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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-09-11 · Heft 37 (11.9.1860) · p. Seite 551

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 37 (11.9.1860)
Date
1860-09-11
Page
Seite 551 (sequence 11)
Language
German
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551 mLnenpächterHMtZaeobfohwausMMnsLedt-zmn Andenken änlHreiVerstckbenemKiOer gestiftet hatten,, bestehend^ sind-Mmselbew-nunmehr folgchbc ansehnliche Gefchenke^zugegangen:; s j i.i i)/Von dem-Nessor einer hiesigen, durch seltenen WohlthätigkeitSsinn ausgezeichneten israelitischen^ Familie- 'weffenBiederkekt' nur durchs seine Bescheidenheit überttoffen^wirdj die -soweitgeht, daß.er nichts nur ungenannt zubleibengewünschhsondernuuch -das ihm van der Landrvstei zügedachte Dankschreiben ablehnen zu müssen geglaubt hat, zum Andemken an seine seligen Eltern 1000 Nthlr.^ - : - uv: ri :: :-v/ ' 2) Von weil. Wittwe^Eohn in Nebenan ein Legat V0N -150''Rthlwt Court. - i - 3) Von Herrn Behrens Herz inMuhaus a. d. E. ein-Gescherik ' von 300 Rthlrn.,. und! sind - alle diese Gaben Mswem frommen Wunsche heworgegangen/waß die Träuerzeitwer Betreffenden/ bezw. deren Sterbetage alljahMchlsnider Änstawlgeftiert werde.' —' In der von demGttrn'lMtzierustgsrathe Unger - im Namen der VerwaltüNgs-Commisston der Bildungsanstalt für jüdische Lehrer'- hierselbss in Rücksicht - auf diese Schenkungen . erlassenen» Bekanntmachung heißt es: „Je^-mehr das Bedürfniß-' stach Mchtigem Lehrern sich als - ein' dringendes herausgestellt'und' je mehr demzufolge und in Anerkennung der Leistungen unserer Anstalt -, die Zahl' unserer Zöglinge zunimmt — es sind deren jetzt 20 destd dankbarer/Müffens wir es' anerkennen,?daß der WohlthäGkeitsstnnll sich^ so lebhaft auch für. dieft- - durchweg mittellosen - jungen Leute bewährt/, welche ohne Beihülfe uM Stipendien - -hier; durchaus nicht-.eristiren könnten! Daneben iEssen mir aber auch auf das Rühmendste es lanerkennen^ daß - die Mitglieder der. hiesigen und der Synagogengemeinde i znMndennN den verschiedensten, selbstlwenigerbemittelten-Kreisenund miteigenen Opfern aufi dasWereitivilligsw - dev l wachsenden Schülerzahl das ganze-Mhr hindurch Freitische-gewähren,mödurch-allein düs -BestehriMunserer Mnstalt- 'ermöglicht wird. . .Wenn Mn erwägLftwrvbedeutrrrd die Last ist,l:welchedivMitgtiederwchnit Übernehmen, dann wich wie Opferwilligkeits derselben MiÄmufo Helleremu Lichteserscheinen-und nichst;nur)ANserst,DaNhssondern<-die Anerkennung, aller Wohtwöllenven hervorrusen./!Mogewieses -schöne- Beispieb! eben.ffo/lwie/die erwähnten 'Schenkungen;fteüdige Nachahmung? hervormfen: und Msere Anstalt die,W>ihL rem -Bestände ^erfordEche--wöhlthätige Teilnahme und Hülfe ^instner mehrsindemundu^ werdienerEum-:') Ä : Je häufiger Brotneid und Mißgunst- Bestrebungen; von Juden auf gewerblichem Gebiete zu hintertteiben - suchen, , desto .erfreulicher ist es, 7ein Benehmen entgeh gengesetzter Art zu -allgemeiner Kenntniß - bringen 'zu können.. In derOfficin des /Senators Herrn Cule-' . mann , hierselbst - hatte derhiesige jüdische - Setzer . Herr Friedberg* viele Jahre hindurch zur vollkommensten Zufriedenheit seines Brotherrn tteu gearbeitetund-vor-Kurzem den Wunsch geäußert/ sich: selbst zu etablirem Herr Culemann, weit entfernt, dem künfttgen Coneurrrnten bei seinem Vorhaben- Hindernisse in wen Weg zwlegen/ hat demselben vielmehr zur. Ausführung seines Planes jeden nur-möglichen Vorschub geleistet und ihn sogar/ nachdem er seine! Fähigkeits-Prüfung aufs Glänzendste bestanden und die Concesfion/ sich zu etabliren, erhalten hatte, fo. lange er: noch nicht, vollständig eingerichtet : war, aus seiner eigenen - Ofstcin mit Allem verse- ' hen, was- Herr Fr., um - seine -Arbeit beginnen -zu können, .von: -ihm Wünschte, und -es dem -jungen! Manne durch wiesefieundliche- Uyterstützung möglichÄgemacht,- seine Druckerei-früher-zu eröffnen/mls: er ohne/dieselbe im .-Stande gewesen wäre. Für Autoren hebräischer Wette bemerken wivmoch, daßsHerr Friedberg nunmehv-auch mit hebräischen ' Typen - aller .Art reichlich versehen und gern bereit, ist, solche bei prompter- und reeller Bedienung zu drucken. ... Oesterreichischer Kaiserstaat. Gaya, 19. Juli/ (Privatmitth.) -Nachdem.Vs! längst constatirt - iss, und weuttlich^wreder hervmgehvbrrrl und geltend ge'macht; werden mußte/ Waß selbst dev Traditiönsgläichigste unbehindert-seine biblischen: Eregesen und Erklärungen'machen darf, so erlauben SLennir,Etwas von der Aufhebung der ehelichen Gemeinschaft wer Juden züerwähnen, in so fernharaus-eineBesei.tigung einwschwierigen Stelle, deslaufenden Wöchenabschnitteserzielt werden .könnte/!^ Die Aufhebung-der ehelichen Gemeinschaft! kaümgeschehew 1) durchNngüttigkeit -der Ehe-; 2) .durch.Trennung.-- Ungültig-istbie Ehe, wknnsie gleich Anfangs ungültig^eingegangen-würde/unhikeinewahre/ sondern nur eine Scheinehe war. .-Die TreZnung-iss die' g änzliche .Lösung : eines: gül ck g geknüpften Ehebandes/.' wenn-auch eiw Wbietendrs Ehehmdermß-ursprünglich/obwaltete. MähereBetrachtung: Eine-gültige Ehe. wird -aufgelöst Wurch den - natürlichen - oder bürgerlichen Tod: des einen-1 oder des anderwEhegatten z - leben 37**

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