Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 50 (11.12.1860)
- Date
- 1860-12-11
- Page
- Seite 741 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/3224737-3226202-3226253--19072-3248072- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
setzte^Sammlung Wischer Novellen, Erzählungensünd eine Uebekfitzüng Erek^ÄU^,Per und^N,MlniD^)^uH dürste viele ^efir dieser Zeitung mteressiren, eine Kür? theilung zu lesen,' die eine der hiesigen Hauptzeitungen, „BerlingsO Tidende" Den.MNodembersdaÄber ausspricht: '' "den lstMren Crfih einustgest, "welche man begabten ,JiMn K weidanken hat/ sind/ auch - namentlich in der nmmn Zeit belletristische Arbeiten hervorgetreten,--die' eine'' wohlverdiente Aufmerksamkeit auf sich gezogen lhabMMäMer, Mi Philippson, Frankl/Kompert, Berststein u. 8l. haben so'' viele ürspiüngM! jüdische, chistorische. Novellen, Erzählungen und Volkssagen geschrieben-? die sich aus wirkliche Begebenheiten begründen^ -sie- 'sind mit Interesse gelesen worden, und dies hat'Herrn'Cphen veranlaßt,- eine Auswahl derselben in danischer-lUeberfetzungj witzutheilen. Nach her ersten dieser.-Novellen- ,/Der Rabbi Ed der Minister" (von vr. Philippson/-Rabbinerin Magdeburg) zu MtheilM,-wird eS'ldieser Muswahk^gewM>niKt-s?MLesemisthlen^- Der eben.genaMtkn-Novelle! liegt -die: Verfolgung) zu Grunde, welche ein gelehrter jüdischer Theolog, RMi-Jom Tob Kelleyin Wen in der-ersten H alste des siebzehnten Jahrhunderts.-zu .erleiden hatte. Mit der Freiheit/eines.Romandichters hat der -Verfasser die Begebenheit in eine spätere! Zeit? .und, - in -- ein kleines .deutsches Fürstench um verlegt, . wo. der mächtige Minister des Fürsten gegen demRMuMd die Juden als ein moderner Haman auftritt HM ^stWdi efir, seinen eigenen Fall sich bereitet. Es ist Kraft ünd.Poesie in der Darstellung ^eS.Pqmpfes..der^werfolgten Unschuld .gegen üb.ermüthige.Bosiheit, und-, -namentlichsind der - alte ehrwürdige. Rabbi Md se-indhMl^rrvHen-tlLK'güL' gezeichnet; aber was dem Gänzen ein ganz eigenrhümliches Gepräge giebh ist die Wahrheit, womit das Lcht jüdische Leben Mt seinen Vorzügen und Mängeln mit entsprechenden Farbest geschildert ist. ' An einigen Stellen wird der Merfasfir in seinem Bestreben, die Charaktere sns rechte Licht zu setzen, etwas weitläufig, z. B, in dem Verhöre W Rabbi,, wo es offenbar daraus.abgesehen ist, diesen nicht nur als den schuldlosen Mann, ber) seine-Stärke in Gott sucht, - sondern zugleich' als deü scharfen Dialektiker''zu schilderst) -der Mid Klarheit Shrtzfindigkeitest' zu bekämpfen herstchn / Wäs . die Ueberfitzung betrifft, so leidet *) S. Saron, Band 1., dritte? ÄuMge St-H7-5.) dieselbe an ziemlich hausiKey GManismen sowohl in einzelnen Mshrstchen/ M ,in Sp,rachwendungen> s Diesn Mangel * in der?Fyrm darf nndeffeitdie- Leser nicht äbschreck^'--Hch -Mit Mer' Arbeit bekannt' zu mächen, dfi ist Hx RHWt?H^iel? Wfis m / / / ^DerstWrnehmen nMistustfistnÄerrabbiner Hrn, vr.- A.iÄ>MolAdie Rabbinerstelle < jin Amsterdam angettagen worden. DersMe soll aber den ehrenvollen Antrag abgelehNihabenl " ", :;r\: r' l In'/Norwegen)"'wo bekanntlich ^erft feit Kurzem Juden' wohnen dürfest, haHn stch bereits einige JuHn niedergelassen, und wird, es hoffentlich nicht lange dauem, daßstchikleine jüdische Gemeinden dort bilden.. -Möchten nur die CinwändernLen von dem Streben befielt sein, dem - Namen Jud e Ehre zu machen. **) Welche Vorstellung ' man. dort.stoch' vor einigen Jahren 'vors einem Judest'hatte',''zeigtsoigetzde Attestate,'die ein Aactum fiip ' soll.. . -Ein namhafter-jüdischer Arzt von hier machte eLneMeift nach Norwegen,-um an einer 'wiffenschafllichäm Versammlung- Theil-zu nehmen. Als er'dort einen christlichen Collegen besuchte und im Laufe des Ge- Maches' Ws'seiyeM Bekenntnisse kein Hehl machte, er- M M,, Wer Me ihstfiiner/Familiedop- Wen zu, dürsm-\ dje sHpn.wß' den Wunsch/geäußert, einmal einemJuden zu MeM Indem die .Familie -hereintrat und; den Vorgestellten mitNeugierde betrachtete, brach eines der- Kinder in Verwunderung aus: „Aber Vater, sist. das ein , Jude? das,ist ja ein Mensch wie wir!" ,, . - *^Wi^ bitten mm gefällige Zusendung eines Exemplars der Üeberfitzung. " Die Redaktion. '**)7Da5/wunschen' wir auch von Herzen. Sicher 'haben vie'güte-Stellung,'w'teH'jetzt'einnehmend die schwedischen-Juden -ihrer'ehrenvollen Haltung zu verdanken! ' _ - DieRedaction. ' A n z g e n. : --Bei einer Gemeinde in einer Provinzialstadt des Königreichs- Hannover /wird -ein. Aeligivnslohrer-, -Schächter und Boxbeter ..gesucht,, .amliebsten ein - Äerheirathcter. Einnahme.ca.v2MMH?lr.. nebstfreier Dienstwohnung. . -. Zu -Nebenverdienst durch? Privatunterricht, sc. bleibt demselben hinlängliche- Zeit. übrig,? wozu - sich bisher auch Gelegenheit-dgrgehMy-chat.^ u-^ - n , , ^? - Auf diezFLHigkeih.einem zeitgemäßen Gottesdienst nyt C.ho.rgefingvzw leitWMd?tz,on;Zeit zu Zeit deutschen Dyrtrag -zu-Hallenwird vorzüglich gesehen Das Whexe.nuf ftankirte Anstqgen - unter rEhiffie V. durch'. die -Erpedition-dieses''Blattes.°lzu.-erfahren. -? - -