Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 45 (6.11.1860)
- Date
- 1860-11-06
- Page
- Seite 659 (sequence 3)
- Language
- German
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oder weniges WpN aus Rücksicht auf-die-Antelli^eyzder ^r^stliHer^Kla^beyßbMer auf-, zugegen■feitt'durste/ ' " ZüglÄch^Mrd'o'rzuS Spräche gebracht-/ w'eW den Juden der Zutritt zu LeHrLchteM an der Universität hier- Msti fteigegB^n. Mjrrde, MchMr-rMHoliken-r-derr Mnfequenziwegen,-izumals:da r sie) rals -Christen uns: Protestanten Wch. znahernaM .PieMudKn sichen-: M, .solchen: Aemtern zuzulassen /sein;-würden.,;- Noch 'Insbesondere -aber:: wurde: zu Gunsttzy derselben angeführt-? daß auf den gemischten Hoch-, schulen-,die Intelligenz, und- .Wissenschaftlichkeit' bet -Lehrenden und Lernendenkeineswegs niedriger: stehe-) als bei dMUNUgeMn WÜhJ --v/ü.i; K . j; .! fl: Gegen eine Modification der Universitäts-Statuten: zu, Gunsten der Judon stimmten. die anderen:Mitglieder derMaeultä^ldeshalh,: .vr.: ■■üurj 1) i weildien neueren Statuten unserer Universität nur : erst gx vor-HW Jahren ^durch-Ne Genchmigung und -Unterifchrift Sr. Majestät'ldes-Königs Gesetzeskraft erhalten kfch.ab.ey-(!Gsfetzermber^lLngereuZeit: als nurauf einige Z')Dhrengegeben zu/werden-Pflegenp.:. .1--- )- tmhv. 2) weil die Universität,Hierselbst'-den Zwecken: des- Staats iund-fden Anforderungen - der Zeit auch ohne .die Juden ^noch entsprechen kann.; ,h,• -if.'r.; in:; jur.jf-4. 3-»veil--M Zahl-der-Studirenden Hierorts-.zu gering istals .-dasiMne:-rasche Vermehrung der-Docenten, dienur -4tm bald yemtretenwürde,; wenn? den Juden -der /Zutritt urzu ndE akademischen -' Lehrämtern 5fteigegeben - - würde, nothwendig.? undher, Kostspieligkeit: wegen - erwünscht: --.sein sollte; - : . 4>weil. esvalsr.möglich anzunehwenftin /dürftch -daßin l^dem--Falle-'wennsJudeN'zu.denakademischeNj'Lehräm- -tern izugklaffenr:.würden>-sich. nach. mehreren Jahren fn -der wedicinischen Facultät--chierselbfi - nur-Noch:/ein . einzigere! Christbefände!^:,- - das-Wdkanatdann ,also ^nur-von diesem? alleiniderwaltet! werden-könnte, was- -n besonders) den-Uebelstand:!zur.-Folge Haben-Würde,) daß! -däs?-mit-deryjVerwaltung'.-desy Dekanats) beauftragte -./Mitglied->MM Nachtheil.' der..übrigen -Verpsiichtungendie llhm-ials akademischen Lehrer: obliegen, : von seinen -rswissenschastlichen Studien>1 und Beschäftigungen zu sehr /--abgeleMuwerdenwürdet - :• yj Q;.pMidem);Separatvotum-denuMrt-mm! Seerig Wieder dteiJüden.r7sie;sirebten.nUr nach-Dorenturen-numyder: '»''l ,-u^t-rL. T/i- :hhi. w;mÄPMs"UMtchks'MchL stett ik'der GewÄt ddS M mstMmns.)'stündei«^'> - - ü ReduetioM - i isiegierung-nochWrkeis Opposition' l-zu Nrachen^ wie Nsf her!>lGArlistj zn dumm-- mm psiWizu ftinA-^ Die Streit^ - ftagel.mußte; abdr ^«igentlichneine-weitere! Dimension mü- - nchmen^denn?durch chen^ß. 405r^ waveN Mchtfblös die : 3udlen,sionderNMuch: dieKatholiken von Königsberg -ausgeschkoffen, /für ljenestimmen : heißen auch-für diese. -Prüft Hirsch i befürwortet dieses. Much-- in - einem wüsterhaft: abM , faßten - Votum, n uMfUine, Höchst isophisiische Weise sucht . sich- Burd ach -^dessen- Baten.sich/ einstfo warm für die : Zulassung der Juden verwendet hatte, hindurch zmhelftn- ' indem-er die-AusschließungubeibehältLnaber in^gach l ausnahmsweisen:Fällen:die / Anstellung: von Juden - und' Katholiken /gestattet haben will. Die philosophische Fakultät trug einfach auf die Streichung des §.105. iw/ ebenso das >Eoncilium:-generale. : :nn y nnxiv.an s, r) Die > letzte-Universität, war - die . zu Bonnc - Merkwürdig ist es,! daß inderiwedicinischen 'Facultät das. fünftStimmenibehaupteten,n-die Juden> wären durch: diel-Statutes : ausgeschlossen, .drei-: sie. wären nicht ausgeschlossen./ Während. die? philosophifche/Facultät,.sich einstimmigndahin^erklärte,.-daß die--Statuten 1.keine -'Ausschließung der Juden . mthielten;:-::Dasselbebehauptete Bauerband in seineiw So-; Paratvotum, i^trägt^-aber-darauf r-an-:-sie- Äuszüschließen^ Ritschl sind yArgelander fprachen'. sich in--liberalem Sinne ausüMon besonderer Wichtigkeit.-möchte -Vielen das: Vdi fum DjüH l m an n s - - welchem sich Walker: -völlig länschloß- \ erscheinen > ,?)Und fetzen > wir- -es daher zum - Schlüsse - dieses' l Artikelswörtlich:ihierher.:::-D:ahlmann fagt:-iU uh< | . ,)>Mir istin den/ Statuten. unserevUniversität ü nichts ] aufgeftoßenwas.-der -Zulassungder;Juden zum iLehramt - in. den im Gesetz vom-)23-JulidiyJ.: bezeichneten Fächern - mtgegenstände^- - Wie )dem-:aber^ auch - fei,: - ich halte: diese t Gewährungfürswünschenswerth., 'zunächst aus l folgenden - einfachen.»Gründen^:. y . ,6^' nyH'A n > 4;i Im Jnteresse der fteien Bewegung:der Wissenschafiy Es wird noch immw so Mancherlei zum Wesen des Chri- : stenchums -si>Mlt,-; was dochfchon darum schwerlich dafür : gelten - kann,, weil!-di0 verschiedenen kirchlichen Parteien/ . die doch.sich fämmtlich mit Fug des Christenthums rühmen,-- auf -das - Verschiedenstevon ^diesen Gegenständen urtheilenu? Much sind \ Wir/ fürchte - ach--: nö ch -immer der G&; fahr nicht entronnen, daß Gegenstände, deren'Erforschung'; der weltlichen Wissenschaft angehört, durch eine vorschnelle ^Theologiedogmatistrt und so der freien Forschung entzogen werden möchten. Ich erinnere nur an die mannigfache! Verketzerung, welche Humboldt's Kosmos neuerdings er- \ fahren hat. Nun aber glaube ich, darf sich derjenige eines 45*