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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-01-15 · Heft 3 (15.1.1861) · p. Seite 41

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 3 (15.1.1861)
Date
1861-01-15
Page
Seite 41 (sequence 13)
Language
German
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M M MMtzy Aeinentgrfthultz'/svon der bloßen sog. Religionsschule ist hier nicht. jdie- Rede) anvertrauen? ^—Jn seinem Promemdria von 18st3 (das uns die Nackeler EMe^Men^Mz'üglH,üüH ^^HaW.,0^ $. M her Mündung der MWn. MeWntavschMn-/M Großherzogthume (1.8.33) „innerhalb des jüdischen Kreises zur Jnspection geeignete Organe nur seltenvorgefundenworden und daß die damaligen - Rabbinen am ' wenigsten dazu qualificirt gewesen" wären.Jetzt aber, nämlich 1853, also 20 Jahre später —' meint er — sei „der Culturzustand der Juj'M ^pch ft^hMr DovM (Posen) . ein solcher geworhP, W? in tzM. meisten, Gemeinden zur Jnspection geeignete Indem sich findend lassen möchten. So schrieb Herr vd:F. v or sieb en Jahren. Jndeß, was - er damals - hermuthete oder als' siewiß anyahm, ' das, ist; auch heut^.iAJah^486Anoch nicht der Fall. —'Denn muß auch eingeräumf werden, daß der heutige Culturzustandim Pofen'schen ein ganz anderer als der vor 27 Jahren (1833) ,u&b dgß die dafigey Juden im Allgemeinen -jetzt auseiner-höher» Bildungsstufe alsdamals sich befinden, so dürften doch — mit Ausnahme der wenigen Gemeinden, die inzwischm zeitgemäß gehildM Seelsorger astgeWÜt. haben V-- heute n o ch eb em sow ie dam als: „innerhalb .des jüdischen Kreises zur Jnspection geeignete Organe nur selten Vorgefundene werden. Herr Di*. F. schlägt zwar in ftiner Denkschrift von 1853->,gesinnungstüchtige jüdische Aerzte" und „akademisch gebildete Buchhändler" zu Schusinspectoren vor, und' hätte er heutzutage, wo'wir wieder einen bedeutenden SchtÜf nach Vorwärts gechan, ^zu den erwähnten Kategorien; auch -noch die „jüdischen Juristen^ hinzufügen können. Doch wie sehr auch Aerzte- Buchhändler, Rechtsgelehrte rc. zu-„Mitgliedern des Schulvorstandes" geeignet sein mögen , — ob diese Herren aher zum Amte des „Jnspectors" sich qualificiren, ist eine andere Frage n ~ und zwar eine solchedie alle im Schul- und. Unterrichtswesen Erfahrenen ganz gewiß v er n ein e n werden. In der That sollte und" dies wäre' das Allernatürlichste — dtz, ElMu^chEz'.HU'..von „praktjfchdn Schul- MZ^^M/^ 'insMrt' werben, wie..soWskäutz" aus den höhern■ OM qngeordneten.Kreis, und; Provinzialconfe- Mzen des. JMeß-184.8 vp.n.dem BolUchullehrern allge-, WMMwünscht.wMe^ JndeßSchicksal.der Wünsche. M allzubekaynt,.'M daß-him noch-Ähetz. darauf,ettzgWngMrzu.Beydeu,bMuchte4! Uebrigens-hätte, die „Einsetzung weltlicher SchMnsWorM^r r auch nur-La^ wo außer, der Volksschule noch eine höhere Vildungsanftalti (wie'Gymnasium, Realschule rc.j vorhanden/ sich' gut ausführen lassen. — Wenn aber in der mehrerwähnten Denkschrift von 1853 .noch gesagt wird, daß „bereits in so vielen Me-nwinden regelmäßig. studir 1 e Rabbinen fungirew", so ist dies eine Behauptung, die noch nicht einmal auf die heutige Zeit passend ist. Wir/sind um sieben Jahre'weiter gekommen, und,, doch sind es von Pen 145 .Gemeinden des" Großherzogthums nicht mehr als 9 (und - zwar4 im Pofener: und 5 im BrombergerBezirke)- welche „zeitgemäß gebildete Rabbinen"*) aufzuweisen haben: - Und wenn nun auch die '8 ebenbürtigen College» des Herrn Rabb. vr. F., gleich' ihm, von den betr. Regierungen zu „ Schul-Jnspectören " ernannt würden/was sollte dann an den 134" andern Orten (zu denen auch Gemeinden wie Liffa, Rawicz, Kempen,' Jnowräclaw, Gnesen rc.. gehören), geschehen f. rpr . . ,. .. » Wehl:, *) Der „ regelmäßig, ftudirten Rqbbinen^ giebt es vielleicht nur fünf.; Anzeige«^ Bei der unterfertigten Gemeinde ist bis zum 1, März 1861 die Stelle eines Schächters, verbunden mit einem jährlichen Verdienste von Fl. 250. erledig^ SutzjH<ff''WF in höheren religiösen Wissenschaften Kenntnisse besttzen, können sich bedeutende Nebenverdienste verschaffen^ " / , Bewerber dieser Stelle wollen sich hinnen' 4 Wochen a (jato portofrei an den Unterzeichneten - wenden/ Roth, den 14. December 1860. ,•; ,, c. Frankel, Vorstand. Zum bevorstehenden oder zum nächstfolgenden Quartal wird bei der hiesigen, für fich bestehenden Gemeinde ein Subjectgesucht-, welches der-Stelleneines^Religionslehrers, Schächters.; und Vorbeters vorftehenkann, mit der, Bemerkung: „streng; -MHodore Richtung^.. Hieraus Reflectirende wollen sich. gefälligst in portofteien-Briefen' . am den. Unterzeichnetem wenden, wo. dienäheren-Bedingungen zu - erfahren sind.. / / 7 . Schwerin in Mecklenburg, im December-1860. - Die hsestge.jüdische' Gemeinde sucht zu Ostern' 1861'! einen Lehrer und Schächter. Hierauf Resiectirmde', mit; guten 'Zev^nisseyt ^ersehene. wollen sich^ reHt^bald, an i den Unterzeichneten wenden. , . Otterndorfts iden 24;? Novembern 1L6Ar: -* 1 > « k 7 -Vorsteher.

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