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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-01-22 · Heft 4 (22.1.1861) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 4 (22.1.1861)
Date
1861-01-22
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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deuten wüßten; dieses ist jedoch nicht der Fall — wie Wenn in den meisten Bibelübersetzungen, ja sogar in dem großen Philippson'schen Bibelwerke, welches doch auch in dem naturwMnschastlichen Theile der BibejAZorzügliches Mchl'Wt^iN TRiM^ MkÄmW für die., reinen„Vogel ' angegeben,.als da sind : Hintcrzehe, Kropfleicht ablösbare Magenhaut und wn i^rr; da jedoch über letzteres die Ansichten dibergiren und es daher wieder an. itziNev5festLnMo.nnftchW, wurde die Halacha recipirt: N2iv»2 Nun wird aber wohl keinem vernünftigen MenscheykLnd^m .dgn.Smy ^ommen^ Halacha die DeuttmH "geben' zü" woÄeü':^Nür derjenige' Vogel, von dem es traditionell bekanntsift, daß Hgnchpe-. ciell ihn, iä est seine Eltern und^ViMterch seit je' in Israel gegessen hat, sei zu essen erlaubt, denn bei solcher Auffassung müßte jeder Vogel, der das Vergnügen haben wollte, als Koscher verspeist zu werden, sich durch einen t gerader 's ge das ___ ...... .._ ....... le eines ^chetz'chüf^Hch^ch duffes; sichkechalen sibepsuütech dem gkMrch werden, müßte der. W cj^if1 Än, Genuß sein ts Hans-/pd k, Enrenbräte'ns ganzs htfe gariMrMt leisten^ ' SMd' .^ch'.Hat aper)'wieib^kannff.keinen.anvern.Kinn, als'Arppr Vogel, Dl,d^ e^"D^ioHll^.xÄnnt,E sst,' daß Man seit je die GÄtssng's zu'wefljer!, er gt!hort,'in Israel gegessen ■* A 41t rtffftrt rtvf Alt A+ ItVlVs ^***--‘*^1 1 essey exlauht, und .es braucht Patzer 'insjedem f!V ,^allch ucht! MxiysßhÄs ftMe^elll zu. werden, haß Ä oder wandern der.'erlaubten GatiunAÄ'.'ge^p^ess'/Mn, .^eisis man es äher heute mit. Ge- ÄMMs. .oMchÄnIKchtA opers MMer" zch' ftich daß Pas EMiNchM-Auhn.nur, eme KÄelM^etz^MchsäoMSLtchüch int zü.sEech DaMq'g.'. es,/getzorts/ ^ünp. .ganz/ auf dem Slandpünrte" "M' Schül/chan Aruch' 1ftehenp,s wüßteM keinen.pernünftigen Gxuych dasselbe den 'Osos 'ewöim' an-- zurMen., ^Dem s etwaigen sEinwanpe : dreses. haben zwar pitzÄatm^Mer^tziMsaM'der^MhüjMnHruch.scstg^ steÜt!s'Mchffch ganz' 'si^ftutz Megenhälten,ssdaß" schön per "Talütud ich dieser Beziehung' Per' Erfahrung mehr Berechtigung als der rabbinischen Schule eingeräumt hat Hji2«ch^Wht--Mer' 722. Es ist'Äber '.sehr minutiös, weün jn einer Zeit wleurd^r^yDiges 1 wo 'HM: tzeMstm- Eeremoittalgesetze -^riin merster Reihe der Sabbäth -- allenthalben - leider MitHüßech' getreftn werdenrabbinische Autoritäten nichts Ue^s^fÄ^.''M'Erhaltung des Judenthumes zu thun wissen, als das oft erwähnte Cochinchina-Huhn aus dem jüdischen Speisezettel zu streichen und dem ohnedies all-« fettig angegriffenen Schulchan Aruch eine Strenge zu unterschied, welchethmMie in den Sinn gekommenFiM pulös waren, möge Folgendes beweisen..-Der Truthahn (Meleagris Gallopavo) ist doch bekanntlich erst im 16. Jahrhundert aus Amerika zu uns gekommen, vor dieser Zeit hatte man in Europa nie diesen Vogel gesehen, ja in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts war er noch f ßhMttzn er al^cj|ulchan | Ifehel melachim ge- * brachh'wurdes und so^ gern ichauH', "schon im Interesse cher^KtandM^e.nossenjch/,ft, das bekannte 1222 i«)2 zu' ücc'esttiren bereit ^bin, kann ich doch mit Gewißheit annehmen, daß dem 1573 zu Krakau verstorbenen Rabbi Moses Jsserl nie ein Truthahn zu Gesichte gekommen ist, indem, wie Hermann Masius erzählt, bei der. HochzeLtz.siarls-sIX^,,von.Frankreich.,im Zähre, .^5ss0',.^in) getzrätermt Mtter'alsshesondexe, Rarität. .PensCulminatjon.s-? Punkt der.Tafts bildete.; .imp chmnqch-wirp sejtdely ztziese» Mgetz allenshalben in , Israel gegessen, M ftM, der<pos-f Nische Ehusid öerschmLhtitinen, gebratenen, »Indian nichch Der hgt itzy. nun zch esftn,erlaubt? Auf hft ^nv ^Z)27v durfte Man sich ja nicht mehr, verlassen,, -ha-!-der„ bereits decreüxt hatte 1irrtj-HA; ' Kewiß-.^ntzev genügte dach 0k neeehal chimZora -in tzM Minnes- PM : man sich übchzeugt .hatte, dieser Vogel gehöre zur G/erWe der eigentlichen wahren Hühner, weshalb,kein Mrunp / vorhanden,ist, ihn als Ottomeju -etfldrm.: . Auf dem Gebiete der.rahbinMen.QMMylygie'Mch j bewegmch!. gestatten,sich mir -noch gefälligst -die Ausschrej-; tzung einep in, dieses Fach einschlagenpen sPreisfrag^..ft"lr deren - Ltzsüng .ich^siepoch keine andere,/ Prämie^ als, .-das, hefannft: jf}gdil 'fhora ^aastir anzubieten hahe^ —sZu! Pech!,ach^MWnlichey.j,Wch)UnEKMÜ-i Wquijften Petz alljährlich .,jit London / ftattfiirpenden / gerühmten. - chösd-; mayorschmauses gehört •: auch , ein ^gemästeter. Mach vM / Os kmglram'I Per auf der Tafel deS-LoxdMyo.rS^fchehW.; muß- ,Hrage : Oaper im, Jahre -1; gewesene; Hordi mahor - Salömons ,7 wft -damals die- -Zeitungen,, /unter: j denen. .,auch He. Mg., Zeitung, hetz MdMtzMch,, cheychte-! tech, /We'HWUim.; KpfchchMM bewirthete, 1 -wie r konnte srr, dep-,,otzerwahnten -englffchen Sitte genügen,, indem doch der. -Pfau, wiewohl, zur. .Grpppe Per, wahren-Hühner gehörig,^ gewiß fürOk tome gMalten. wird?? —,, . S. Miedwan«, , , .Kreisrabbiner.,. . ,

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