Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 46 (13.11.1860)
- Date
- 1860-11-13
- Page
- Seite 681 (sequence 9)
- Language
- German
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681 dm^chWLA hcchern ftitt üühreren Jahren LieWirksamkrit des als Vorsteherin/ Liner-Erziehungsanstalt allgemein chochgeachtemr' Fräuleins .Nathan mit steigender Theil- Mhmebeobachtetj und empfanden die lebhaftesten SegenZwünsche)-für. das Gedeihen ihres schönen Gedan- Hns,i!die SteÜuygwelche.sie im Erziehungsfache sich .«MMKW zD Her st-e llnng: e i n es W ar§s euch a ms e s für jüdische Kinder zweier preußischer Pro- X> jOz e n0t beNMn. . Wjr-bezw eifelten lange ZeLP daß es ihr-gelingen werdeihn so bald ins Lchenzu # fejt41 Die eigenthümliche Thatkraft der würdigen Dame, welche-.es/ verstehet-, .das herrliche Ziel,- das sie sich gesteckt- - tjiö: Licht : zu; stellen, und. immer mehr Kräfte anzuwerben-- hat in-der kurzen Zeit von etwa 5 Jahren es -dahin gebracht-> daß das Werkvon Seiten hoher Behörden unterstützt, durch , die Mitwirkung, sehr vieler milder Herzengefördert 'und durch genügendes Zuströmen - derMnentbehrlichen Mittel erkräftigt, 'bereits Pro- LeWstines- - Segens^ aufzuweisen hat, und gegenwärtig Wischon.-seiner Bollendung entgegensteht. BeharrlichkEAndl Ausdauerhaben-so ein Waisenh aus geschaffen, für dessen/ vollständige Aufführung der Boden beiMäderborn bereitslungekäuft ist, und dessen Grundstein' im, nächsten -Frühjahre gelegt werden soll; nur noch-wenige Jahre- und . ein schönes. Denkmal heutiger Menschenliebe wird. dastehen-.zum Ruhme nicht nur der -Urheberin, sondern auch der.preußischen Behördender G emeindev orstände?Mrd.- Rabbwen so wi e' d er - großmüthigen/. selbst- ÄeMuuswärKgkn.l Förderer des-- Werkes, -welches eine- Zuflucht.darbieten wird für hülflose Kmder,-und-/sie-heranziehen wird zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft.,.. ...... Wir können nicht umhin, alle Freunde des Guten aüfdiefttreWche Schöpfung aufmerksamzu machen, für /deren, zweckmäßige Verwaltung durch gute Satzungen. und.'ein unter-Aufsicht der.Regierung gestelltes Curatorrum gesorgt,ist. . Möge-Fräulein Nathan noch eine lange Reihe, von Jahren' die Freude haben, Zeuge des. reichen Segens^zu sein, den sie ausgestreut hat! J.; Preußen. /CllriH, im.October.. -. (Privatmitth.) Am Nachmittag des. 25. Septembers, wenige Stunden vor dem *) Für die Anstalt wirken mit besonderer Thätigkeit die 'rühMichst bekätztttttt-NiE CöNftstbÄal-DbMMiner vr>; .'Mch esHeiltzwiLn- (Grefildr Md t Jpseph) Mahntn MiM Beginne des Versöhnungstages, erscholl Feuerruf in unserer -kleinen- 450 Häuser zählenden Stadt. Mt rasender' Schnelligkeit - - griff das zügellose Clement um .sich, -so daß in wenigen Minuten' trotz der herbeigeeilten Hülfe die halbe- Stadt— darunter drei der angesehensten, von jüdischen Familien bewohnte Häuser; in Flammen stand. Noch war das, beinahe Nur von Juden bevölkerte Viertel, in welchem auch MM 136jährige Synagoge steht, unversehrt; aber-wer dürste sich 0er Hoffnung' hingeben, daß die entfesselte Himmelskraft gerade dies verschonen würde? — Schon dämmerte es — Niemand konnte daran denken, den Vorabend des großen Tages in würdiger Weise zu begehen. Oede und vereinsamt stand unser Tempel, der weiße Atlasvorhang vor der heiligen Lade war übgenommen, die großen üblichen Wachslichter unanMüNdet — trauriges Bild entweiheter Heiligkeit! — Unter Furcht und Bangen schwand die Nachtzagettd sahen wir den Morgen ergrauen, denn-immer näher wälzte die verheerende Macht sich zu uns heran, über Göst sah -herab, und das grausame Element schwand nichtig vor seinem Willen, ohne uns weiter geschadet zU Haben. Erst am späten Nachmittage wurde es uns vergönttt, wenigstens den scheidenden Jom-Kippur noch 'in wett heiligen Klängen des Nilah-Gebetes feiern zu kötttten, Uttd wenngleich Manche den Verlust ihrer Hübe-beweitttettstieg doch der innigste Dank Vieler zum gnädigen Lenker des Geschicks, der Israel an seinem großen Tüge-M wacht, und. die geringen Opfer-, diedas Unglück erheischt , zur Prüfung seines Vertrauens - auf -ihn ihttt auferlegte.-- y * Aus der Mirtzk, im October. (PrivatMth.) In der neu erbauten Synagoge zu EottbW warUttdett verflossenen hohen Festen M Gottesdienst durch ein'en dreistimmigen' Ehorgesang verherrlicht - .'welches ^dütch Herrn Emil Bres lau r mit.grösser GeWüttdtheÜ dss ti'girt.: wurde. Herr BreslaUr, Söhn eiNessder MHtetsten Häuser des genannten Ortes, Hütte sich^serrr von jeder gewinnsüchtigen Absicht, sondern rein aü's Liebe zur Sache selbst dergewiß nichL leichtenMühe unterzogen, etwa 40^12 Individuen ftheils Knciben, theils Männer, die aber sämrtttlich Noch auf sehr 'M driger Stuft WusikäliMt BildMg ffüttVett) - zu -KNÄr Chore zu vereinigen Und -durch unausgesetzte' Mbüttgen in den dreistimmigen Sätzen, die Mmeist 'vonHin sÄbst/lcomponÜt' w M-N' wussten- W - sd w AHN Wittgen 46