielleicht einem halbeü^Dutzend "jüdischer -AfpiräNtew'das' Bischen erziehender Einwirküng ge^ staite-M, das mit-' dem' Unterricht rtn lderMatheiMÄk,^ Physik oder^den elassischen Sprachen verbunden!W^HM>kin'-liegt das' Bedenken-'-dH der. ZünglingnDemjenigen: als Äehver in den^weltlichst^nMiigen/ begegne'■} dem der: Mann als Vorgesetzten"- oder-Coüegen intstaatlichen! Lebenbegegnen kamt? i Der' Widerspruch zwischen Schule': und Loben, der Md'zumk'Shftem erhoben!werden'soll)-ist-unhaltbar -Erik-' weder müß' Man, die Sitte unserer Zeit! und dio Verfassung des: preußischen: Staats - vollständig verläugnend, nach der Sönderüng des Mittelalters zurückstreben und den Andersgläübendeu -von' dev Gemeinsamkeit des Staats und der Gemeinde, ja w omöglich dös: Lebens und der Gesellschaft fern haltend oder man muß aüch in der Schule ein Gebiet: des: Menschlichen ^anerkennen,: in dem der sittlich und wissenschaftlichbewährte Mann-, düch wenn er sich nicht zur cherrschenden; Kirche bekennt, - seinen' bescheidenen Antheil an; bildender T'hätigkeit ransprechen: darf)<^ - " „In derselben-Lüge> chestttden!sich Nach dem Inhalte dev Verhandlungen-über.'dieSchütfragtz/tnsbvsondeve desttre-ff--' lichen Vortrages'des Abgeordneten Ritter, auchrjetzt wie-, der einigeMnge'Männer desselben Glaubens, die, dem itinerem Berufe .folgend und den Verheißungen der beschwo'- renen'Vevfassung! vertrauend/ sich -'wissenschaftlichen- Fächern geividmet haben, - deren Ausübung in einer ' anderen als' in/ einet vom Staat - gewährten Stellung im Lehrfach nichtmöglich: W mnd' d'enen:k-eine andere Aussicht, als^die des' Erils übrige bleibt;: 'wemrststhrleiüe'Mtellün'g/in: der»Heimath: nicht durch-! den Wechsel -der Religion /erkaufest wollen. -Das Vorhandenft'in. einer solchen Alternative schon gereicht der: Sittlichkeit (und''dem ChristeNthnM zu-größerem Schaden/ als dein: letztexen jemals: aus der UebuNg: der Gerechtigkeit gegen alle Religionsparteien erwachsen könnte. Wir berührenhier einen Punkt/: vondem:man in:ofstciellen Verhandlungen nichö! gerriü etwas' hört'wnd> den: man -durch, die-Fiction genügend: äb'gewiesen zu! H'WW glaubt/:daß,: wer:durch>den:Uebertritt - zunr: ChristvNthMtdas ^höchste irdische:?Güteine: seiner nFähigkßitristd Wists Ämg: angenleffenr.'Thfltlgkeit/: erwirbtk-Mmer Ungleich' von! der-Wahrheit desl christlich'enMlaübens'! durchdrungen seii. Allein durch-FirtioneN worden keine Mlichen- Schäden ge» heilt-? Und die .-Presse: hdt l -kein en: Gru nd> zu- -verschw eigen - - Mas, r-: wenn: es^.- auchi! officiellllgnorirt wird > nichts destoweniger im Aller Vinn und imMller- - Mundo istr // Wer eine: :ftivoleMuffaffungl"des^ Meligiöftn? mttüÄnev: XaxW Moral vrrbrndM d^ri:wwipssürwÄhrchMiHöchsteN Preis-