Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 46 (13.11.1860)
- Date
- 1860-11-13
- Page
- Seite 675 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 74% known words query
- IRI
…/3224737-3226202-3226249--19002-3247998- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
setzlr'che 3 mmung, wonach ausschließlich der chrrstuty;t ^rtAliche oie( juh^i ^dljyilc^irt^ici^ctt,j^Ue^unb,^töiTc|' Ti M;/g^i^stH^orh^Hn st! M ^edestien-'gHn, H ^^ee^0A^einer.'.HÄE^ Schule' durch, .einen wistenschstftli^/ * quylistcÄen^ Rabbinen/ oder Juden. überhaup/i /w egezr. dfs..esnigermaste,st /chest'die/FE WUpuit'sV v.'i iluvst'utiflm- > •ylnj jh; -.ij? fir* Er-.ikrnt, hl^ ,ern ^A^w,^ldung finde. 7—^Dr.e, Jnsstectloü hurch emxn MenH ^herMt stlost^tzlich,zül^,/ honst^stu^im di^e.^uden^,daran, Anstost^nestmen,/ daß ein, Christ und selhst ein' ^.ristlicher/Geistlicher^ in/ der jüdischey Schule Heu allgemeinen, Ante^ncht/ leitet,öder' leipet, 'so könne die 'Distynanz///hast' Kr, chrMicher Geistlicher an.einer jüdischen Schulz den südisch.en Religionsunterricht iuspscirt, unmöglich/ öpti den .Bethelligten uneippfunden bleiben. Man habe es Lacher stets als das. Erwünschteste gehalten, wenn hist Geistlichen, aus ^iscretion den ganzen Krei^ des ReliNioysuniMch^ llsthMlstchiigt ließen, wodurch aber dieser. ^ewichti^e Unterrichtsgegenstand/,in den /meisten Schulen astg. veMgch/lässtgt worden/ und woraus ' als/Folge/entstände^..hast die/ Schulen in den Augen der Synagögen- Gstmeinden, bei /aller .Anerkennung ihrer /sonstigen gedeihlichen ^Wirksanlkeit,/ d'enStempel des Fremden, ' des von Astßerst L)cstohirsest.an/ der Stirn trügen, was wiederum auch /für .die/Schulen,Nachteiliges erzeuge. —/'Es müsse zugestand,en werdest,. ]Dbte aatSregierung zur.Zeit der Gründung, dieser Schulen, wobei sie nur einCulturintere^^im^Ese-./Leyabt, innerhalh des jüdischen Kreises.'zur Jnspectiön ^eei^nete jÖrganc nur selten vorgefunden und daß. 'die damaligen Rabbinen am wenigsten, dazu.qüalisj.iiil u,vj jrv'if ’n'U ui ■Ji'ipvi'tit c.'U't.iitu’pri y-i }n ju:, sidirten^., welche wiederum, deshalb aus erklärlichem Arg- Mhn, gestey' die ^st!chectio.n des christlichen Medjge^s/Geg? ner' oer.Schule/ geworden. Nachdem aber der Culturstand der Zudem auch in dieser Provinz em solcher geworden, -Enr», rffibt-'i}. . ... f.. .... ., ... %u vWEW'OINhm herfits.^ in/,sch.fielest ^HemeMenstd^ÄE' ^igurt-ben en^nid^t nen, nperbe vt|n^ ^Ä<g|e' jDie" ÖcB^^citun^g^ ^(Pcjctficn/. äu«. i)ey ch^Wchen GMÜchen /in Ae^üHst^t^^uden zu einer,.Foxderuhg,der Gewissenssreiheit und des praktischen/Interesse^./ sur das Scheichen diesek schulen!' — // 'J l ' Das. Schicksal Dieses/ b on einer 'so ausführlichen 'D^W sch^i^ begleiteten Gesuches, j-ar/^edo^hst^äß/voy/^ohÄetzi nend.fr 0eite dem Peientest/der Mink' g'eworden/'/aüS/RüÄstcht' aus die für Krügen' der ^ewiffmsfteihiÜ'/so' /'ungM? sti'^e "damalige Zeit einen Bescheid nicht/ erst'' zü'HÄ'yciren.Die Sache ruhte daher ^'bis 'Sepsmiber'^^^//Äh der jüdische SchulvörMnd/Herrn Pahb? Ür. 'Friedmann zum.^nischen M/itgliede wählte, wodstH/Äe' Stellung d,es 'Pfarrers.'Ni^Hste"/alK Zysste^pr ni'chi gerührt wurde! Trohd'em protestirte «Herr N.' gegen ' diese Mahl die/ er als/eine dem' Vorstande, von dem /Äabbmen'/ aüfgeb'üroetd und' /a/ls/ eiyen Ausfluß'des „wiederö'rwachien ''Emancichatiöstsgelüstes^. bezeichnete.das Verlangen sei' ,/tactlos/ frieden störend") der Rabbiner könne und müsse' sich .Mit der bescheidenen Theilnähme ag der Beastfstchdigün^deö Religionsunterrichtes begnügen/' welche demselben dort ihm und ' seinen Amtsvorgängern aus' „christlichex Düldung^'^ stets eingeräumt worden sti; es konnten'auch strch/t jfe'ei Herren in Einem Häufe sein und' so. müsse er' fnstved/er die Nichtbestätigung des' Rabbinen' oder/ seine^EnÜassung verlangen'. Der /Magistrat trat diesem Proteste mrt Entschiedenheit, entgegen und empfahl der Regierung, die Bestätigung 'W'''M'ähl''MM'Herdor-ehü'ng'''Höwöhl^'W anerkannten technischen "/Qualifieätiön''. de.s'' GelvWten als der, Billigkeit, daß dem jüdischen Geistlichen/'der HWiÜ zur Confesstonsschule seiner Gemeinde. von Rechtswegen ermöglicht werde. — Die Regierung. Äerwr.es' die^'Mch^ dem zuständigen Landrathsamte, bemerkte äber, daß'der evangelische.Prediger, als' Schulinsp.ector, das eigentliche technische Mitglied' des Schulvorstandes ''sel/'ünd /'änch b.l e i b e n' müsse) der Rabbiner könne.daher nur/'als wechselndes Mitglied zur Bestätigung gebrächt werden ü n/d sei rhm/tn/'technischer Bezieh'ung/eitya eine/Mitau.fsicht'zuzuweisen. — Da über das LändxathsamL dsts/es /Zu'ge'ständniß völlig/ undeÄMchstg^/ liest und/', den R/tzstbinen nur ,gls/ wechselndes Mitglied des /^chüjb.or^andes bestätigte,'' so, verweig<chte''ver/'B'Mstgte /iy /der'^Wer ÄprM7des BürMmeisters/./am 3. October'/y// Z/'/statigd hastten Mchülststunst seine Einführung, indem"' er erklärte,/ die/Miigliedschast, nur dann anzünchmen/^ /t6cnn 'ihm Ne von der Regierung..angegebene DiäufM^'k^kgorßumt''w/ril! Ä'r''wackere'SchNvörständ"üat'Neser Frklärun^ stei/ indem er bie^ von ihm geschehene Wqhl. des Mbdinen zum technischen Mttgliede von Reuem ' vom,Standpstnkte ^deß Äechjst/ust'd/ der Hewistenssteiheit möHi^e.//^/^Jn^d!ifstt