Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 42 (16.10.1860)
- Date
- 1860-10-16
- Page
- Seite 624 (sequence 10)
- Language
- German
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ftge Genieinde hlerfstMefett/' Vno^ch die jüngsten' hieffgen religiösen Vorgänge'beweisen.' ‘ Änfere Gemeinde/ welche-Mgefähr''zwanzig coM! buireüde Mitglieder zählt,'feieite MS^'M'Äk'EkO Weihung ihrer üeuen Synagoge. Das''bisherige Betlöcal war durch leMillige Versirgüüg eines''kinderlosen Gemeindemügliedes 'der hiesigen Getsteinde als' -,iD vor langen 'Jahrest geschenkt worden?' ^Sö vvrchMstst^ist'stn'attziÄerWzieMstg'diefi'SchMstngstüchl für die Gemeinde war, so steM stch döch schon nach vier Decennien das Bedfirfniß nach einem geräumigen und dem Zwecke entsprechenden Gotteshause heraus. Leider Hütte man aber ,vergessen, hierfür nach und nach W nölhigen Föilds zw sammeln. .Dennoch^ging'man ohne Zügen ans'Werk. Gin^ rn destGeKinde veran- HMe^SÄmUüntz stost steWlligestPeittätzest lieferte ergänz erftmliches Rehrltätes'wurdest circa 1500 Thaler' gezeichnet! ' Von ~ bW' verschiedenen Entwürfen iWHMnMstMelchst 'die Mmiinde'/änfÄigess' lreß) forpohl den,, besondern ^HHall,^er^HWAT''äEaüch den'' der' ftßtügt: Regierurig * 'irr Minden. Schon^ nach einefir? Ja!)re "stand das G^bäüde^' etwa "/OOstThäker Ästend |eäi| Me^ÄM^Gmuhadönichi unbeträchtliche ^Üstime 'Dasselbe iststön Backsteinen im Rohbau^ aufgeführt „und enthält außer dsm Gvtteshaüse noch Schute' und LehrerwohNüng?" Der Geschmäch löes Bäuwerks ist' der WeÄalWe,'weshalb ^as/Dach alsein stächesdstLgestell?imd'MÄs^haltstlz eingedeckt wordenstst?' Diemm tzauMn^Äge'lieWde iÜKrhälle'ist Mit Aei'därübeHheüven MaMn vdsthrn und um 22 Fuß' über "die Dachfläche hinaüsgefühtt, welche' eine Mit Zink eittgedeckte Zwiebelküppel bildet. An den vier Ecken des Gebäudes befindest stch minaretartige Thürmchen von Sandstein mit vergoldeten, jünf'Fuß hohen Spitzen, welche um 23* Füst über die. Dachttaufe emporragen. Die Synagoge ist durch sechs Paar gekuppelte, : in Rundbogen geschlossene Fenster' erleuchtet. Der Fußboden rst mit SandstemplatteN'Äegt, und die Decke als Holzdecke in einfacher Architektur gebildet. ' Von der für die'Frauen eingerichteten Empore führt eine Thur nach einem über der'Vorhalle, angebrachten Räume, wohin sich die Frauen am Versöhnungstage zurückziehen könnest Dcis gekuppelte Fenster in diesem Räüme hat die Zehn 'Wdrte in golde-; 'Mn Buchstaben zur Inschrift. Der Almemo r lfehst,; und deshalb ist' das"Betpult auch 'für W VorWr l m stMderThdräueiNgerichtchcivelches MfÄneWstrstMi Stufen erhöhten'Sändsteinpodefte steht:" VW hier Ms führen zwei , kleine gewundene Treppchen von EichenhötzMU/einemstlm 2P FüßHVheMchöHststestPodeste, stelche^'vor dem -önpßr ^stMgebrächtM,^M auch-die Äänzel^chbefindet:' Die fji' Ladestst^duH einest' reichen Vöthang - geschlossen stmst störstzw'ed!gA denen Wwen- WÄch'istie'GesetztäfelnchUtest gekrönt/^ Die Einweihung wurde in 'fmrlichetWeise behängen. Die Gemeindemrtglieder, - so wie die'anwesenden Fremden'-versammelten sich Nachmittags' 2Uhr-in der ältest Synagogewoselbst nach dem- Minchä-GebLt' der Lehrer und Eantor- Herr Le VW st eist -die Abschiedsrede hielt: Hierauf' wurde stet' EhorästNo: 35: Ihres Gesangbuches', welcher, so-'wieÄePlgestdenWiecest pön Herrn- H o noa mp für vJnMPentalMstk-'stMngiist-worden/untst Mufikbegle^ttstMünKmch HierÄüf würden - die Thorcchröllen in' ÄNcnr prächtig Ärrattgirten ZüKzursteuen Synagogstünter Anstimmung des Choral 5V. Wurchstrd Wk grünen BaWest Werten- Sstaßen'tzeirägen'?^BÄstet Änkunst'an der'neuen-Shstagöge würde das'Weihelied^Nö. ll. gesungen? Hieraus folgte die Ue^ MeichüHstes^chlüffAFMdestKönH^LMdrath/HM FreiherrN v. Bren kest/ welcher denselben mit'entsprechend'enÄorien dem Herrn- Rabb.vr. Äster bä ch/aüs Rordhäüsen,' der zur' Emweihststgbdrüfestwvrden/ aushandrg'teder die Synagoge öffnete:' Die Eeremönien Wst rendie gewöhnlichen^ Hr. vr. Auerbach hielt die Weiherede, W der er äuseinandersetzte: „Aus welchen' Gründen und' zu welchem Zwecke werdenBethäüser zur Verehrung Gottes gebaut? Gewiß' werden seine Worte bei Allen, die an diesem Feste Theil nahmen,' einenbleibenden , unvergeßlichen Eindruck zurücklassen.' - '' Köln, 1. October. (Köln. Zeit.) Dieneür'Synagoge' der hiesigen israelitischen Gemeinde 'ist nunmehr ihrer Vollendung ganz nahe. Nachdem vorgesterndie oberste reich vergoldete Dachspitze fertig geworden-prangt jetzt in einer Höhe von 158 Fuß' über' dem Füstboden der den neuen Tempel ü'bstragend^Düvjdsstern.-/' Mit der Vergoldung der-an der prächÜM^KuppÄshj'eMlM senden Reifest ist begönnen. Die mnerest Mälestien sind bereits' von' deroberstenSp'itzebis-zünden ''Haupl-Gurtbogest vollendet. In dieser Synagoge erhält unserelStadt einen neüe'n vörttefflichgelungenest monumentalen Prachdbäu von großer Schönheit. Der Plan zustemfelben wurste stekänsttlich vdn dem GeheimenRegierung.s -stjid'Bauräih