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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-11-27 · Heft 48 (27.11.1860) · p. Seite 709

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 48 (27.11.1860)
Date
1860-11-27
Page
Seite 709 (sequence 9)
Language
German
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7VY itt'MesMlich.e Jrrthümer--gerMen;stnh,: Unter Undermstellt, auch der Vers. krittsch fest, daß Eliestr. b. Nathan die Schrift Mmer llasLel nicht verfaßt,haben kann und hält die - Angabe von Sabsai für. richtig haß nach dem Akrostichonnein <§amuelOeren Verfasser sei und zwar Samuel aus Kozzi — angeführt von Tosaf. zu Kidduschin ,:ohne.übrigens ,nähere Beweist: dazu geben. Diese iAngabr wird nur dadurch Mahrscheinlich,^weil der^ Verfasserin der Aufstellung der > Gebete gänzlich dem €>.• Hqmizwoth von Moses aus Kozzi gefolgt ist, selbst da, wo er von Maimun und Nachmanides - abweicht. Mit Unrechts spricht: aber- Herr Auerbach .die Abfassung, der Verfolguygsgeschichte im Jahre. 4856 dem R. Eliestr b. Nathan .ab, ha i doch in dem dort voranstehenden Akrostichon dieser. Name zwei Mal zu lesen ist (Orient 1845, No. 47.). — Der Angabe des Vfs. (S. 34. Anm.), daß der von Raschi in Pardes genannte Abraham, A. b. Meir sei, , fügen wir zur, Bestätigung Lei, daß in Temim Deim (No.. 138.) dieselbe. Response sich befindet, mit der Ueberschrift „an. Abraham L. Meir", nur fehlt hier der Lemerkenswerthe Schluß, daß Raschi. diese Response seiner Tochter*) vordictirte, weil er durch Krankheit verhindert war, selbst zu schreiben. : - In dem beigefügten Commentar zu den Gesängen und Gebeten hat der Vers., sowohl den Ansprüchen der Halachiften. wie - den her. Sprachforscher Senüge geleistet,; und auch die metrische. Uebersttzung ist ganz zweckentsprechend; nup das Gebet des Moses - hätte' er'smode.rnisixen. .oder we-: nigstens ftn her Uebersttzung abkürzen iststen. .. Sehr ungern vermissen wir ab er hier die vom Vers, an einem andern Orte - veröffentlichtenzwei Gutachten über die Berechtigung zur Abschaffung dep Meziza, worin er sogar.nachgewiesen. hat,.;daß solche am Sabbath:gesetzlich verboten fei;Wo, wie hier) ,SchnitätsrüBstchten vorwalten> -.müst. sest^Alle..andern,.zurstcktreten.! ' t-beh ^ötcTcij.;’introe{f<Ujtt£tt t Slott j eit, die Herr Auer-. Lach mittheilt, hefinden. sich auch.zwei über den Angeber Kr au s,- von denen ihm. eine der selige gelehrte A. Fuld mündlich, erzählt hat. Diese, Notizen hat sofort. Herr Carmoly -- ofne nur durch zwei Worte die Quelle anzugeben — seinen „Wanderungen" in Ben Chananja S. 512. annerirt, was: — . gelinde. gesagteine literärische .Ün?; gezogenheit ist: die der ehrenwerthe Herausgeberdurch, die- . . *)'.Zn >-'einer sehr alten handfchristl: Responstsammlung fanden wir' dieselbe-Response, aber.-statt ’ ^riN'Dp: Snä pKi heißt eS,hiex-/p^ Angabe: der. Verfasser wolle am Schlüsse. dev Wandemn-; gen, die 100 Nummern enthalten werden, die Quellen, angeben, nicht zu beschönigen vermag. Ungeachtet unseres - freundlichen Verhältnisses zu C., find, wir diese Rüge den ' Manen des seligen Duld schuldig. ... Außer dem von Auerbach Mitgetheilten ist von Kraus weiter'nichts bekanntals was sein Zeitgenosse Jnfpa Hahn ' in> Joseph:Omez (S. -170: u.) 201.) angiebt, daß Kraus; seine-Angeberei 1607^------------ 367 begonnenhabe: Die-Verbindung/ in die ihn Carmoly mit der 1603 stattgehabtert'Gemeindeversammlung setzt, ist in so fern richtig, . daß, wie Hahn (o; fl. O.) auch sagt, seine Angeberei von jener' Versammlung ihren: A u s g a n g nahm, alles - Wei-- tere, was aber C. angiebt, daß er die Acten auslieferte und daß „durch seine Vermittlung vom Kaiser eine.In-, qüisitions-Commission niedergesetzt wurde", ist nicht.Le-! gründet; denn schon 1603 haben die kaiserlichen Eom-- missarien die Untersuchung begönnen und der Klageaet, der auf die ihnen-vorgelegenen Gemeindebeschlüffeubafirt ist, war schon 1606 geschlossenwährend, wie angegeben, Kraus' verruchte Thätigkeit erst 1607 anfing.. So ist auch von einem Banne und der Ausweisung des Kraus.aus; Frankfurt in den uns vorliegenden Quellen - (Rasops Jntervenientien 21,-60., Schutt und die neuern Geschichtswerke über Frankfurt) nichts erwähnt, und was. Schutt 2, 152. darüber gefagt hat, ist nur aus einem der Kla--- geärtikel vow 1606 entnommendie C. doch selbst wirtlich - aus Rasor abgeschrieben hat,'und kann sich nicht mit Sich er--) heit auf Kraus beziehen, dessen Angebereien von 1607 da--.: tiren. - ... oft. K. - , ZeitAUgsnachrichte«.; , Deutschland. Stuttgart,10. November. (A. - Z.) Unter, titn Gesetzen, welche hem im Januar 1861 züsammentretenden Landtage: zur Berathung übergeben werden sollen, .wird mir von glaubwürdiger, Seite auch - ein Entwurf genannt, welcher die Emancipationder Juden f bezweckt. In. Beziehung aus die Emancipation^ her Judew,soll -deren, völlige- Gleichstellung, mit dem 8^^ sten. ■ ixtj bürgerlicher und - politischer Hinsicht heabsichtigt sein, und nur eine Ausnahme für solche . Juden gemacht werden, .-welche..gar kein bürgerliches- Gewerbe, j so^M .hM.Schacherhandel betreiben.. y. :)

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