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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-10-23 · Heft 43 (23.10.1860) · p. Seite 634

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 43 (23.10.1860)
Date
1860-10-23
Page
Seite 634 (sequence 6)
Language
German
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WM) MtMM dexftlbß>War > /welchzr Herrn' Wage- M MMrLMen Md. pW -OMMMg MÄikO-geschM h§n' ^hgM-. wußt^. die Wdacßoni nicht;: denNsHerr Keipp char Gerade nach-Paris gereist-/um Korrespondenten W s ein - ^eues - „Vaterland" zu engagiren. ..... . 3 kl' :is:( -'hi -’/PP t.-nri Jap// .'t.-.k M5 September. (Privatmitth^ 5 Es ist diO uschpH.» bet;, dritte Bericht M diesem-Jahre// der, über ^^segensreiche Einrichtungemjn unsrer-Gemeinde . .. deGiM.7)/Djtte Januar wurde beschlWm, ein neuest Aethausp zu bstuen, im. IM .wurde es/schon eingeWihtt ^Die; nicht OnbedeutMpm/Kosten .der -.Aus- WWLr wurden- - fast allein durch steiwillige Gaben.-un- ^MDerne.indWi.ttzttedergedM- /.Ebenfalls durch fteiwjsljge Gaben/wurden die Kosten Meinem LeichenwagM -beschaM/Mb. drittens, zeigte sich die Opferfteudigk.ejt/ dMHMeiM:dari.y^/:.daß/mehxereMitglieder' zusanWerrtraten MpdieMvchMchen..Wtt.el/züm!Bau eines Mchen-Reinigun gshausts/ -zusammerchrachten. Der Wau. war.auf M.<Malerj.yMNsch.lagf,und:wurden'den betreffenden. Actien,. jede zu 25 Thaler, nach Höhe der SMmedie: ste) gezahlt, eingehändigt,- won denen jährlich,3-/-4verloost werden sollen. DaFHausist.bereits-vollendet.! ---- - Da/ wft) nun.Alles besitzen, was. zu einer würdigen jüdischem Gemeinde.-gehört, . so istos-Mn auch unser Bestreben,ijdenMottesdienff zu einem würdigeren chmzugestalten; und .sohatten wir, am -Neujahrsfeste auch schon.hie orsteu Keime MeS Chores/--der nom: Unterzeichneten Geleitet ..wurden.- - V" , Mnregung zu Alledem ging von unftrm höchst strebsamen Porsteher, dem Herrn Kuryicker. aus,, der nicht müde wird,, flr das Wohl unserer Gemeinde zu,sorgen.. n.Mit-großem Lobe muß ich schließlich unserm Nachbargemeinden zu Lübben und Guben Erwähnung thun. Beiden hohen nun höchst zweckmäßig' eingerichtete. Synagogen, in beiden ist -einstimmiger Tempelgesang der ganzen Gemeinde eingeführt, in beiden, herrscht eine wahrhaft nachahmungswerthe Eintracht und VerträgtiMeit. Emil Breslaur. . -i GoÜbUö, im September. lPrivatmitth.)' -Kr ei s - tagsangelegenheitt. Als sich die kleine/ Gott sei Darik "mi ch t "mehr/mächiige Partes' mit Hand und Fuß'' geM 'ZuläWng' der jüdischen/ Rsttergütsbefitzer zu hen/Kreisfägen^Iräubte, ..Proteste' über.Mpteste.'.'ergkh.em-ließ, MNd nicht müde wurde, das Ministerium artzEWrMd llhm die Zähne zu zeigech- UollkeÜ auch diel-Kläffer unftres Kreifts den^-einzigen jüdisthenRittergulsbesttzerk Meyer' auf lKriffchowaus-' den Kreissägen herausbeißen.. Ein Protest würde vorbereitet, - blieb aber, unabgesandt, da mall' sich von det HrÜchtlostgkeit solcher Proteste-Äberzeugie? Mast suchte und'fand din anderes Mittelchen / rum Juden loS -M werden. Man klagte ihn des Mangels an Ehrenhaftigkeit an, hey^ W 23^ZZuli 1847 braucht eM' zü^deM KNstllgeGch meldendes' Mitglied nicht aufgenonunemzu Dechenwenn man ihm den Vorwurf der Unehrenhaftigkeit machen kann. Man beschuldigte älsö den Rittergütsbesttzer Meyer ,ll 1) Er habe ein dummes-Pferd verkauft und dabei auf Ehrenwort versichert/ das:Pferd sei -nicht dumM '!2) : Er ihabk' versucht^ emeni Pächter einenBreMrr abspenstig zu machen.!'?. n\ .;nr„in;:'/pp;: :3) Seine Knechte- - sollen ihn wiederholt WrüW habem .; v'/; Der Rittergutsbesitzer Meyer beschwerte-sich'höheren Ortes,:. und der Regierungsrath Jakobi wurde 'E der Untersuchung'der dem Meyer'zur LastGelegten Schattdthäten beaufttagtl Es stellte sich die vollftändige Schüldlostgkeit des: Angeklagten heraus. - .^.-5 Bei demjüngsten Kreistage las der Rittergutsbesitzer Meyer; dens Bericht: des * Regierungsraths Jakobi vor; trotzdem^ waren aber mur - $, Stimmen5 für/ v 40 gegen ihn, und er wurde Micht' gewählt.- - Jetzt übergab.-er den den/Kreistägsmitgliedernw orgettagenen Bkricht dem' Redacteur des; hiesigen Kreisblattes Gür'' BttöffeMichüng.' Dieser druckte jedoch den Bericht nicht ab, indem er durch dm Landrath v. Werdeck, der: ihm das zugesanvte Mänuscript abnahm, daran verhindert wurden Danach sandte Meyer -feinen Jnspectör zum Landrath v. Werdech um sich fein Mänuseript zurÄzüerbitten. Demselben wurde von dem Herrn Landrath der Bescheider h ab e b esagt'es Schriftstück höheren Ortes eingereicht.! Zu welchem Zwecke nun ein von einem Regierungsbeamten -Zerrührendes Schriftstück-/das Nurden Zweck hat, den mit Unrecht geschändeten Nameneines Menschen wieder herzüstellm, höheren Ortes dingereichtwerderr muß, darüber ließ sich dev Herr' Landräth v. Werdeck nicht!-aus. r.- .'>•>'! .vh-l ■ i Pi: Besagtes SchriMckwurde-MeMdmchwas zweite hiesige Blatt veröffentlicht, und der Rittergutsbesitzer M. wird geeignete, Schritte/thun, -M'ein solches-Verfahren ins rechte Licht zu stellen. . Emil BresbttE

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