Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 42 (16.10.1860)
- Date
- 1860-10-16
- Page
- Seite 619 (sequence 5)
- Language
- German
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WM MitteloMterstützte'"^ache, «welche allein -durchüdlä MMt'chMMchW8Mv^d^WMUnfk<szEMltung^M. bvttcht »MrdM Mstnj!Wl."sertheidigetti haben p und lan'ge Zeit immer wiederholte Zurückweisungen erfahren «müssen! Siel wissest? ebenptdast bei^dem Widerstande -eines oder' etlicher Factoren"sich ttmmev stnd^immer wiederdieihnen gunstigUtdetorenr inPewdgungW« setzenhüben, «UM-endlich' denNdch'l'Äiis lZieD'zügelängeni«'' -Wenst daher'anf dem Gebieterrtz'er-"Gerichtsbarkeit Änd? des Mntertichts'ist Preußest di^Ls^MunMiüßig'e^Gletchb<SrechtitzuW.Mch'iNachl^kt'eN Anerkennüng durchs dös ' GesaMmtstaäksnttnisteßium/« durch die Interpretationen "des JüstizminLsters -und -desrMiNistetd' des'l-UNtektichts-füv die Juden' «'immer! noch illusorisch ge- MWliist's, «wenn hierin"auch 'diezweimaligen?Voten des AWMdttetenhaüfes gegenwärtig ^nichts zu ändernpermögen-:--'ss "hleibd Äns 'zunächst dev Factor'der. Presse', den zivMnützen!-w'Lr-' nicht rnüdöiverden dürfend "Aus ' diesem GesichtspüNktv'ift/denn auch-Vintz-sov Kurzemerschienene SchtiftchÄM'övMzÄ^kennen't-'iDse Jud eNfrwg e in ity* rer wahren Bedeutung, von vr. M.'Kalisch.- Leipzrg'186'0!^' Jst derWovredä charakterifirk der Verfasset zunächst« die ÄNtechretNtiön des Züstizministers, "ünd^-zwar Uns elneuflreng 'tvtzische-, kritische Prt/^ indem « er «Re? Wider-« shrüche^inrMcheljkNedexMt, klar nächweift. "Dann.aber wendev'l'er stch'M Auslegung und Folgerung/ welche der Unterrichtsminister gegeben hat, und gegen diese ist eigentlich das gcuM 83Mj ^erichtzt^ FharM^^ch^u^ die Worte des'Verfasscrs, Piidenen er anhebt: „bedenklicher als der religiösejStandpstnkVdesMrrn Justizministers ist aber die juristische Stellung, welche der Herr Unterrichts'mittifter' «in' - dev 'Jüdenftagd«einMehmMbWüht war^.^MMlHet!EfaMilegstMtr,gröMN Werth-där^- aüst^daßl^esrsichlbei^ dieser Frage« nichv bloß - umchie-VM theidissustg d'e'r« den,Juden zNkoMmenden chersassüstgsMästigen Rechte/ sonderst- UMHess'/Kampf - füv die berfässungs^ mäßigen lMechtevder'Preußen -Überhaupt" handelt.- Pas Rechtrdev Juden kännssorkän VW denl'gewährleisteten Rechts des gesaMMten 'preußischen Volkes "mcht Mehr getrennt werden. Jedenfalls ist es mehr ein Zeichen? des mangelnden -Selb ftvertraums/:alsr ein Beweis-der staätsmännischen Börsicht, -wenn manr-bön' der Zulassung "einiger« jüdischer Lehrer an destiÄhmnäsien und'Universttäten eine Enichrist^ Müst^ M^^te^lscheÄHh'lW strAM DU Tendenz' und her"J^haÜ'/d'iesex/^ist Settest fassmdm, Mchrist ist/nun/ w,enst ..man.sich Hinter Mgeblich..hindernde Rechte der Unterrichtsanstalten auftiGründ ihrer.Statuten und Privile-- gien! flüchtet/ 'die Hinfälligkeit dieses Vertheidigüngsmitiels \ üeschichtlichk'maHzuPWn/sPebWechtffev bringvdahev eins j Mengei von Actenstückest? zum Abdrmk/ldiä «bisher gänzlich r ustbekannti waren/ und chochst -interessante Beitrage «zur neuel reN Geschichte Prestßens liefern^ Die erste Abtheilüng ent- - hättnAktenstücks vom Edict' vomll. März.1812' bis /zum j Judengesetz vom 23. ZüliriL8-^7: <- HiU-avirw-auchodie.- } zügliche Correspondenz über die Wahl des Vr.Rieß in die j Akademie und die Ausschließung jüdischer Candidaten von j der Philosoph ifchew Doctpypromotion. an l)er Universität zu! Breslau, so wie u^er dle vomÄonige^b'e^hlene/von Eich-! hoMÄb'e^raN'ge''LüfgeschovMv'>AWeAung eines-jüdischen j Universitätslehrers, endlich wie Verhandlungen/ .des Ersten- >! vereinigten Landtags überidie Znlaffung der Juden zu Lehr- . mrd-Schulämtern in 6xt6N80 mttgetheilt. ^4 Die zweite Abj theilttng"bringt vom S.- 80—2A2 die Vota-dei .preußi-! scheu Universitäten Äbevdie- ZülassUng jüdischer Lchrermach> j dem Gesetze vom 23.-Jlili-1847/ Obgleich dieselben nur- \ noch einen geschichtlichest Wtrth Haben/ 'fo sind .sie. doch! ein wetthvoller Beitrag - zur ^Clllturgeschichte.-^Wiremer-' \ den Gelegenhett mehmen>^aüf die-pikantesten "noch > einmal; zurückzükomm'en. ^Piedr i tt e'Abthcilüng ist überschrie- ' j bcu:: //Die Lösungdurch den Könist und -die Verfassung.^? \ Wir -findenchier-destMlaß vom 24: März 4848/ die Vev-/ ' ordnung vom' 61 April 1848, 'eine Reihe von Verfügun-; gen mnd iBerfaffungßbestim'mungrn 'Ms•• zum /31.^Januar; 1850. Die" v i evt e AbtheilUng girht'-einv 'LbüstchtL' j liche Geschichte der'Juden durch -das Mittelälter,'' der Mo-' j tive' zum"Edictrvöst-1812" und! des Ganges/ idest die "all- \ gemeinen' Verhältnisse in Deutschland? mnd Preußen. von ' 18l5 bis -1'822 nähcheN/ um dieMufheVunst' der ckn "je-s ' Nein Edicte ausgesprochenen Befähigung der Juden zu Lehr-? ämtern zü erklären:«' Dieser' Aufsatz ist höchst «interessant und? enthatt die Documente, die auch vom'-allgemeinen Stand-?! Punkt fthr wichtig sind. — Die fünfte Abtheilung fuhrt .den Titel: „Der angebliche confessionelle Charakter der? preußischen Universitäten, auf Grund ihrer Statuten." Es : werden hier diese Statüten näher' beleuchtet, und darge- > thaN/ daßsiemivMichtest der Anstellung jüdischer Uni-? versitätslehrer hindernd entgegentreten. Es gilt hier, auch! den Buchstaben zu zerbrechen, an den man sich festklammert, um dem Miste Schränken zu setzen:.?' Im letzten Capitel endlich beleuchtet' der Vers, den Charakter der preußischen -Gymnasien und "geht auf den -bekannten Conflict, mit dem Erzbischof von'Köln zurück^ - " Wenn« wir so die vorliegende Schrift als eine sehr? werthbolle' Gabe«anerkennen/- s» müssenwir, gerade um ihrePedeütung «ins rechte Licht zü'stellen/ . bemerken, daß