Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 50 (11.12.1860)
- Date
- 1860-12-11
- Page
- Seite 737 (sequence 9)
- Language
- German
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bkckliche Machcheile wieder idurchrVorchei^ sichu'usgleichmMrdetzsMMtchLs^eÜhertzknMrMBsbeschrMungen gestllm sein werden'; dH man auch'frühervon den sächsischen JUdew'die Überschwemmung des. Landes gefürchtet«- aber /die / Erfahrung^se.it! -zwölf - Jahren : gezeigt hübe; däßnwochu nichts ein- -Einziger - von der.-Befugniß,' stchMrMmkvMtWenlOichörzAaffm- -Gebrauch 'gemacht habe.l^'«Nur-Hömirte Köpfe.können «für dieZukunstJudMeschränkuttgem als haltbar venkem Was würde der achtbare^ Abgeordnete sagen,. wenni auswärtige «jüdische Gewerbsgenojsttt mGTauUchetnen-stch versehen/ um in Sachsen Zutritt zu haben, oder christliche Stellvertreter nehmen? Leider hat auch diese Debatte.wieder ergebendaß-der an'gebliche.deutsche Liberalismus noch in dM KLndd-SMege^ schlummerL^und' nicht im Stande istmit« chMWahHaftisreisinnigen. Grundsätzendes Auslandes sich zu messen. — Noch ist!zubemerken, dH,ein Abgeordneter, der sonstnicht« als/zu den.Liberalen gehörMd!^örgftbt:lv< Sdv stPPchuLsd orf),-einen richtigen Blick ntffete Zukunft warf,- indem/er sagte, daß eben so wie man vor einigen Jahren noch nicht gedacht, dH jetzt schon der Zunftzwang in Sachsen fallen werde, so auch wohl in wenigen Jahren von Judenbeschränkungen «keine Rede mehr sein dürste! - Dresden-«im November. Wrivatmitthst «Jn/Bezug auf die Annahme des '-Herrn .Rabbiner. Duschak im Rost«47.' d/Ml^/ -daß.Marmonides;bie < Anordnung ston verschiedenen Gottesäckern fürdie und fürOie'l^nVs-, unerklärlich finde und sie deshalbnals motivirt, iff zu bemerkestdH der Ausdruck sich auf.die-aabbinffche-Auslegung des betreffenden Bibelverses 2 Kön. 13, 21. in R. Acha's Sinne allerdings bezieht; da bekanMch«Maim. diez Wortes wraiör*«gebraucht, wenn! eru sägen willdH der Gegenstand, zwar nichts in der-Bibel«! steht, aber nach .der Tradition«daraus-- urgirt MrWU'Dasmvön Maim. hier Vorgesetzte Wort ttöfct* bchieWsichLtzmauf,!daß man nach dem aus jenem BihelHersKMtnommenen /Principe eig entlich vier verschie- WWMES'äM'r Hätte rimichtettnsollenaber-eschestam Gntt-nUr'zwch'/ dettM;-soMar esMadirt" Me MaschiHMzii bemerkst Diest : u^ru. u)ßu& .rtf.. <\i4 auch, aus sPstD6, 9..deducirstund im Midrasch Schochartob zu demselben.. Psalme (vgl., auch Jalkut II, 705.). von R.Jochanän daraus.entnommen, dH es den Frommen michL genehm;fei> mitFrevlerNi emgesammeU zu wey? denst; DH Maim. die Bestimmung,, daß man emenFrevlermicht neben eineu Frommen, beerdigen «solleür osd« ^s«rrttcht- -erwähnst-, Dwmt-Mielleicht.daher, weil -diese Borschriftnicht, unter allen Umständen ausführbar: i|jt, auchum ^ractat Ssemachoth nichts darüber gesagt ystrd. Toleranzideew im modernem Sinne; dürften M Maim. nach dessen Aussprüchen Ijnauibbml, 10. schwerlich maßgebende gewesen sein; dies darf man-sich nicht verhehlest. B. ß. BUHern, im November. (Privatmittheilung.) Wie aus ' den öffentlichen Blättern ersichtlich, steht im Laufe Dieses Äah^es eine Berufung der bahnschm Hämmern' bevor, und noch habest wir von keinem'Schritte der ZffraeMn.. 'gehdri-.', die'Ä atri'k e lfra g e" vor das Forum/der Gesetzgeber zu . bringen. — "Es besteht stäm- Mm "unserem Lande"noch immer jenes Edict, nach welchem die' Anzahl' der Judeir/ auf federn Platze' aus eine gewisse Zahl beschränkt ist,'/— so diel Nummern, so viel Juden. ' . Das Verlangen nach Aufhebung der Mätrikestwird in ' Bayern "sticht ungerechtfertigt erscheinen in. einem Augenblicke, wo die Regierung des Nachbarlandes die Gleichstellung'all er Confessiönen beantragen, wird. . " /5E^pg(en; :t>te / ]5a^r|fic3gien- 3ü6cn wieder 'stybWK/vorübergehen, lassest, denn leider giem sich' bei /denselben/ 'seit einigen Jahren ein trauriger Jndiffereniismus kund, und was .sie früher in Politik vielleicht „zu viel" gethan haben, wollen sie jetzt VmH „zu wenig"^-.wieder.' gut machen. . " "' Wo. es' aber' gilt, ihren Rechten' Anerkennung' zu verschaffen, sollten' sie nicht zurückbleiben, besonstÄ wenn' fast' eine sichere'Befriedigung ihrer Wünsche' hetz orsteht;' denn wir/ glauben kaum,/dH'stie.'bahrjschen HammeÄ' der Mst//Än 'SchaWttl/.hürH diefts.barhW^G Gesetzes'bereüen werden."" '' "Von' allen größeren Gemeinden müßten Petitionen in diesem Sinne an die Kammern gerichtet werden, und freuen sollte es-unswenn diese Zeilen zu einem derartigen.^ gesetzlichen Vorangehen Veränlassung,Heben würden/^ . . Homburg, .'Ende/November.: (Privatmitth.) rMÄevM ljMftMGHettEtzwd. I Gestatten Sie mir einige einfache Worte deS Mdm-