Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 46 (13.11.1860)
- Date
- 1860-11-13
- Page
- Seite 676 (sequence 4)
- Language
- German
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wji m ‘O'ii jilll! in'},bTi0ilV ,*i' 'ii't'Jl Vt'i T^'i’) »]'. U'i’j Sitzung.;e^jj^oiin ,eföe Ic^afte,5De^6aitc 'zwi- Geistlichen,, und Prediger Nitzschke $$$?,■ Denunciation gegen d^n^Rabbinsn;'^iessr) sostte., geäußert, habeni „es sei. ein die, jüdische' Copsesstvwsschule ^nssricire)^, % folgerte hieraus, die „Unwürdigkeiss^ des Rabhinew zum Amte .auch rrur eines ge'wöhnstchen fSchuivorstMrs und .bat.um rinepure Zurückweisün'^Hdex' ganzen.' Wahl. ,^Hon))derj Mnlgl. Regierung dmD^d^ Magissxat zur Äuslastung^ .uber. jetic angebliche eusserung' aufgefofdert, .Mäxte^^ahMer^^.':' Heßr.U Wiederholt und schließlich 'epklärd hatte, dass FrhtPRechte seines Marramtes. sind das.,3'nteresse '.seinep Kirche festhästen müsse,, habe. erM.ß, erklärt: wenn.es wahrwäre, daß der evangelische Heistliche, im Namen uyd Httettssdseuws Pfarramtes,) resp.^seiner.^irche die jüdische Schuhe inspicire,) so wgre hfes ^tt.tn'.Hreüßm) wo1 die)'Äewissenshe'iheit.vx* dte&r,®ej% ijncr]öö.rte]c <öfaiibat5 jbcr Geissliche. syll^^und dürfe) aber . nicht im Namen1 und. Interesse seiner Kirche, sondern im Namen und Interesse des Staates inspiciren, ..chetcher. ,, mit den' jüdischen Schulen keine yroselytenmacherische, sondern rein humanistische Tendenzen verfplgt.) ^Herr N. fotfe jr^tnc ^protefiantif^jert Maub^NßAendAeU,.in ^B^reich..v^ergegenwLrtigen,, .weiche unter d".^Mchischen Drucke, wie die Juden in Preußen, das fssnncip )der Gewissensfreiheit und, Gleichstellung , anrufen muffen;, er solle 'sich, in die Gemülhsstiimnung der jüdischen.^ Bevölkerung versetzen, welche in die.Lage kommen kpnnte,' daß ein geistlicher', . welcher, eventuell auf feiner Kanzel, die)Judenbeschimpft, und fortwährend Missionäre zu 3uden-^ekehrungs-lssredigtcn..zuläßt,als,dann noch in die.jüdische Schüfe känie, um.daseibst auch denRettgionsunter^icht^zu))mHciren f Herr N. müßte im wohlverstandenes .^Mgiofen)3)ntedesse','die Uehertragung der Jnspection an. ihn,) den Rabbinech .selbst befürwortend Herr N. Mb? hierauf das Magistratsbüreaü verlassen wollen) weih eP Angriffe .auf seine Kirche nicht anhören dürfe, sei aber, a^f Zureden geblieben und wo äÜdänn)nöch,)ünerquichliche)Re- Vensarten gegenseitig gewechselt worden. Er lF.) bedauere den ganzen Austritt, erwarte dasselbe Gefühl bei Herrn N? und hoffe daher noch auf ein ersprießliches Zusammenwirken.— .. ' Gerade in jenen Tagen war auch Herr N. in össchen^Eletnentchsschuse in) allen drei Massen wäh)renPde.s ReNgionsunterrichtes erschienen f er bedeckte sein Haupt und knüpfend^ m^d.) zur) näh^n^MMvirung/sejmp auf 'Grund' "der landräthlichen" Bestätigung, als" bloßes Mü^ÜE.-in chen Schulvorstand' )ei'nzutretenbel.enHtete' Rabbiner F., in) einem erneuerten gefuche / an/dw Königs. Regierung 'den DiDand diestf 3nspecti'on;) et sehÄ aneinander, dass.' die .Anwendung der eigentlich)' die 'Schulest der, chrisslich en ^Coss'Eonm'PÄed^en^ä^^^ B essimmung auf' die fudssche) öffentliche gchule die Eonsequenz efhnfche^daß ^nach^ß.^4'9.' a, a. O! der^christliche" Geistliche den jüdischen Lehretn üstd^jüdischen Kindern ocr 'von ihm li‘ •‘Äxi’fL11 V'l J'nwr/y Herr^N.. sei in der That, nahe" daran," tiefe deductio äd sbsurdum in aller Einfalt zur" trocheneif Thatsach^ zu Mächens eine .Abhülfe sei daher ein dringendes Gebot der Geluissensfreiheit; 'nach der nunmehr^'durch daß' Staatsministeriüm^' geschehenen^.Anerkennung 'ves^K. fr2. der Verfassung und der praktischen Aufhebung der' Beschränküngen. des Gesetzes vom 23. 3uss 1847 sei die Zulässigkeit eines 3üden zü dem Amte, der Schülistspectiön 'ganz üstbestreitbär, während die Jnspectiön der jüdischen'Schulen durch christliche Geistliche einen schreienden Widerspruch bilde zu.'den Erklärungen des Cultüsministers in dttt Kammern, daß 'ein 3stde 'nicht' einmal bloßes Mitglied des stZprssandes einer christlichen Schule sein dürfe! Dest 'ÄMgipns-und hebräischen Unterricht habe bereits ein Publicaudum der Konigl. Regierung zü Cöslin vom 11! 'Januar 1823... von der christlichen Beaufsichtigung ausgeschlossen und'in Betreff der Dissidenten, deren. Geistliche vom Staat^nicht bestätigt werden und deren Gemeinden keine gefthlicheu' Corporatiönen bilden, wird in der Circülarverfügüng vom i&6. 3uti 1Ö59 ist Erwägung gezogech in wie' weitt dem lündeskirchlichen' Pfarrer ein anderes' Organ 'zu sübstitUirest sei und obgleich die' Kinder. der Dissidenten keine besöstdern difsidentischen Schulen besuchen,' Went' bat dahvp ihin mindestens die vost/bet'ÄM^ng''ängHehette MltaüfstchL in 'technischer 'Beziehung^übdrhauvt, "oder' die gänze Inssseeti'ön ' über den Rellgiöns - und he.bräischen'Vlntekricht mst desfallstger Ausschließung des Pfarrers zu überfragen'. •— Die Regierung beschstd nun den Pfarrer M,' daß die von ihm destuncirte Aeüßerung in Lhkem ^HMchen'Z'üfMmenhange^Verletzendes "nicht^^ enthalte; daß zwar "in'jmet Sihüng von betben' Seiten'Erhectvräiiönen vorgekommen) die) Säften.unterbleiben' mögen); daß cf aber sticht' M Mterdsse'' des' Friedens liege)' Einzelne Aeüßerüstgest wilder zu