Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 6 (5.2.1861)
- Date
- 1861-02-05
- Page
- Seite 79 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/3224737-3226256-3226263--19207-3248208- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
vötzKhrw'HW FreundeM gütew Sache MG Möglichst ^ül/verbMen^ suchen/müßtens W^der That Uoch: nicht r^ufldkW r Standpunkts der^Freih etk stchew scheint,' welchen es für sich in AMrüchl nimmt/üMün/ wir wol- M^dtzrrrjtugWlitklichM ZürücksttzüWchörWens '^enrider inMPMzüsämmenLEndeMndtag'chapÜ'nrecht gut machtl Mir^sügetr offtti> daß-ivrr'dies' nvch stark-bezweiftln> deüw M'Geschichte ch'erstngÄrischen Landtage^ lehrtunS ebeit ein Anderes. Doch wollen wir' freudig 'Viesen Zweifel' aüfgeben! .. Aus Agraur wird geschrieben, daß Lei der Banat- Conferenz auf.Antrag ^des.Grafen Julius, Jankowitsch Leschlossen würbe, hen protestäntischen Geistlichen und dew'Räbbinen beiden Comitats-Congre'gationen gleiche RechM mit dew katholischen»und griechiMn»Pfarrern einzriraümen!- - - * ' l';v 1 •: a - r-- Der-Agramer Vorstand Hat,' wie -die Zeitungen berichtest/ besthloffen/die krs'a bi sch e Sprache tw die Synagoge -Und Schule ^inzuführens Wer' wird für' die Kroaten,- Släwöüierj Mägyaren res Bibeln überfttzen??" //'Schließlich erlauben Sie^Mir, geehrter Herr/Reväe-' teüd! zür '-Abwehreine kleine Bemerkung/ Mehrere fjfc bifi^e'/^eitf^riften ^iibeiv^re 52, die- Juden in Ungarn meist ihre Rabbinen und Lehrer aus-Mähren-- Böhmen u s. w. ^nehmen 'Müssen, sehr übel aüfgendmmen,' als -wollten Sie / damit den ungarischen Rabbinen - und Lehrern ihre ^Tüchttgkeit' Fähigkeit/ wM--MrüMch'"'eine^-falsch^/JnfittÄäLiön ist> absprechen. Jeder'Leser-Ihrer Zeitüngweißdaß- Sie oder Jhr-Correspond ent uichblm Mtftrntesten-'vris'-behaupten''wöllten. EÄ Herr «: nahm sich aber Wie Mühe s int Wen Eha» nanjaMö. 2. die Zahl der Mrklich-ungärischen-verdienstvolles Rabbiner und -Lehrerrziffermaßig herzüzählen/ -Mir wollen über die Polemik des'Herrn/«.^ gar nichts sagen; aberzur/Steuer der Wahrheitwdllen^wir Herrst «/ in ftiner Mechnüng^mehreräJrrthümer äüfzeigen? Es ist höchst-'! sonderbar, daß - Herr «^ die/Zähl-der Rabbiner nicht mehrals'stüs 1-VMsamnkenzubtittgenweiß, und'darunter 'den'- emetWPrediger Bach und' den -gdwesinen'Rabbiner in Agram/ Herrn Rockönsteiü! Und - döch auch hier' hat Herr«, zu hoch gegriffen, denn wir können ihm'mit voller Gewißheit sagen//daß wie Herren Rabbiner Singet in Palöta ünd Hoffmann in Majezaus M ah r enUstnb? Was die''Lehrer beikifft)-'weiß wohl Herr «. -ätn besteüdaß die Herren LeWeE, 'Schütz,' Mmdl/Meiff/Fleschi u. s'ch/-in5 Pesth,- Kohn/Sötzel, Freund ln Temesvar/ Rosenmaier, Pollak u. s. w. in Ujhely — also an den j Musterhäuptschulen allem — - lauter - Nichtungürn sind -! | SÄPienAnvSbhr; \; '(Wir-r möchten nur fragen, warum Herr Löw noch! eins deutsche: Monatsschrift schreibt;' nach seinen Intentionen- -müßte er sie längst ins Magyarische überira* ^gen haben. /Redact. d.l Allg. Ztg. d. Jud.) Einige Dticke aus -ie Weltlage. III. ■' Was in der Gegenwart die allgemeinste Bewegung hervorruft und die Zukunft Europas mit schweren Erschütterungen bedroht, ist das NationalitätspriN- . cip. Es ist darüber schon viel verhandelt/ viel gestrit- - ten worden. Aber - mit Worten läßt es sich eben Nicht zu Ende sichren. Darum, weil es an sich so natürlich : wie sein gerades Gegentheil ist/ Es ist natürlich-, daß j eine jede Nation selbstständig sein, sich selbst regieren, in [ seiner Sprache / Sitte und Natur sich frei bewegen 'will.- : Es war und ist abpr eben sd'natürlich/ daß: die Natiör nen auch untereinandergemischt ihre Sitze haben, und daß : kleinere Völkerschaften, weil - -sie zwischen: größere ' gekeilt,- auf ihren eigenen Kräften nicht bestehen konnten, zu Ei- / nem Staate: zusammenwuchsen. Daher nun die großen : geschichtlichen'.KLmpfe>'Ms der Nationalität heraus. - Von vorn herein kann man Nationen, welche in diesem Namen \ ihre Unabhängigkeit fordern / die Berechtigung nicht absprechen. Aber welche Erschütterungen würden entstehen,? wenn dieses Prineip in logischer Eonsequenz durchgeführt - werden sollte! Kaum daß es^ einem größeres Staat Eu-? ropäs gäbe/ in welchem nicht die/furchtbarsten^Kärnpfe \ los brechen^ müßten.' Und > dabet - würden die Länd er, in welchen-Wie^Natiöuglitäieu gemischt wohnen, gar-deinem Friedens gär keiner Ausgleichung: entgegensehen. Wekfet einen Blick-auf die Karte Europas, sehet auf die Jrlärk- : der in Großbritannien, wie düfdas Völkergemisch in der Türkei, ww zw dem NütioMAtätenkampf noch wer der Re- - ligivnen' und Eonfessivnm '-kommtj /und-Jhr werdet diese! Worte bestätigtsfittdew.'- Es-'muß-'also/hier noch'ein Ans deres verborgen liegest, /was/dieft'streitenden Prtncipien! auszugleichen vermag. - i- i ' Und es ist nicht schwer zu finden. ------ / Die^Mationalität ist'Untergeördüet der- Freiheit, -ja/!D'-Hat--'tat1 eine Berechtigungso/tveit sie keine Freiheid? hat: / ' Mit derselbe^ hört: iht Mecht-Uuft / Befaßt ein sStäadinwhrere/NatioUejl^ ek' regiere ste'-in Freihi^t, unb es/'werden ihre NatlöMitäteU-sich -geltendMmachest kein./