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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-01-08 · Heft 2 (8.1.1861) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 2 (8.1.1861)
Date
1861-01-08
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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gen und weltlichen Gütern dominirendePriesterwirthschast, konnten vor den Emigrantensöhnen Jakobs, die durchdrungen- und »einen /'conttastirendeM^freistniligin - Staat im Staate bildeten, auf die Dauer nicht/vestehen." Mochte auch Tyrannengewalt durch Ausschließung und Grausamkeit die Einheitsgläubigen jeder materiellen freien Bewegung berauben, die unterdrückte Nation zu Parias herabwürdigen und in Ghettis absperren, aber einem Volke, daS nie geistig bankerott wurde, kann man nur auf kurze Zeit seine nationale Selbstständigkeit vorenthalten. -Das PchllgdsUM-fJs^aelD| hieß stetS^ Jehova, was ewiges Sein'öder E'Krde^?' Natur bedeutet, daher wie diese als Inbegriff weiser Naturgesetze, Einheits - und« FreiheitsbKegüntz^ewtz dauernd und unabänderlich, und daher ihre Gegensätze, Kastenunterschiede und Willkürherrschast, abstoßen und n überwinden müssen. - An der Spitze des nach Erlangung national FW" heit und Selbstständigkeit sehnsüchtig strebenden Volkes Jeschurun stand der gewaltigste Koloß des Alterthums, Mosche Rabenu,Hessen Angesicht, wie eine biblische MtstphMaW BWlWtglapze? GotteGstxahlW und" al.s ldie^voll-. kommenste Erscheinung ljMer grauM Zeiten') sondern bis;gM Cnde-i der' Wejtgeschichte -mehx - und <. mehr sich tzffenhKMMir^Hj/MKscheB^bMu..^Y)G-^heLmlcht nur dMHrHiteMepojiustpnär aufepdli-tischenr - Gebiete . alleineHrwar eS-chrMitc höhcrM! Grape, in religiöser,?-mv-! VsMer^ philosophischer^ .legislatonfcher Md humani-, ßMer Beziehung,--und..-mit Recht: gilt das. machihm benannte? Buch derj-Bstcherder Pentatxuch als eine ^fc^ni^rfaJf^nc^H^pdbic^ be^?PSei0l>eit; Md. des Wis-! sWs>;^ Mir ihabM^es^aust einer^ anderen.Stelle *) ausführlicher entwickelt, daß man wM.erclusiv.en St.and-> punkteMAHeosophie! und Dogmatik,, oder.vom. nihiljMdenHationattsmus^x Zn^d? guch von Seiten der modernem'refoMirenden^religsöfenSysteme; eine mm ein-; sMge,? schsefe. und i größttntheils falsche.AusfassuW vom dop Mhabmheitj - MÄPharaktergrDe- «, dieses ^.geistigem HWktM ^Weltgeschichte, .chip auch - des -iursprüng-) llchen7,Mg^sti^NiMojWmus^ wie«/er, namentlich;äNk MWffirWSMWM,^degr '.Pentateuch i fich.>AMege^. - bf^4^jfc^22—:27» f feiere! dÄ ' ,DnlrW MWDÄÄgmig ' ^er M'irreniin Juden-' thM" m einen „Geständnisstn"--) j nf '-r../4: r jvj ' gewinnen könne. Moses begnügte sich nicht in seinern Riesenkampfe gegen das Heidenthum mit Negierung K-W.WDHeit Z M rKÄWumEE^mßOes GMatts, /DsuA^iMMiA tischen Dornenbusche und fand einen neuen positiven. Boden zu einer glücklichen und glückselig machenden socialen StaatStheorie, und durch das glücklich der Natur abgelauschte Mysterium der ewigen Gesetzeseinheit, Gleichheit und Freiheit inspirirt, bildete er in der Familie Israels einen Staat, regiert durch diese naturgöttliche Trias und gewährleistet durch eine der frei- FstWMe^rMaHm^VharteS n-iin), die sich-selbst- ' zu "den fielen socialen Institutionen der modernen Constitutionen wie ein originelles Meisterwerk zu seiner Äötz'ie' -MhäM In ^ftiM-Totalität daher bettachtet, athmet der ursprüngliche Geist des Mosaismus die /Ächte socialstaatliche Glückseligkeitslehre und des wahren Humanismus, welchen selbst die Theoreme und Mpier?" der modernen Weltverbesserer nicht praktisch erreichen können. Auch in den finsteren Zeiten des Mittelalters erschien den, von der allgemeinen Jdeenverflachung mit-! beherrschten^ZlönSwächLern Mj zweiter Möftsr^ben Mäimon ein: glänzendes iMeteor chellstmhlend^am Firmamente'der Lehre und der Wissenschaft, der natiol nalgeistige: --Aehreri der Meinten", >der setbstständigej specifisch jüdische:Philosoph,?mit Necht der „große Adj ler -der Erilirten" genannt,.- da -er; i in "seinen, g eistigen Fittichen Schätze -jüdischer Lehre, und Weisheit'därg und-? vofi ^fremden?! Geschossenschützte.» . n Wie . sein i Vorbild? Mosche/Rabenu,? war. Mosche- Maimönides/ eiw jüdi-» j scher! Reformator in Denk-' Und Lchrweise der Juden--!und Begründer einer neuen,? der MgionSwiMschaW - lichen Richtung seiner»LeiUMgepaßten,/-philpsophffch^'! theologischenKuffaffungsMiseüden-?Gmndlehren:ides-! Judenthumsunrd > seiner;!gesammten: lhistckiM'iteräri^! scheu Denkmäler, die.- er sin wissenschaftlich'disciplinir-: 1 ter,Form.;ordnete?!uNd am -ächten Sinnet des^Huma- ' nismus, Lnterpretirte..? -Die-Juden erkannten -daher mit! vollemRecht inden berühmten 1-Haup.twerkenMaiMo«- i rMes>? ln /seinem npmn lund .-eine-! zeitgemäße IMfttzmg?'0der -vielmehr'-VöllMdunglidek.! nwv-:;Uls' tvelche. stlbe^auch von d-MRachrvelü sanctionirt. und:lbisnauf: heutigem Tag-/alS-Higantischtz Geistesproducteliihres Rationalheros ^verehWtverdeml /Sind Mchs in F.o,lge! der^reformistifchen Schriften Mai-.»! monides viele Reibungen/ und' Sttettigkeiten» zMischen

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