Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 52 (25.12.1860)
- Date
- 1860-12-25
- Page
- Seite 770 (sequence 10)
- Language
- German
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MatteKuderr,-Langenführ), deren Vereinigung zu einem \ einzigen.Eultusverbande schien feit vielen Jahren an-! gestrebt-: Mrd -und - -nun: endlich in ganz sichere und! nahtz,WMM gestellt seinsollv. - Die neue Synagoge■' zu Ostrowo, eine Schöpfung des jungen israeljtMm! Mauermiistes Lan d ey ■■dem sein ‘ trefflich gelungenes; Werk wirklich alle" Ehre macht, "-—steht nun Innerlich! -und-äusierlich? ganz vollendet:-« und ist in jeder Be-! Ziehung »soausgezeichnet? schön, daß -sie auch -unter! Mtzerr-treuHN^ÄNd57neuestM7?Gkbäuden. dieser Art ihres Gleichen , sucht. Die inneren Verzierungen (an der! heiligen Lade,rc.) sind, aus der Meisterhand des jungen Goldbamsi in Wrombech chervorgegängen.- Zur Ab-? Haltung des Gottesdienstes hat das Haus schon lange1 vor seiner gänzlichen Vollendung benutzt werden müssen. -li<Insterburg, - 27;, November. (Privatmitth;) Bei ^röfstrung^der Eisenbahnlinie, die von Königsberg dis .an dir.polnisch-russische Grenze über Insterburg führt,; chatteich.die Ehre; beim Herrn Minister des Innern,- inBefteff^der-Feier der jüdischen Sträflinge in hiesiger- ^StzafaMalt mnter Vorlegung seiner an mich ergangenen | Heseripte-einen Vortrag.-zu,hqltey.., Nach Beendigungl chesselhM geruhte Sr^. Ercellenz r wir. mit; folgenden j. Morten zu ierwidem: ,^chr chabe zwar, wie ich. aus; MinerESie-ergangenen Verfügung; ersehe, bestimmt, ( chasi) neben dem Osterfeste die - Gefangenen das j -Neujahrs-; und Versöhnungsfest feiern sollen, finde. ,es.uber.Wn W angemessen, daß diese Feier auch auf! chcps jüdische Msingst- und Laubhüttenfest ausgedehnt \ tx>ei*bc hiervon Notiz nehmen."; Ueber j;dlese!chüchvolle, gnädige Zusage - ganz beglückt, erwartete J ich die Bestätigung dieser Zusage durch eine besondere! Verfügung. Nachdem diese aber-lange ausblieb, monirte j ich ganz, unterthanigst -beim Herrn Minister; erhielt! .aber, wider.meine.Erwartung, vom Ministerial-Director j Sicher unterzeichnet folgenden lakonischen Bescheid: l --,dasi. nach nochmaliger Erwägung eine weitere Cr-! siaubniß nicht Statt gegeben werden könnte^" I Schon?unterm 23^ März a. v; .wandte ich mich; won.mehreren Celebritäten s-ernpfohlen, - durch den Ab-? .geordneten des-, hiesige^ Weises, Herrn von.-Sauckenj Mlstnstlde, - mid riM -Petition, die.diesen-, Gegenstand j ^ausführlich behandelte, an .die, Kammern; erhielt - sie I gbDs nebst Beilagen,? weilsie,, wegen, Sessionsschlusses j sticht. Mhr ZurBerathung kommen konnte, vom Bureauj W^tor-esWgeordnetenhauses wieder,retour, Nach dem j :gewöhnlichenEprichworte-Mufgeschobdn -^ HMcht - aufgehoben, -^beabsichtigeich-Wm-HusLMMenUetM'Nr - Kammern l lrechtzeitig eine -neue ' -Petition - MrKtteichen, die? ich, wenn die!geschätzte^Medaetion es gestatten - wird^iw dieMahmtzn dieses-Orffanesjeimücken^iWn werde. Habe ichr Mchkschow/;ftützer-'?WM zwar-vetgeblich, --ckn weine 'Herren Kollegen; iw >dkkser -so - g-ewi chtigen Angelegenheit? gewandt,- so--erwarte ich -dieses MaKum; so. eher^;?daß wir- Niemandnlf.dtzv^ckn^-'Mdr Anstalt. zum - Heile' der'i-itzw'.ÄNVLkttaütew'MeKtzge wirken; will, . -seinem Betheiligung - an dieser- Petition versagen werde, dm Jedermann; Äberz'mgtsein käütt,;daß ich kein anderes}- als das w achrd/ ielsgiöse -Interesse im Auge habe; überhaMpt ein Jeder ber ein solcheö Amt v erwaltet, sich-?selbstsägen' muß;-‘Vo -ww-l ^W^-lUnduso^-! weine lieben Amtsbrüder, bitte ich wacker die- Hand-än 'das heilige Werk zu legen, mich daLd möglichst; durch; Ihre gütige Zuschriften zu unterstützen/ -wie? dies weretts der Herr?Rabbiner^ S:-Münchenberg 4# Pvl^ Krone gethan. Die Petition ist? seid einem Mvnate-entwdrfeN und werde ihr die nöthige Pfeile von einem tüchtigen Juristen geben lassen. Und alsdann können wir uns der zuverlässigen Hoffnung hingeben: - bsntüi ■'iibio na ■ Dl / ö5»»- nayn»'fi?! to» -kön j:nbwD ......K.uttMr.„ O e st e r r e i ch is ch er K aise rsta a t. Wien, 14.; December. (Privatmitth.)' 'MitU dem Eintritte Schmerlings - in -das ^Ministerium?sollen die Verhältnisse der Juden. endgültig und zwar in günstigster Weise geregelt werden.. Es „ heißt wenigstens allgemein, daß ' dieser - erleuchtete- Staatsmann, auf den ganz Oesterreich hoffnungsvoll, blickt, unter Anderem die Gleichstellüng aller Con.session.en-als -Bedingung seines Eintrittes in <-das -Ministerium gemacht hat. Die Beschränkungen bezüglich des Erwerbes von Grundbesitz, -welche jetzt für wie? Judew.Galiziens bestehen, sollen - fallen... Wir-wollew -nichttausendmal Gesagtes wiederholew- Es 'wird. - sich:, jedoch zeigen, daß Oesterreich durch die völlige-Cman.ciP.ati.on der Juden nur gewinnen wird.-1 Me- -letzten zehn Jahre haben den Staatsmännern in OeWrrei.ch--Kch.ren erttzeilt, die sie wohl - beherzigen .werden.. - :? * Ihre Aufsätze über die Jutzew-iw,Ungarn haben -hier sehrviel Beifall , gefunden. MoM Gott, daß die Juden Ln Unggrn-sie-bcherzigewMöchtWi?.